Yakiyo - offenes Microblogging


Yakiyo ist eine offene Microblogging-Seite. Nach einer Registrierung kannst Du kurze Texte (140 Zeichen oder weniger) über Dich selbst, wo Du bist, was Du tust oder zu was auch immer posten. Du kannst auch die Texte Deiner Freunde oder anderer interessanter Leute abonnieren und diese im Web oder per RSS-Feed verfolgen.

Yakiyo

Für was ist Microblogging überhaupt gut?


Hand aufs Herz: Das erste Mal, als ich von Twitter (und damit Microblogging) hörte, dachte ich nur, was ist das für ein Quatsch. Kurze Nachrichten, das meiste total uninteressant. Nur noch mehr Dinge, die am Tag bearbeitet werden wollen. Aber genau das war mein Fehler: Ich dachte, das wäre wie eMail, nur eben mit sehr kurzem Text. Klingt wirklich nach etwas, was die Welt nicht braucht.

Aber Microblogging ist sehr nützlich. Dazu ein paar Beispiele:

  • Diese kleinen Texte ("mache gerade das oder jenes") sind für die Welt nicht interessant, für Freunde und Bekannte dagegen schon. Somit eignet sich Microblogging perfekt, um mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Ein Video auf bleeper.de erklärt das Prinzip ganz gut.
     
  • Es gibt sehr viele Links, die man gern teilen würde. Videos auf YouTube, Musik, Texte, Nachrichten, was auch immer. Bisher mussten ich solche diese Links per Mail versenden und damit die Inbox meiner Mitmenschen verstopfen. Abgesehen vom großen Aufwand, jedesmal eine Mail zu schreiben, waren die meisten nicht begeistert, 10 Mails oder mehr von mir zu bekommen. Außerdem sind Mails für wichtige Dinge vorgesehen. Nicht unbedingt Links zum neuesten Katzen-Video auf YouTube. Mails müssen bearbeitet werden. Ich muss eine Mail anschauen und entscheiden, was ich damit mache, auch wenn es nur "Löschen" ist. Das kostet Zeit und manchmal auch Nerven.
     
  • Ein anderer Aspekt sind News und Neuigkeiten: Dafür hat sich RSS eingebürgert, das heißt, interessante Seiten zu abonnieren. Das funktioniert gut, aber - wie auch bei Mails - ich muss jeden Eintrag anschauen. Auch das kostet Zeit. Ich habe weit über 100 Seiten abonniert in meinem News-Reader. Auch hier sollte das eigentlich für wichtige Dinge reserviert sein, die ich nicht "verpassen" möchte.

Hier ist Microblogging die perfekte Lösung: Diese kurzen Nachrichten sind für Statusmeldungen ("ich mache gerade XY") oder kurze Links perfekt. Und wenn ich mal ein paar davon nicht mitbekomme, verpasse ich nichts. Auf der anderen Seite kann ich so viele interessante Sachen erfahren. Fundstücke im Web von anderen, aber abgestimmt auf meine Interessen. Nutzt man nun noch eines der vielen Programme, die diese News als kleinen Hinweis auf dem Desktop anzeigen, entfällt auch das manuelle Nachsehen auf der Webseite. Dazu weiter unten mehr.

Für weitere Informationen sei hier auf die Yakiyo-Hilfe verwiesen.

Warum nicht Twitter?


Der bekannteste Vertreter von "Microblogging" ist Twitter, also warum noch so eine Seite? Nun, Twitter ist zwar der große Hype bei dieser Sache, aber Twitter ist ein zentrales System. Das heißt, alle meine Daten liegen dort. Fällt Twitter aus, ist der Dienst weg (und Twitter hat relativ oft Probleme). Das Internet ist deshalb so erfolgreich, weil es dagegen ein dezentrales Netz ist. Es gibt viele verbundene Knoten, und fällt einer davon aus, funktioniert der Rest trotzdem noch.

