Yakiyo - offenes Microblogging
Yakiyo ist eine offene Microblogging-Seite. Nach einer Registrierung kannst Du kurze Texte (140 Zeichen oder weniger) über Dich selbst, wo Du bist, was Du tust oder zu was auch immer posten. Du kannst auch die Texte Deiner Freunde oder anderer interessanter Leute abonnieren und diese im Web oder per RSS-Feed verfolgen.
Hand aufs Herz: Das erste Mal, als ich von Twitter (und damit Microblogging) hörte, dachte ich nur, was ist das für ein Quatsch. Kurze Nachrichten, das meiste total uninteressant. Nur noch mehr Dinge, die am Tag bearbeitet werden wollen. Aber genau das war mein Fehler: Ich dachte, das wäre wie eMail, nur eben mit sehr kurzem Text. Klingt wirklich nach etwas, was die Welt nicht braucht.
Aber Microblogging ist sehr nützlich. Dazu ein paar Beispiele:
Hier ist Microblogging die perfekte Lösung: Diese kurzen Nachrichten sind für Statusmeldungen ("ich mache gerade XY") oder kurze Links perfekt. Und wenn ich mal ein paar davon nicht mitbekomme, verpasse ich nichts. Auf der anderen Seite kann ich so viele interessante Sachen erfahren. Fundstücke im Web von anderen, aber abgestimmt auf meine Interessen. Nutzt man nun noch eines der vielen Programme, die diese News als kleinen Hinweis auf dem Desktop anzeigen, entfällt auch das manuelle Nachsehen auf der Webseite. Dazu weiter unten mehr.
Für weitere Informationen sei hier auf die Yakiyo-Hilfe verwiesen.
Der bekannteste Vertreter von "Microblogging" ist Twitter, also warum noch so eine Seite? Nun, Twitter ist zwar der große Hype bei dieser Sache, aber Twitter ist ein zentrales System. Das heißt, alle meine Daten liegen dort. Fällt Twitter aus, ist der Dienst weg (und Twitter hat relativ oft Probleme). Das Internet ist deshalb so erfolgreich, weil es dagegen ein dezentrales Netz ist. Es gibt viele verbundene Knoten, und fällt einer davon aus, funktioniert der Rest trotzdem noch.
Für ein dezentrales System brauchts aber auch die richtige Software, und die gibt es für den Bereich Microblogging in Form von StatusNet. Es gibt schon etliche StatusNet-Seiten, aber umso mehr, umso besser. Der Clou ist, dass auch Nutzer von anderen Seiten abonniert werden können. So ähnlich wie bei Mails: Man findet irgendwo sein zu Hause, kann aber an jede andere Instanz verschicken und auch empfangen. Das ist das geniale, was dieses System so robust macht. Und mit StatusNet ist genau das im Bereich des Microblogging ebenfalls möglich (und Twitter somit überlegen).
Leider unterstützt Twitter als Platzhirsch unter allen Plattformen diese "über-die-Grenzen-hinweg"-Abonnements natürlich nicht, sondern ist (wie die meisten proprietären Systeme) in sich geschlossen. Yakiyo hat aber eine integrierte Twitter-Brücke. Das heißt, Du kannst Deinen Account bei Yakiyo mit einem Account bei Twitter verknüpfen (siehe ganz unten). Dann werden Tweets (=Nachrichten auf Twitter) in Yakiyo importiert. Und Nachrichten, die Du in Yakiyo absendest, werden auch bei Twitter veröffentlicht. Ähnlich funktioniert das auch mit Facebook. So können auch Freunde, die bei Twitter oder Facebook sind, mit Dir in Kontakt bleiben.
Um den Zugriff noch komfortabler zu gestalten, kann man Programme (Clients) einsetzen. Dann braucht man nicht die Webseite zu verwenden, sondern kann diese Nachrichten sehr schön im eigenen Desktop integrieren. Ubuntu hat dies beinahe perfektioniert: Hier ist das Programm "Gwibber" vollständig integriert. Für Windows bietet sich z.B. Spaz an (komischer Name).
