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Blog-Artikel vom August 2008

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Automatisiertes Backup von GMail-Konten mittels getmail

30.08.2008 | Fundstücke | 0 Kommentare
Wie man ein lokales Backup von GMail-Konten unter Linux einrichtet, dass auch noch automatisch funktioniert, ist in diesem (englischen) Artikel beschrieben:

How to back up your Gmail on Linux in four easy steps

Am besten verwendet man die Backup-Methode für ein mbox-File, da das nur eine Datei ist und somit nicht die verfügbaren inodes für das Backup verbraten werden. Anschauen und navigieren im Backup-File kann man z.B. mit dem Kommandozeilen-Programm mutt (mutt -f BACKUPFILE).

Webseite: Neues Dropdown-Menü

30.08.2008 | Software | 0 Kommentare
Um mehr Platz für den eigentlichen Inhalt frei zu machen, habe ich die Seite ein bischen umgebaut. Es wird nun zur Navigation ein Dropdown-Menü verwendet statt des Menüs in der Seitenleiste zuvor. Vor allem die Funktion Bilder tauschen profitiert davon, da nun für hochgeladene Bilder fast der komplette Platz verwendet wird.

Das Dropdown-Menü ist ein JavaScript-Menü. Hier habe ich das Rad allerdings nicht neu erfunden, sondern das fantastische Menü von Dynamic Drive verwendet.

Ein Manko hat das Ganze allerdings im Moment noch: Wenn Javascript deaktiviert ist, hat man nur Zugriff auf die obersten Punkte. Für diese Fälle werde ich allerdings noch eine Sitemap einbauen, wenn ich dazu komme.

Neue Web-Funktion: Bilder tauschen

29.08.2008 | Software | 2 Kommentare
Über den Punkt Bilder tauschen können nun einfach Bilder hochgeladen und verlinkt werden. Will man zum Beispiel ein Bild 10 Empfängern schicken, muss man nicht das Bild an eine Mail anhängen und so das 10-fache der Datenmenge rausschicken, sondern kann das Bild hier hochladen und nur den Link in die Mail setzen - der Empfänger kann dann das Bild hier anschauen bzw. speichern.

Wenn ein Bild über das Formular hochgeladen wird, wird daraus auch ein Thumbnail, also eine verkleinerte Version in der Größe 128x128 Pixel, erzeugt. Dieses kann z.B. in Foren eingefügt werden, damit die Breite der Forenseite nicht bei großen Bildern gesprengt wird. Ebenso wird beim Hochladen des Bilds entsprechender BB-Code (funktioniert in den meisten Forensystemen) oder HTML-Code sowie Links zur Seite und zum Bild ausgegeben. Diese Angaben müssen nur kopiert und an der entsprechenden Stelle eingefügt werden.

Wichtig ist zu wissen, dass diese Bilder öffentlich einsehbar sind. Private Bilder haben da nichts verloren. Ebenso soll hier noch erwähnt sein, dass natürlich keine anstössigen, gewalttätigen oder politisch radikalen Bilder erlaubt sind. Sollten solche Bilder hochgeladen werden, werden diese sofort nach Kenntnisnahme kommentarlos gelöscht!

Vorerst gibt es noch keine zeitliche Begrenzung der Lebensdauer der hier hochgeladenen Bilder. Allerdings behalte ich mir natürlich vor, so eine Funktion nachträglich noch einzubauen, wenn die Datenmenge mal überhand nehmen sollte. Auch eine Registrierung und Anmeldung hier ist nicht notwendig - aber das werde ich nachrüsten, sollte das ganze missbraucht werden. Vorerst steht aber die einfache Bedienung im Vordergrund!