Für ein dezentrales System brauchts aber auch die richtige Software, und die gibt es für den Bereich Microblogging in Form von StatusNet. Es gibt schon etliche StatusNet-Seiten, aber umso mehr, umso besser. Der Clou ist, dass auch Nutzer von anderen Seiten abonniert werden können. So ähnlich wie bei Mails: Man findet irgendwo sein zu Hause, kann aber an jede andere Instanz verschicken und auch empfangen. Das ist das geniale, was dieses System so robust macht. Und mit StatusNet ist genau das im Bereich des Microblogging ebenfalls möglich (und Twitter somit überlegen).

Leider unterstützt Twitter als Platzhirsch unter allen Plattformen diese "über-die-Grenzen-hinweg"-Abonnements natürlich nicht, sondern ist (wie die meisten proprietären Systeme) in sich geschlossen. Yakiyo hat aber eine integrierte Twitter-Brücke. Das heißt, Du kannst Deinen Account bei Yakiyo mit einem Account bei Twitter verknüpfen (siehe ganz unten). Dann werden Tweets (=Nachrichten auf Twitter) in Yakiyo importiert. Und Nachrichten, die Du in Yakiyo absendest, werden auch bei Twitter veröffentlicht. Ähnlich funktioniert das auch mit Facebook. So können auch Freunde, die bei Twitter oder Facebook sind, mit Dir in Kontakt bleiben.

Desktop-Integration über spezielle Programme


Um den Zugriff noch komfortabler zu gestalten, kann man Programme (Clients) einsetzen. Dann braucht man nicht die Webseite zu verwenden, sondern kann diese Nachrichten sehr schön im eigenen Desktop integrieren. Ubuntu hat dies beinahe perfektioniert: Hier ist das Programm "Gwibber" vollständig integriert. Für Windows bietet sich z.B. Spaz an (komischer Name).

Hier ein Beispiel, wie ein Yakiyo-Account in Ubuntu integriert werden kann:
Zuerst öffnest Du das Fenster "Nachrichtenkonten".

Ubuntu Nachrichtenkonten


Dort legst Du einen neuen Account für "StatusNet" an und trägst dort Deine Yakiyo-Daten ein. Das sieht dann z.B. so aus:

Ubuntu Nachrichtenkonten 2


In das Feld Domain kommt "https://yakiyo.net", wie auf dem Screenshot. Um in Zukunft Hinweisfenster zu bekommen, musst Du in noch in den Nachrichteneinstellungen (aufrufen über System -> Einstellungen -> Nachrichteneinstellungen) das Häckchen bei "Nur Nachrichten mit Erwähnungen anzeigen" weg machen:

Ubuntu Nachrichtenkonten 3


So sehen dann die Hinweise aus:

Ubuntu Hint
Noch ein Hinweis: Sollte der Abruf nicht klappen, hilft das Ausführen von sudo update-ca-certificates im Terminal.

Unter Windows dagegen bietet sich wie gesagt das Programm Spaz an. Das sieht so aus:

Windows Spaz


Spaz zeigt auch Hinweise an:

Windows Spaz Hinweis


Die Einrichtung ist auch relativ simpel. Spaz benötigt Adobe Air, also musst Du das zuerst installieren. Du kannst es bei Adobe herunterladen. Wenn Adobe Air installiert ist, kann Du auf der Spaz-Webseite das Programm über den Button "Install Now" installieren.

In Spaz musst Du Deinen Account so eintragen:

Windows Spaz Settings


Achte auf die richtigen Adressen.

Ein anderes Programm wäre noch twhirl. Dort muss beim Erstellen lacon.ia gewählt werden und als Name NAME@yakiyo.net angegeben werden. Das scheint aber keine verschlüsselte Verbindung zu unterstützen (deswegen verwende ich Spaz).

Nachrichten per Mail und Jabber posten


Yakiyo untersützt auch das Einschicken von Nachrichten über Mail und XMPP (Jabber). Beides musst Du in Deinem Profil aktivieren, wenn Du diese Funktionen nutzen willst.