Hier ein Beispiel, wie ein Yakiyo-Account in Ubuntu integriert werden kann:
Zuerst öffnest Du das Fenster "Nachrichtenkonten".

Dort legst Du einen neuen Account für "StatusNet" an und trägst dort Deine Yakiyo-Daten ein. Das sieht dann z.B. so aus:
In das Feld Domain kommt "https://yakiyo.net", wie auf dem Screenshot. Um in Zukunft Hinweisfenster zu bekommen, musst Du in noch in den Nachrichteneinstellungen (aufrufen über System -> Einstellungen -> Nachrichteneinstellungen) das Häckchen bei "Nur Nachrichten mit Erwähnungen anzeigen" weg machen:
So sehen dann die Hinweise aus:
Noch ein Hinweis: Sollte der Abruf nicht klappen, hilft das Ausführen von
Unter Windows dagegen bietet sich wie gesagt das Programm Spaz an. Das sieht so aus:
Spaz zeigt auch Hinweise an:
Die Einrichtung ist auch relativ simpel. Spaz benötigt Adobe Air, also musst Du das zuerst installieren. Du kannst es bei Adobe herunterladen. Wenn Adobe Air installiert ist, kann Du auf der Spaz-Webseite das Programm über den Button "Install Now" installieren.
In Spaz musst Du Deinen Account so eintragen:
Achte auf die richtigen Adressen.
Ein anderes Programm wäre noch twhirl. Dort muss beim Erstellen lacon.ia gewählt werden und als Name NAME@yakiyo.net angegeben werden. Das scheint aber keine verschlüsselte Verbindung zu unterstützen (deswegen verwende ich Spaz).
Yakiyo untersützt auch das Einschicken von Nachrichten über Mail und XMPP (Jabber). Beides musst Du in Deinem Profil aktivieren, wenn Du diese Funktionen nutzen willst.
Bei Aktivierung der Mail-Option wird Dir eine komische Mail-Adresse in der Form JDHFUFHDJKDHS@yakiyo.net angezeigt. Wenn Du von Deiner bei Yakiyo registrierten Adresse eine Mail an diese Adresse schickst, wird diese Nachricht umgehend veröffentlicht. Dabei ist der Betreff egal und die Nachricht wird nach 140 Zeichen abgeschnitten.
Das Posten über Jabber (ein Chat-Protokoll, z.B. GTalk von Google verwendet das) wird in der Yakiyo-Hilfe zu Instant Messaging beschrieben.
Das ist sehr einfach: Rufe das Profil der Person auf. Dort ist ein Button "Abonnieren".
Das Profil findest Du z.B. über die Suchen-Funktion.
Mein Profil ist unter http://yakiyo.net/skomli. So kannst Du mich z.B. einfach abonnieren.
Um Nutzer anderer StatusNet-Seiten zu abonnieren, gehts Du so vor. Du suchst Dir das Profil der anderen Person. Genau diese Adresse, die nun in der Adressleiste des Browsers stehst, brauchst Du. Also diese kopieren und dann Dein Profil auf Yakiyo aurufen. Dort findest Du in der rechten Seitenleiste unter "Abonnements" den Button "Remote". Dort trägst Du diese Adresse ein und bestätigst das noch. Das wars.
Andere, interessante StatusNet-Seiten sind beispielsweise folgende (es lohnt sich, dort nach interessanten Leute zu suchen):
Bei Twitter ists etwas anders: Dort folgst Du einfach in Twitter den gewünschten Leuten. Diese Nachrichten werden in Yakiyo importiert, sofern Du Deinen Yakiyo-Account mit Deinem Twitter-Account verknüpft hast. Um das zu tun, klickst Du in Yakiyo auf "Verbinden" und dann auf "Twitter".
Für was ist Microblogging überhaupt gut?
