Blog-Artikel vom Juli 2008

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Neue Web-Funktion: Kurze URLs

30.07.2008 | Software | 0 Kommentare
Auf der Webseite gibt es einen neuen, kleinen Dienst: Kurze URLs, aufrufbar über den Menüpunkt Kurz-URLs auf der linken Seite.

Der Dienst ist ähnlich wie tinyurl.com. Der Zweck ist, lange Adressen zu verkürzen. Wird die kurze Adresse aufgerufen, wird auf die lange Adresse weitergeleitet. Dabei wird die Weiterleitung durch den HTTP Code 301 (Moved Permanently) erwirkt. Das geht fix und ist auch suchmaschinenfreundlich (wenn z.B. diese kurze URL in einer anderen Seite verlinkt wird).

Ein Beispiel:
Die URL http://developer.apple.com/documentation/UserExperience/Conceptual/AppleHIGuidelines/XHIGIntro/chapter_1_section_1.html ist sehr lang und wird wahrscheinlich in den meisten Mail-Programmen umgebrochen. Allerdings ist die kurze URL http://bheil.net/s/2/ so kurz, dass sie dagegen in einer Mail problemlos dargestellt werden kann - selbst auf kleinen Bildschirmen (wie Handys etc.).
Ruft man die kurze URL auf, gelangt man sofort auf die gewünschte Webseite. (Probieren Sie es ruhig aus, Sie werden direkt auf die Apple-Seite weitergeleitet!)

Um diesen Dienst nutzen zu können, müssen Sie sich anmelden. Des weiteren bitte ich darum, keine anstößigen, gewalttätigen oder pornographischen Inhalte zu verlinken. Sollten solche Links auftauchen, besteht die Möglichkeit, die Weiterleitung deaktivieren zu können.

Fehler in proftpd mit SQL-Authentifizierung nach dem letzten Update unter Debian Etch

29.07.2008 | Software | 0 Kommentare
Wer einen FTP-Server unter Debian (Etch) betreibt, wird nach dem letzten Update vielleicht Fehlermeldungen in seinen Logs bemerken, wenn die Authentifizierung über virtuelle Benutzer und einer SQL-Datenbank läuft. Zwar funktioniert der Login mit jedem User einwandfrei, trotzdem gibt es bei jedem Login folgende Meldung:

PAM(NAME): User not known to the underlying authentication module.



Nützliche Firefox-Addons

27.07.2008 | Software | 0 Kommentare
Eine alphabetische Liste nützlicher Firefox-Addons (für FF 3.0):

Django's Admin-App verwendet newforms - und zwingt zu Code-Anpassungen

24.07.2008 | Django und Python | 2 Kommentare
Im Zuge des Sprints auf Django 1.0 wurde nun im trunk die Admin-App so aktualisiert, dass newforms verwendet werden. Zwar ergeben sich dadurch wirklich tolle Möglichkeiten, allerdings sind diese Änderungen leider nicht rückwärtskompatibel und man muss Dinge im eigenen Code zwangsläufig anpassen.
Aber aufgrund der tollen Dokumentation von Django ist das kein sonderlich großes Unterfangen, wie ich freudig festgestellt habe. Smile

Wer sich den neuesten trunk aus dem SVN auscheckt und dann den Entwicklungsserver startet, wird Fehlermeldungen wie z.B. diese erhalten:

TypeError: __init__() got an unexpected keyword argument 'prepopulate_from'

Das liegt daran, dass nun Model-Definitionen von Angaben für die Admin-App bereinigt wurde. Diese Angaben wandern nun in eine extra Klasse, die dann in der Admin-App registriert wird. Dies bringt einige Vorteile: Man kann munter neue Klassen von früheren ableiten und sich sogar mehrere Admin-Oberflächen basteln, die unter verschiedenen URLs erreichbar sind (zum Beispiel darf dann Klaus nur den Admin-Bereich Bäckerei betreten und neues Gebäck zur Datenbank hinzufügen, während Egon nur die Getränkdatenbank bearbeitet und neue Bier-Sorten eintragen kann). Außerdem macht das Model-Definitionen übersichtlicher und sorgt für eine logische Trennung.
Eine schöne Übersicht, was man damit alles anstellen kann, gibts im Django-Wiki.