Bei Aktivierung der Mail-Option wird Dir eine komische Mail-Adresse in der Form JDHFUFHDJKDHS@yakiyo.net angezeigt. Wenn Du von Deiner bei Yakiyo registrierten Adresse eine Mail an diese Adresse schickst, wird diese Nachricht umgehend veröffentlicht. Dabei ist der Betreff egal und die Nachricht wird nach 140 Zeichen abgeschnitten.

Das Posten über Jabber (ein Chat-Protokoll, z.B. GTalk von Google verwendet das) wird in der Yakiyo-Hilfe zu Instant Messaging beschrieben.

Nutzer auf Yakiyo abonnieren


Das ist sehr einfach: Rufe das Profil der Person auf. Dort ist ein Button "Abonnieren".

Das Profil findest Du z.B. über die Suchen-Funktion.

Mein Profil ist unter http://yakiyo.net/skomli. So kannst Du mich z.B. einfach abonnieren.

Das Abonnieren von Nutzern anderer Dienste


Um Nutzer anderer StatusNet-Seiten zu abonnieren, gehts Du so vor. Du suchst Dir das Profil der anderen Person. Genau diese Adresse, die nun in der Adressleiste des Browsers stehst, brauchst Du. Also diese kopieren und dann Dein Profil auf Yakiyo aurufen. Dort findest Du in der rechten Seitenleiste unter "Abonnements" den Button "Remote". Dort trägst Du diese Adresse ein und bestätigst das noch. Das wars.

Remote


Andere, interessante StatusNet-Seiten sind beispielsweise folgende (es lohnt sich, dort nach interessanten Leute zu suchen):


Bei Twitter ists etwas anders: Dort folgst Du einfach in Twitter den gewünschten Leuten. Diese Nachrichten werden in Yakiyo importiert, sofern Du Deinen Yakiyo-Account mit Deinem Twitter-Account verknüpft hast. Um das zu tun, klickst Du in Yakiyo auf "Verbinden" und dann auf "Twitter".

Twitter-Verbindung

Zimbra Collaboration Suite (Open Source Edition)


Viele Jahre habe ich meinen eigenen Mail-Server betrieben. Das war ein unter Linux relativ normaler Stack, bestehend aus Postfix, Courier bzw. später Dovecot, Clamav, Spamassassin, Amavis etc. Mit virtuellen Usern (gespeichert in MySQL). Ich würde sagen, das übliche. Als Frontend kam meist Thunderbird oder Opera Mail über IMAP zum Einsatz oder - für den Zugriff unterwegs - Webmail. Das Webmail war anfangs Squirrelmail, später dann Roundcube.

Als Google Apps rauskam, hatte ich das auch mal für ca. 3 Monate für ein paar meiner Domains eingesetzt. (Wer das nicht kennt: Das ist praktisch GMail, Calendar etc. mit der eigenen Domain statt der von Google.) Aber mir behagte nicht, dass alle meine wichtigen Daten irgendwo bei Google liegen. Ist vielleicht Quatsch, aber für meine Daten bin ich gern selbst verantwortlich. Also bin ich wieder zurück zum eigenen Server. Aber das Webinterface von GMail hat mich seit damals nicht mehr losgelassen. So ein fortschrittliches Arbeiten mit dem Medium Mail hab ich sonst nirgends gesehen. Schon allein die Tagging-Funktionalität, die Art der Anzeige von Konversationen usw. Das ist mit Thunderbird so einfach nicht zu machen.

Immer wieder hab ich mich umgesehen nach einer Möglichkeit, dass auch in dieser Art hinzubekommen (ohne 1000 Addons in Thunderbird installieren zu müssen). Einfach musste es dabei aber sein, da auch die anderen Mail-Nutzer bei mir davon profitieren sollten - und die interessieren sich alle nicht sonderlich für IT. Thunderbird mit Addons anpassen geht da schon deutlich zu weit.