20 Arten, GMail-Filter zu nutzen

27.08.2008 | Fundstücke | 0 Kommentare
Guter Post über 20 Arten, GMail-Filter zu nutzen (ist aber englisch)

OpenDNS-Server auch bei Verwendung von DHCP erzwingen

22.08.2008 | Linux | 0 Kommentare
Wenn man seine IP per DHCP im lokalen Netz zugewiesen bekommt, wird auch der DNS-Server verwendet, den der DHCP-Server ausliefert. Manchmal gibt es aber nicht die Möglichkeit, die DNS-Einstellungen im DHCP-Server zu ändern. Bei mir zu Hause kommt eine recht alte Fritz.Box als Router zum Einsatz, die diese Option z.B. nicht bietet. Dennoch möchte ich gern die DNS-Server von OpenDNS verwenden.

Wollen wir dennoch dafür sorgen, dass andere DNS-Einstellungen verwendet werden, können wir dies unter Debian/Ubuntu relativ einfach mit einem eigenen Skript lösen (es gibt auch andere Methoden, aber dieses Skript erscheint mir am universellsten).

Zuerst erstellt man eine Datei /etc/network/if-up.d/reset-dns-settings und fügt folgenden Inhalt ein:

#!/bin/bash

cp /etc/resolv.default /etc/resolv.conf

Danach muss diese Datei ausführbar gemacht werden:

sudo chmod +x /etc/network/if-up.d/reset-dns-settings

Als nächstes muss man noch die Datei /etc/resolv.default anlegen, die die DNS-Server enthält, die man verwenden will. Diese Datei kann z.B. folgenden Inhalt haben:

# OpenDNS-Server verwenden
nameserver 208.67.222.222
nameserver 208.67.220.220

Das wars. Somit wird jedes Mal, wenn das Netzwerk hochgefahren wird, das Skript ausgeführt, dass die Einstellungen für die DNS-Server mit unseren überschreibt.

Opera: SpeedDial vergrößern

21.08.2008 | Software | 0 Kommentare
Bevor ich mir wieder einen Wolf suche obwohl die Lösung so simpel ist, hier mal kurz notiert:

Um Opera's SpeedDial in der Spalten- und Zeilengröße anzupassen, ist einfach die Datei speeddial.ini zu editieren (unter ~/.opera) und diese Anweisung einzufügen:

[Size]
Rows=4
Columns=5

Bei dieser Änderung darf Opera natürlich nicht offen sein!

Noch was: Um das Suchfeld zu entfernen, in opera:config#Speed Dial Search Type 0 eintragen!

Opera 9.52 ist da!

20.08.2008 | Software | 0 Kommentare
Opera 9.52 ist draussen. Hier das Changelog und hier der Download!

Ubuntu Hardy auf dem Asus eeePC 900

17.08.2008 | Linux | 2 Kommentare
Vor einiger Zeit konnte ich zu meiner großen Freude einen Asus eeePC 900 erstehen. Der eeePC ist ein kleines, aber sehr, sehr feines Netbook. Der Einsatzgebiet liegt nicht wie beim Notebook darin, ein kompletten Desktop mit sich rumtragen zu können, sondern in erster Linie im einfachen und bequemen Zugang zum Internet.

Dabei wiegt der eeePC nicht mal 1 kg und ist äußerst handlich und kompakt. Im Inneren arbeitet ein Intel Celeron M mit 900 MHz. Der Bildschirm hat eine Größe von 8,9" bei einer Auflösung von 1024x600. 1 GB RAM runden das Ganze ab.

Und er ist trotz der geringen Größe gut zu bedienen, selbst auf der auf dem ersten Blick winzigen Tastatur kann man sehr gut tippen (das hier schreibe ich gerade auf dieser Tastatur). Die Hardware klingt nicht nach viel Leistung, aber das Arbeiten am eeePC ist sehr flüssig und angenehm. Für dieses Einsatzgebiet bekommt man nicht mehr (tragbaren) Rechner für so wenig Geld.

Leider ist mein eeePC aber nur die Version, die mit Windows XP ausgeliefert wird. Das ist natürlich ein untragbarer Zustand. Wink Zum Glück kann man problemlos Ubuntu Hardy installieren und mit zwei, drei Kniffen läuft das astrein (und schneller und wesentlich plattenschonender auch verglichen mit Windows - schon zur Langlebigkeit des Geräts ist hier eindeutig Linux vorzuziehen). Was genau zu tun ist, um das zum Laufen zu kriegen, darum geht es in diesem Artikel.