Es gibt zu der Sache auch einen sehr guten Screencast, den man sich erstmal anschauen sollte in folgendem Artikel:

http://oebfare.com/blog/2008/jul/20/newforms-admin-migration-and-screencast/

Die Änderungen im Detail und was zu tun ist, kann man auch nochmal auf einer Wiki-Seite nachlesen.

Auszüge aus "Why we fight"

18.07.2008 | Fundstücke | 0 Kommentare
Bei Youtube gibts vor allem viel Schrott, aber gelegentlich findet sich auch mal eine Perle, so wie dieses Video mit Auszügen aus "Why we fight" über die "neue" Richtung der Aussenpolitik der USA:

Auszüge aus "Why we fight"

Ixquick - eine anonymisierte Meta-Suchmaschine

13.07.2008 | Fundstücke | 0 Kommentare
In Europa hat Google eine fast schon erdrückende Dominanz bei der Suche im Web. Der Marktanteil von Google beträgt hierzulande über 90%. Dabei findet Google auch nicht alles. Ebenso ist der Datenschutz bei Google ein Problem, immerhin speichert Google die Suchanfragen 18 bis 24 Monate und auch Cookies von Google haben 2 Jahre Laufzeit (allerdings dürfte sich das in naher Zukunft ändern: EU-Richtlinie gibt Suchmaschinen die Behaltedauer von Benutzerdaten vor).

Aber das ist nicht das, was mich am Benutzen von Google nervt, sondern dass die meisten Webdienste von Google mit einem Benutzeraccount verknüpft sind. Wenn man Nutzer eines der vielen anderen Dienste von Google ist, ist man bei diesem Dienst wahrscheinlich oft eingeloggt. Führt man nun in einem anderen Tab- bzw. Browserfenster eine Suche durch, kann Google diese Anfrage mit dem eigenen Benutzeraccount verknüpfen. Somit weiß Google, was man als interessant betrachtet. Verknüpft man das auch noch mit den abbonierten Feeds in Google Reader, den Mails bei Google Mail und vielleicht noch den Dokumenten bei Google Docs, weiß Google so ziemlich alles, was der Nutzer online macht. Für genaue Benutzeranalysen stehen somit alle Mittel zur Verfügung.

Dem Ganzen kann man aber einfach entgehen und dabei doch noch die Google Dienste, die man interessant findet, weiter verwenden. Immerhin gibt es viele alternative Suchmaschinen, aber leider hinken diese im Echteinsatz Google doch oft hinterher (ist zumindest mein subjektiver Eindruck). Abhilfe schafft eine Metasuchmaschine: Ixquick.com

Eine Metasuchmaschine sendet die Suchanfrage an viele andere Suchmaschinen und kombiniert die von diesen gelieferten Ergebnisse auf einer Seite. So ist es möglich, mit einer Anfrage zig Suchmaschinen abzufragen.

IXQuick sucht dabei bei vielen verschieden Suchmaschinen: All the Web, EntireWeb, Open Directory, AllesKlar, Exalead, QualiGO, Altavista, Gigablast, Wikipedia, Ask/Teoma, MSN.de sowie Yahoo sind das derzeit. Allerdings ist Google nicht darunter!

Und dabei achtet Ixquick noch auf den Datenschutz: Alle Daten werden nach maximal 48 Stunden gelöscht, verspricht der Anbieter. Dem dürfte auch so sein, denn Ixquick hat sogar ein Zertifikat dafür erhalten. IXQuick wird auch von Datenschützern empfohlen.

Es ist ziemlich einfach, Ixquick als Standardsuchmaschine in seinem Browser einzubauen. Dazu gibt es auch eine Anleitung, allerdings leider nur auf Englisch.