Die Lösung für dieses Dilemma: Die Zimbra Collaboration Suite. Die Open-Source-Edition ist kostenlos. Es fehlen zwar einige Funktionen (kein Sync mit Smartphones, kein Rebranding etc.), aber es kommt nicht nur ans Google-Angebot ran, es übertrifft dieses IMHO sogar (bis auf diese paar fehlenden Funktionen, siehe Produktvergleich). Alles, was man sich wünschen kann, in einer Hand: Mail, Adressverwaltung, Kalender, ToDo-Liste, Notizen. Und das auf einem eigenen Server!

Seit einiger Zeit nun läuft mein alter Mail-Server nicht mehr. Wir sind alle umgezogen auf einen anderen Server, der die Zimbra Collaboration Suite fährt. Zuerst war ich skeptisch: Zimbra ist ein All-in-One-Paket. Alle Software, jeder einzelne Server (Apache, Postfix etc.), wird mitgeliefert und nicht aus den Paketquellen installiert. Solch ein All-in-One-Paket ist meist einfach zu installieren, aber die Hölle bei der Fehlersuche. Und es ist schwierig bis unmöglich, so genau an jeder einzelnen Schraube des Systems zu drehen, wie das bei einer "herkömmlichen" Einzelinstallation aller Pakete ist.

Aber nach einem erfolgreichen Testlauf mit einer Test-Domain haben wir dann den Schritt gewagt: Zimbra ist nun das Hauptsystem. Einige User nutzen weiterhin IMAP wie früher (über Thunderbird und Opera Mail) - für die ändert sich dadurch also nichts. Die meisten aber nutzen das Zimbra-Webinterface. Ich bin auch vollständig auf das Webinterface umgestiegen. Das ist so fortschrittlich, da brauchts keine Desktop-App mehr.

Man kann auch eine Demo-Installation besuchen unter Hosted Demo, allerdings muss man sich dafür registrieren.

Ich bin ziemlich begeistert davon und haben meinen Arbeitsablauf schon komplett darauf ausgerichtet (sprich: ToDo-Liste, Kalender, Adressverwaltung wird alles in Zimbra geführt).

Ich denke, das ist auch für Unternehmen zu empfehlen anstatt der typischen Microsoft-Monster-Kombination: Exchange mit Outlook auf Windows-Maschinen. Warum nicht ein dicker Server (oder mehrere, je nach User-Zahl) und überall Clients mit irgendeinem Browser? Zimbra läuft in jedem Browser perfekt (außer Opera). Mehr brauchts auf Desktop-Seite nicht. Viel weniger Aufwand, viel einfacher zu warten. Und kostengünstiger ist es wohl auch. Naja, leider scheint sich das nur schwer in Deutschland herumzusprechen - wie so oft in solchen Fragen.

Der einzige Wermutstropfen, der auch erwähnt werden soll: Zimbra braucht richtig Ressourcen (ist ja auch teils Java-Software Wink ). Der Server sollte mindestens 2 GB RAM haben. Und das ist das absolute Minimum. Also da lieber kleckern statt klotzen.

Noch ein Hinweis zum Abschluss: Für den Umzug lohnt es, sich mal imapsync anzuschauen. Das Programm macht genau, was der Name vermuten lässt. Damit konnte ich alle Mails des alten Servers auf den neuen überspielen, mit Ordnerstruktur, Flags und allem drum und dran. Hat fehlerfrei für alle Konten geklappt. Ist in Debian/Ubuntu als gleichnamiges Paket drin.

Ölkatastrophe und "Blue Screen of Death"


Das der Alarm auf der Ölplattform teilweise inaktiv war, wisst Ihr wahrscheinlich schon. Aber es wird noch brisanter, wie hier in einem Artikel der New York Times zu lesen:

http://www.nytimes.com/2010/07/24/us/24hearings.html?_r=2

Auf Seite 2 im ersten Absatz steht, das Computersystem lief schon seit Monaten nicht richtig und hat etwas fabriziert, was die Crew als Blue Screen of Death beschreibt. Also haben die anscheinend dort Windows-Systeme, die nicht funktioniert haben (ob jetzt Hardware- oder Treiber-Probleme steht leider nicht genauer da). Das ist ja schon schlimm genug, aber das war "seit Monaten" so? WTF? Haben die kein Geld für Admins, gerade auf solchen Plattformen, die sich um sowas zeitnah kümmern sollten?

