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Blog-Artikel vom September 2008

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... böse Buben könnten sich beim Online-Spiel böse Sachen ausdenken

17.09.2008 | Kommentar | 0 Kommentare
Mein Gott, was gibt es für Spinner auf dieser Welt. Die amerikanischen Geheimdienste denken also, böse Buben könnten sich beim Online-Spiel böse Sachen ausdenken (siehe heise.de-Artikel). Wie paranoid muss man eigentlich sein? Wenn man es soweit treibt, dann ist wohl jeder Mensch, der irgendwann irgendwie irgendwo mit einem anderen kommuniziert, ein potentieller Terrorist. Hui, ich hab ein Blog. Das dient zur Kommunikation. Das ist gefährlich, keine Frage.


MySQL: Wichtigste Tuning-Möglichkeiten

11.09.2008 | Fundstücke | 0 Kommentare
Tja, leider gibts ein paar Perfomance-Probleme momentan und ich denke, dass die mit MySQL zu tun haben. Da heißts nun ausprobieren. Dabei habe ich auch eine gute, knappe Seite gefunden über die Schräubchen, an den das Drehen am meisten bringt:

http://www.mysqlperformanceblog.com/2006/09/29/what-to-tune-in-mysql-server-after-installation/

Fehler beim Bildertausch behoben

10.09.2008 | Software | 0 Kommentare
Ich habe vorhin festgestellt, dass es ein Problem bei der Bildertausch-Funktion gab. Das Problem trat nur bei Bilder größer als 2.5 MB auf. Grund waren falsch gesetzte Rechte im System, so dass das Bild zwar korrekt hochgeladen wurde, dann aber nicht vom entsprechenden Prozess gelesen werden konnte.
Die Lösung war simpel: In der Django-Dokumentation steht, mit welchem Wert man festlegen kann, welche Dateirechte an hochgeladenen Dateien vergeben werden. Nach Setzen des Parameters rennts wieder.

Browser durch temporären Cache beschleunigen

10.09.2008 | Software | 0 Kommentare
Unter Linux-Systemen ist es möglich, die Verzeichnisse für temporäre Dateien auf eine Art RAM-Disk auszulagern. Dafür gibt es den bequemen Weg über tmpfs. Interessant wird diese Option vor allem, wenn sehr viel RAM im System steckt, der meist brach liegt. Beispiel: In meinem PC sind 2 GB RAM, von denen i.d.R. nur 600 bis 700 MB verwendet werden, obwohl ich meist 7 oder noch mehr Programme offen habe (und 10+ Tabs in Opera).

Fügt man diese beiden Zeilen in seine /etc/fstab ein, kann man die temporären Dateien aller Programme komplett im RAM halten:

tmpfs     /tmp           tmpfs     defaults      0      0
tmpfs /var/tmp tmpfs defaults 0 0

Vor allem Browser benötigen viel Cache für all die kleinen Bildchen, Skripte und sonstigen Dateien in Webseiten. Diese Cache-Verzeichnisse sind oft gefüllt mit 10.000 und mehr kleinen Dateien. Wenn diese Dateien komplett im RAM gehalten würden, dürfte das auf den meisten Systemen zu einer zum Teil drastischen Beschleunigung führen. Außerdem senkt es die Wahrscheinlichkeit einer Defragmentierung, auch wenn das unter Linux kein so großes Problem ist.

Wie ändert man die Cache-Verzeichnisse der Browser?


Google Chrome?

07.09.2008 | Kommentar | 0 Kommentare
Zur Zeit ist Google Chrome der absolute Hype in der Medienlandschaft. Aber warum eine Beta-Software mit Sicherheitsmängeln und dem Zwang, mit eindeutiger ID nach Hause zu telefonieren, so einen Run auslöst, steht für mich in den Sternen. Muss wohl an Googles Aura liegen.

Chrome scheint einige technische Merkmale zu haben, die zukunftsweisend sein dürften (siehe das Google Chrome Erklärungs-Comic). Auf der anderen Seite der Medaille steht, dass jegliche Eingabe in die Adressezeile sofort an Google geschickt wird und auch jede Installation seine eigene eindeutige ID hat. Klingt nach einem Spionagetool erster Sahne.

Zwar kann man dem Browser die eindeutige ID entziehen, indem man eine eigene in die Konfiguration einträgt. Ebenso ist es möglich, das meiste der Nach-Hause-Telefoniererei abzuschalten, aber mal Hand aufs Herz: Warum sollte man einen Browser verwenden, den man erst noch umständlich konfigurieren muss? Bei all den guten Alternativen da draussen?


Django 1.0 Released!

05.09.2008 | Django und Python | 0 Kommentare
Wenn das keine freudige Nachricht ist: Django 1.0 ist endlich fertig! Yippie! Smile

Eines der leistungsfähigesten Web-Frameworks hat es zum ersten richtig großen Milestone geschafft. Ein dickes Danke an die Entwickler, die eine fantastische Arbeit leisten.

Download
Release Note

Zertifkat-Erstellung für SSL etc.

04.09.2008 | Software | 0 Kommentare
Hier mal auf die Schnelle die wichtigen Befehle, um ein Zertifikat für z.B. SSL zu machen:

openssl genrsa -out NAME.key 2048
openssl req -new -key NAME.key -out NAME.csr

Bei den Angaben ist auf den Common Name zu achten, der muss mit dem angepeilten Domainnamen übereinstimmen.

Will man ein signiertes Zertifikat kaufen, reicht man bei seinem Anbieter die Datei NAME.csr ein. Ein guter und billiger Anbieter ist z.B. www.psw.net.

Für private Seiten oder Seiten mit Besuchern, die bekannt sind und Bescheid wissen, kann man sich das Geld sparen und ein selbstsigniertes Zertifikat tuts auch. Das erstellt man so:

openssl x509 -req -days 365 -in NAME.csr -signkey NAME.key -out NAME.crt

Eventuell days erhöhen, z.b. 3650 für 10 Jahre.

Einbinden in einen VirtualHost unter Apache geht mit ein paar einfachen Zeilen in der Konfiguration:

SSLEngine on
SSLCertificateFile /PATH/TO/NAME.crt
SSLCertificateKeyFile /PATH/TO/NAME.key