Empfehlenswerte Eclipse-Plugins

14.08.2008 | Django und Python | 0 Kommentare
Wenn man Django-Projekte mit Eclipse bearbeitet, lohnt es sich, folgende Plugins zu installieren (neben PyDev logischerweise):

- GEF (wird vom HTML-Editor benötigt) wie in der GEF-FAQ beschrieben

- Amateras, ein HTML-Editor, damit man die Templates auch schön bearbeiten kann

- Wer mit SVN arbeitet, sollte noch Subclipse installieren.

Kennt noch jemand ein paar hilfreiche Plugins?

Weiter empfehlenswert ist, ein eigenes Projekt in Eclipse zu erstellen, dass den Django-Source enthält. Dieses kann man dann in seinen eigenen Projekten als Abhängigkeit definieren. Klickt man nun auf einen Bezeichner, sprint Eclipse sofort zur Deklaration direkt im Django-Code!

Django-Projekte in Eclipse debuggen

14.08.2008 | Django und Python | 0 Kommentare
Um mit Eclipse ein Django-Projekt zu debuggen, sind folgende Schritte notwendig (dies bezieht sich auf die Eclipse-Version 3.2.2 aus den Ubuntu-Quellen, andere Versionen sind nicht getestet):

- Eclipse und PyDev installieren, falls noch nicht geschehen. Unter Ubuntu dazu die beiden Pakete "eclipse" und "eclipse-pydev" installieren, die die entsprechenden Abhängigkeiten auflösen.

- Eclipse starten und unter Window->Preferences->PyDev->Interpreter Python als Interpreter python suchen und auswählen - das ist in der Regel /usr/bin/python.
Unter PYTHONPATH den direkten Pfad zur Django-Installation eintragen (bei mir z.B. /opt/django/trunk/django).

Um Django-Projekte zu integrieren, muss man folgendes tun. Dabei sollte das Django-Projekt ganz normal über die manage.py erstellt worden sein, wie man es sonst auch macht. Ist das geschehen, setzt man da ein Eclipse-Projekt drauf:
- Ein neues Projekt in Eclipse erstellen über File->New project. Dort ein pydev-Projekt auswählen. Unter "project contents" das Häkchen entfernen und direkt den Pfad zum schon erstellten Django-Projekt wählen. Die manage.py z.B. sollte direkt in diesem Verzeichnis liegen.
"Create default 'src' folder and add it to the pythonpath?" kann dabei angehakt bleiben.

- Um das Debuggen zu ermöglichen, muss eine neue Debug-Konfiguration erstellt werden. Über Run->Debug... kann durch einen Doppelklick auf "Python Run" eine neue Konfiguration erstellt werden. Dort wird als Projekt das eben erstelle Projekt gewählt und als "Main Module" die Datei "manage.py" ausgewählt. Im Reiter "Arguments" trägt man unter "program arguments" noch "runserver --noreload" ein und klickt auf "Debug". Dann sollten Breakpoints funktionieren.

Tiny Tiny RSS - webbasierter Ajax Newsreader

14.08.2008 | Software | 0 Kommentare
Schon lange habe ich nach einer Alternative zum Google Reader gesucht, um meine abonnierten Nachrichtenfeeds von jedem Rechner aus lesen zu können. Bisher setzte ich auf SendMeRSS.com, einem Dienst, der Feeds abruft und per Mail verschickt. Allerdings ist ein "richtiger" Reader besser, und endlich habe ich einen entdeckt, der unter der GPL steht und problemlos auf dem eigenen Server installiert werden kann:
Tiny Tiny RSS

Die Software setzt auf PHP und PosgreSQL bzw. MySQL auf. Durch den Einsatz von Ajax steht Tiny Tiny RSS dem Google Reader kaum nach, im Gegenteil, ich finde Tiny Tiny RSS sogar übersichtlicher.