Firefox-Datenbanken aufräumen


Firefox verwendet für die meisten Daten SQLite3. Nach intensivem Firefox-Gebrauch können diese Tabellen fragmentieren, wodurch Firefox ziemlich träge wird. Folgendes Skript führt VACUUM auf alle Datenbanken aus. Das sollte Firefox wieder auf die Sprünge helfen:

#!/bin/bash
for i in `find ~/.mozilla/firefox -iname "*.sqlite"`
do
    echo "Vacuuming $i"
    echo "VACUUM;" | sqlite3 $i
done

Damit das klappt, muss das Paket sqlite3 installiert sein und Firefox darf natürlich nicht laufen!

Zentralisierte Update-Verwaltung mit apt-dater


Mit apt-dater können mehrere Hosts über einen zentralen Rechner aktualisiert werden. Das Programm bietet dabei eine übersichtliche ncurses-Oberfläche an. Wie das aussieht, zeigen Screenshots und ein kleines Video auf der Webseite von apt-dater.

Der Kontrollrechner loggt sich per SSH in die Remote-Maschine eine und kontrolliert dort apt-get bzw. aptitude. Damit das ohne Passwort funktioniert, werden SSH-Keys verwendet.

Einrichtung Kontroll-Maschine
  • Erst das Paket apt-dater installieren. In Ubuntu ists schon drin. Bei Debian Lenny braucht man die Backports. Oder man nimmt gleich die Quellen von http://www.ibh.de/apt-dater/ und baut sich alles selbst.
  • Dann rufe erstmal apt-dater unter dem User auf, mit dem später die Remote-Maschinen kontrolliert werden sollen. Sofort wieder mit der Taste q beenden. Dann erzeugt apt-dater entsprechende Konfigurationsdateien unter ~/.config/apt-dater.
  • Erzeuge für Deinen User einen SSH-Key: ssh-keygen -t rsa. Keine Passphrase eingeben.
  • Jetzt fehlen nur noch die Eintragungen in der Datei ~/.config/apt-dater/hosts.conf. Dort können Gruppen angegeben und die einzelnen Hosts erzeugt werden. Bei Angabe eines Hosts sollte der Username vorne dran stehen, evtl. ist auch eine Port-Angabe notwendig. Beispielzeile: hosts=apt-dater@192.168.178.1:1234;apt-dater@192.168.178.2:5678;
Einrichtung einer Remote-Maschine
  • Erst muss das Paket apt-dater-host installiert werden.
  • Dann einen User für den Login erzeugen: sudo adduser apt-dater, und dort auch ein Passwort vergeben.
  • Falls in SSH die erlaubten Nutzer per AllowUsers-Direktive definiert sind, diese ergänzen und SSH neu starten.
  • Jetzt muss der öffentliche Teil des SSH-Keys vom Nutzer der Kontroll-Maschine hier rein. Das heißt, auf der Kontroll-Maschine den Inhalt der Datei ~/.ssh/id_rsa.pub in die lokale Datei /home/apt-dater/.ssh/authorized_keys einfügen. Ggf. Verzeichnis und Datei erstellen.
  • Mit sudo visudo die sudo-Konfiguration bearbeiten und folgendes hinzufügen:
    # apt-dater remote updates
    apt-dater ALL=NOPASSWD: /usr/bin/apt-get, /usr/bin/aptitude
    
  • Nun kannst Du testen, ob ein Login von der Kontrol-Maschine auf die Remote-Maschine ohne Passwort klappt (ssh apt-dater@remote-machine). Es sollte auch ein sudo aptitude update ohne Eingabe des Passworts funktionieren! (sudo top z.B. muss aber nach dem Passwort fragen!)
  • Falls noch nicht geschehen, für diese Maschine die Datei ~/.config/apt-dater/hosts.conf auf der Kontroll-Maschine ergänzen.
Quellen:

Metan frei aus dem Meeresgrund?