In Opera muss man nur folgendes machen:
Auch die (verschlüsselte) Ixquick-Startseite gehen und mit einem Rechtsklick ins Suchfeld das Kontextmenü öffnen. Dort findet man den Eintrag "Suche erstellen ...". Klickt man darauf, erscheint ein Konfigurationsdialog von Opera. Dort kann man auch festlegen, dass dies die Standardsuchmaschine werden soll. Nach dem Bestätigen des Dialogs (evtl. noch ein Kürzel eintragen, z.b. "ix") findet man Ixquick nun im Suchfeld in der Adressleiste.

Ixquick in Opera einrichten


Hat man obige Schritte direkt über die verschlüsselte Seite aufgerufen, werden in Zukunft sogar die Suchanfragen selbst über eine SSL-geschützte Verbindung abgesetzt. Besser gehts kaum! Smile

Piwik: Eine interessante Alternative zu Google Analytics

11.07.2008 | Software | 0 Kommentare
Ich möchte hier mal auf die Software Piwik aufmerksam machen. Piwik ist eine in PHP geschriebene Analytics-Software, die Seitenaufrufe von Webseiten ähnlich Google Analytics analysieren kann. Der große Unterschied ist, dass Piwik hierbei unter der GPL freigegeben und somit frei verfügbar ist. Ebenso kann man Piwik auf seinem eigenen Server installieren und muss die Daten der eigenen Besucher nicht an Google ausliefern.

Piwik ist noch in der Beta-Phase, funktioniert aber schon recht gut. Es fehlt an den meisten Ecken und Enden noch etwas der Feinschliff, aber von Version zu Version merkt man eine deutliche Besserung.

Ich setze Piwik hier auf diesem Server schon seit einigen Wochen ein und es läuft bisher absolut hervorragend. Ein Blick lohnt sich für jeden, der eine Analytics-Software einsetzen will, aber vor den kostenpflichtigen Varianten oder Google Analytics zurückschreckt.

Programme im Quellcode trotzdem als Paket installieren

10.07.2008 | Linux | 0 Kommentare
Gelegentlich muss unter Ubuntu/Debian doch mal etwas installieren, was nicht in den Paketquellen vorhanden ist oder dort nur in einer veralteten Version vorliegt. Also lädt man sich den Quellcode des gewünschten Programms und installiert diesen mit dem bekannten Dreisatz (configure, make, make install). Der Nachteil dieser Vorgehensweise: Man umgeht damit komplett den Paketmanager, was in der Regel zu enormen Nachteilen bei einem späteren Upgrade oder beim Deinstallieren der Software führt.

Um diesen Nachteil zu umgehen, lohnt sich der Einsatz von checkinstall. checkinstall wird als letzter Schritt im Dreisatz ausgeführt und erzeugt ein deb-File, das man dann ganz normal über den Paketmanager installieren (und natürlich auch deinstallieren) kann.

Aus "make install" wird folglich "checkinstall make install", aus "./install.sh" wird "checkinstall ./install.sh". Ein sehr hilfreiches Programm! Weitere Informationen dazu gibt in der Wikipedia oder im Ubuntu-Wiki.

Opera-Button zum Leeren der Transfer-Liste

04.07.2008 | Software | 0 Kommentare
Nach einer Neuinstallation von Opera ändere ich eigentlich kaum etwas an der Standardkonfiguration. Opera ist super, so wie er ist - mit einer Ausnahme: Im Transfer-Fenster fehlt mir immer ein Button, um die Liste zu leeren und das Fenster zu schließen. Dafür kann man folgenden Custom Button hinzufügen:

Leere und schließe Transfer-Liste (Custom Button für Opera)

Neues Lied: Schrub

01.07.2008 | Sonstiges | 0 Kommentare
Ich habe ein bischen mit LMMS herumgespielt, ein Programm, dass es ermöglicht, Samples zu Songs zusammen zu fügen. Heraus kam ein kleiner Drum'n'Bass-Song, Schrub. Gut, ein wirklicher Hammer ists nicht geworden, aber vorenthalten will ich den Song auch nicht:

Schrub.ogg