Falls Du eine Alternative zum Google Reader haben möchtest, aber keinen eigenen Server hast, kannst Du mir eine Mail schreiben und Deinen eigenen Zugang im Reader haben. Das ist kein Problem.

Bisher läuft der Reader anstandslos. Und der kompakte Theme ist sogar für das kleine Display eines Asus eeePC geignet.
Rundum eine sehr empfehlenswerte Software!

Nachtrag: Ich sollte hier noch anmerken, dass ich die Version unter bheil.net ein ganz klein bischen modifiziert habe und rechts das Header-Panel verkleinert habe, indem das Logo rausgeflogen ist und die Höhe um ca. 30 Pixel geschrumpft ist - das macht die Nutzfläche auf dem eeePC noch weitaus größer.

Mails per Postfix über GMails-SMTP-Server versenden (unter Debian oder Ubuntu)

08.08.2008 | Linux | 0 Kommentare
Um Mails von einem Rechner, der mit Debian oder Ubuntu läuft, zu verschicken, kann man Postfix mit folgender Konfiguration einrichten:

Ich gehe davon aus, dass Postfix schon installiert ist. Die Server von GMail setzen für eine erfolgreiche Verbindung TLS-Verschlüsselung voraus. Das ist schon in Debians Postfix reinkompiliert, also müssen wir uns nur darum kümmern, gültige Zertifikate zu haben, damit die Verbindung zu Stande kommen kann (und natürlich braucht man einen gültigen GMail-Account, aber das ist wohl selbstredend Wink ).


Neue Web-Funktion: Zufallspasswörter aus Merksätzen generiert

06.08.2008 | Software | 0 Kommentare
Ich brauche öfters mal vernünftige Passwörter und da will mir meist nichts Gescheites einfallen. Aus dem Grund hab ich eine kleine Funktion zur Webseite hinzugefügt, die Zufallspasswörter generiert. Damit diese einfacher zu merken sind, werden die Passwörter aus einem richtigen Satz genommen.

Die Funktion ist links im Menü unter Passwörter zu finden.

Dazu werden aus einer Anzahl Wörter Sätze gebildet und von diesen Sätzen dann jeweils die Anfangsbuchstaben aneinandergereiht. Resultat ist ein sehr gutes Passwort, das dennoch einfach zu merken ist. Solange man den Satz entsprechend visualisieren kann (was nicht immer der Fall ist Wink ).

Für ganz wichtige Dinge kann man sich aber selbst einen Satz ausdenken, z.B.
Hund Bello frisst am Tag 28 Kauknochen und bellt
daraus wird
HBfaT28Kub

Kann man gut visualisieren und ergibt ein sehr gutes Passwort. Wer das noch sicherer haben will, kann noch Sonder- bzw. Satzzeichen einstreuen.

Spam-Kommentare und tschüß!

06.08.2008 | Kommentar | 0 Kommentare
Vor einiger Zeit, als ich die Software für diesen Blog hier schrieb, integrierte ich zwar auch Spam-Schutz für die Kommentarfunktion (durch den Einsatz der fantastischen comment_utils; warum das Rad zweimal erfinden?), hatte dies aber deaktiviert. Doch die letzten Tage hat sich das Spam-Aufkommen in den Kommentaren vervielfacht, soll heißen: Die Spammer haben das Blog hier entdeckt und munter Linklisten gepostet (bestes Beispiel hier). Ich aktivierte also Akismet, und - tata - es ging natürlich nicht. Nach einigem Debuggen hab ich den Fehler dann gefunden: Ein Rechtschreibfehler! Oh Mann!
Datz

Jedenfalls werden nun alle Kommentare (und Trackbacks) von Akismet durchleutet und Spam-Kommentare rausgefiltert.

Trotzdem schade, dass überhaupt solche Massnahmen nötig sind. Spam ist ein einziges Elend! Sad