Anscheinend sprudelt seit 20 Jahren aus einem Bohrloch in der Nordsee Methan vor sich hin und keiner macht was dagegen:

http://www.zeit.de/2010/24/Nordsee-Bohrloch-Methan

Wie viel Mist es wohl noch in dieser Branche gibt, von dem wir nichts wissen?

Kendoo Reader


Ich habe vor einiger Zeit den RSS-Reader von Kendoo überarbeitet und setze ihn schon seit Wochen ein, um mich auf dem Laufenden zu halten. Funktioniert alles sehr gut und so, wie ich mir das gedacht hatte.

Der Reader ist darauf getrimmt, die Überschriften der Einträge übersichtlich darzustellen, so dass schon beim Überfliegen die interessanten Sachen gefunden werden. Mit einem Klick auf den Namen "klappt" der Eintrag auf und der Inhalt wird angezeigt. Schnell, effizient, trotzdem einfach.

Neu ist auch die (optionale!) Twitter-Integration, die extra im eigenen Profil aktiviert werden muss. Dann sieht man in der Seitenleiste die eigene Timeline und kann auch von dort aus zwitschern. Wenn Twitter aber nicht aktiviert ist, erscheint auch nichts.

Aber was soll das Gerede, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:

Kendoo Reader
(Anklicken für die große Ansicht)

Deutsche Interessen am Hindukusch


Wer hat sich eigentlich nicht gefragt, welche wichtigen deutschen Interessen beim Afghanistan-Einsatz eine Rolle spielen? War mir bisher nicht so wirklich klar. Aber das erklärt wohl vieles, wenn nicht vielleicht sogar jegliches Engagement westlicher Mächte dort:

Afghanistan sitzt auf Billionen

US-Gesetzesinitiative: Notfall-Ausschalter fürs Internet


Oh mein Gott, wenn das Schule macht, seh ich schwarz für ein freies Netz:

US-Gesetzesinitiative: Notfall-Ausschalter fürs Internet

Back to Firefox


Letzt schrieb ich, dass ich nun auf Chrome als Hauptbrowser umgestiegen bin. Nun, das war ein kurzes Vergnügen:

Erstens gibt es noch einige gravierende Probleme mit Addons, z.B. bei Smooth Gestures, wo zwei Klicks mit der rechten Maustaste für das Context-Menu unter Linux gebraucht werden. Liegt aber laut Fehlerbericht an den Events, die Chrome verarbeitet und lässt sich wohl vorerst nicht anders lösen. Aber Surfen ohne Gesten geht nicht, viel zu langsam. Oder AdBlock, das zwar Werbung ausblendet, aber eben trotzdem lädt. Das sind alles Kleinigkeiten, die sich irgendwann bestimmt ändern werden, aber unterm Strich derzeit eindeutig schlechter als die "Firefox-Erfahrung".

Zweitens - und das ist viel gravierender - stürzt Chrome sehr oft ab. Wie versprochen nur einzelne Seiten und nicht der ganze Browser, aber dafür viel zu oft. Egal ob unter Windows oder Linux. Ich hatte teilweise alle 10 Minuten irgendeinen Absturz. Das komische daran ist, dass es nie reproduzierbar ist, mit oder ohne Addons, mit oder ohne Flash, alles völlig egal. Da scheint noch der Wurm drin zu sein. Wie gesagt: Auf mehreren Systemen unter verschiedenen Betriebssystemen. Ein System konnte ich da nicht erkennen.

Nun ja, Chrome werde ich weiterhin beobachten, aber vorerst bin ich wieder bei Firefox. Den der funktioniert und hat, bis auf den manchmal enormen Ressourcenverbrauch, keine Probleme. Und das soll Firefox 4 ja bald besser machen ...