Ich hoffe, den werten Leser und Besucher spricht die neue Seite an. Am Design habe ich mich ein wenig an der Einfachheit von Google orientiert. Trotzdem sollte es ein relativ zeitloses Design sein, womit man auch noch in einigen Monaten oder Jahren zufrieden sein kann, und dessen Farben ein gutes Gefühl bei gleichzeitig guter Lesbarkeit gewährleisten. Und dabei sollten natürlich die Standards eingehalten werden, so dass die Seite überall gut lesbar ist, egal welcher Browser oder OS (iPhone konnt ich leider nicht probieren
Aber warum denn überhaupt eine neue Webseite? War das alte Wordpress-Blog nicht gut?
Doch, eigentlich schon. Aber ich musste mich neu orientieren in Sachen Programmierung. Früher habe ich hauptsächlich mit Borland Delphi gearbeitet, aber nach meinem Umstieg auf Linux ist das natürlich nicht mehr das Gelbe vom Ei (Delphi erzeugt Win32- oder .NET-Apps, und Kylix für Linux war seinerzeit ein Flop; Folge: Mit Delphi ist nicht gut für Linux programmieren
Eine plattformübergreifene Programmiersprache musste folglich her und nach einigem Ausprobieren musste ich mich zwischen dem Qt-Framework und Python entscheiden - und bin zu Python gewechselt, da die Sprache schnell und einfach von der Hand geht, mächtig ist und (bei schlauer Programmierung) wahrlich plattformübergreifend (ohne lästiges Neukompilieren für jede Zielplattform). Das kriegt man zwar mit Qt (oder Java) irgendwo auch alles hin, aber die Nachteile des Ganzen erscheinen mir bei Python am Geringsten - und der geringe Leistungsverlust durch das Interpretieren kann man in Kauf nehmen, gerade da Python Byte-Code erzeugt beim ersten Aufruf einer Datei und diese später also auch recht fix verarbeitet werden kann. Außerdem kann man Python für kleine, einfache Skripte genauso verwenden wie für große Projekte. Diese Flexibilität spricht für sich.
Zwischenzeitlich dachte ich mir aber immer wieder, das die Zukunft doch sowieso im Netz liegt. Die Folge ist, dass Desktop-Anwendungen nicht mehr so wichtig sind. Ich konnte selbst beobachten, dass ich immer mehr Desktop-Programme durch Webanwendungen ersetze, wo es möglich ist - oder zumindest Synchronisationsmöglichkeiten suche, um die Daten nicht nur auf einem Desktop zu haben.
Ich dachte, ich programmiere mir eine Webseite mit einigen Anwendungen, die ich schon lange gesucht hab (gibt zwar viel von Google, aber der eigene Server ist einem da natürlich schon lieber). Ich startete das Projekt in PHP, aber schon nach einigen "Eckpfeilern", sprich: Grundklassen, war ich irgendwie frustriert. Man muss sich schon ganz schön am Riemen reissen, um in PHP wirklich effektiv OOP zu machen. Zwar kann man damit schon irgendwie alles umsetzen, aber soviel vom Spaß, den das Programmieren bieten kann, bleibt da am Ende nicht mehr übrig.
Ich begann, mich mal nach Frameworks umzusehen (man muss das Rad ja nicht ständig neu erfinden), und habe einige interessante Ansätze gefunden. Bei dieser Suche bin ich auch erstmals auf Django gestoßen, war aber erst nicht so angetan davon. Noch eine neue Sprache? Ne, lieber mal gucken, was es bei PHP so gibt, das kenn ich wengistens schon lange. So kam ich zum Prado Framework, einem Framework für PHP, dass viele Gemeinsamkeiten mit ASP.NET hat (vor meinem Wechsel zu Linux habe ich einige Projekte in C#
Irgendwann bin ich aber auf ein Tutorial zu Ruby on Rails gestoßen und habe das durchgelesen. Davon war ich sehr angetan, und als ich die Eleganz mit den PHP-Frameworks, mit denen ich arbeitete, verglich, verblassten letztere ziemlich zügig. Aber Ruby war nicht so mein Ding, mit einigen Sprachen kann man halt eher als mit anderen. Da erinnerte ich mich an Django, das in Python geschrieben ist - und Python wiederum war eine Sprache, die mir sehr wohl zusagte.
Ich habe ein paar Tage lang mal hier und mal da ein Stündchen das fantastische djangobook durchgearbeitet (das es übrigens bei Amazon zu kaufen gibt und - klar
Ich habe auch vor, den Code immer komplett freizugeben (wahrscheinlich unter der BSD-Lizenz, aber darüber muss ich mir noch Gedanken machen). Allerdings wird das noch einige Tage dauern, da ich noch einiges dokumentieren muss und nicht weiß, wie ich die nächsten Tage und Wochen dazu komme. Zwar schreibe ich die Software in erster Linie für mich selbst, zum Eigengebrauch und um zu lernen, aber wer weiß, vielleicht gefällt sie ja auch jemand anderem. Wenigstens ein klein bischen, was ich der Open-Source-Community zurück geben kann.
Wenn jemand Fehler - egal, welcher Art - findet, würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr mich darüber informieren könntet. Danke schön!
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