Hand aufs Herz: Das erste Mal, als ich von Twitter (und damit Microblogging) hörte, dachte ich nur, was ist das für ein Quatsch. Kurze Nachrichten, das meiste total uninteressant. Nur noch mehr Dinge, die am Tag bearbeitet werden wollen. Aber genau das war mein Fehler: Ich dachte, das wäre wie eMail, nur eben mit sehr kurzem Text. Klingt wirklich nach etwas, was die Welt nicht braucht.
Aber Microblogging ist sehr nützlich. Dazu ein paar Beispiele:
- Diese kleinen Texte ("mache gerade das oder jenes") sind für die Welt nicht interessant, für Freunde und Bekannte dagegen schon. Somit eignet sich Microblogging perfekt, um mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Ein Video auf bleeper.de erklärt das Prinzip ganz gut.
- Es gibt sehr viele Links, die man gern teilen würde. Videos auf YouTube, Musik, Texte, Nachrichten, was auch immer. Bisher mussten ich solche diese Links per Mail versenden und damit die Inbox meiner Mitmenschen verstopfen. Abgesehen vom großen Aufwand, jedesmal eine Mail zu schreiben, waren die meisten nicht begeistert, 10 Mails oder mehr von mir zu bekommen. Außerdem sind Mails für wichtige Dinge vorgesehen. Nicht unbedingt Links zum neuesten Katzen-Video auf YouTube. Mails müssen bearbeitet werden. Ich muss eine Mail anschauen und entscheiden, was ich damit mache, auch wenn es nur "Löschen" ist. Das kostet Zeit und manchmal auch Nerven.
- Ein anderer Aspekt sind News und Neuigkeiten: Dafür hat sich RSS eingebürgert, das heißt, interessante Seiten zu abonnieren. Das funktioniert gut, aber - wie auch bei Mails - ich muss jeden Eintrag anschauen. Auch das kostet Zeit. Ich habe weit über 100 Seiten abonniert in meinem News-Reader. Auch hier sollte das eigentlich für wichtige Dinge reserviert sein, die ich nicht "verpassen" möchte.
Hier ist Microblogging die perfekte Lösung: Diese kurzen Nachrichten sind für Statusmeldungen ("ich mache gerade XY") oder kurze Links perfekt. Und wenn ich mal ein paar davon nicht mitbekomme, verpasse ich nichts. Auf der anderen Seite kann ich so viele interessante Sachen erfahren. Fundstücke im Web von anderen, aber abgestimmt auf meine Interessen. Nutzt man nun noch eines der vielen Programme, die diese News als kleinen Hinweis auf dem Desktop anzeigen, entfällt auch das manuelle Nachsehen auf der Webseite. Dazu weiter unten mehr.
Für weitere Informationen sei hier auf die Yakiyo-Hilfe verwiesen.
Warum nicht Twitter?
Der bekannteste Vertreter von "Microblogging" ist Twitter, also warum noch so eine Seite? Nun, Twitter ist zwar der große Hype bei dieser Sache, aber Twitter ist ein zentrales System. Das heißt, alle meine Daten liegen dort. Fällt Twitter aus, ist der Dienst weg (und Twitter hat relativ oft Probleme). Das Internet ist deshalb so erfolgreich, weil es dagegen ein dezentrales Netz ist. Es gibt viele verbundene Knoten, und fällt einer davon aus, funktioniert der Rest trotzdem noch.
Für ein dezentrales System brauchts aber auch die richtige Software, und die gibt es für den Bereich Microblogging in Form von StatusNet. Es gibt schon etliche StatusNet-Seiten, aber umso mehr, umso besser. Der Clou ist, dass auch Nutzer von anderen Seiten abonniert werden können. So ähnlich wie bei Mails: Man findet irgendwo sein zu Hause, kann aber an jede andere Instanz verschicken und auch empfangen. Das ist das geniale, was dieses System so robust macht. Und mit StatusNet ist genau das im Bereich des Microblogging ebenfalls möglich (und Twitter somit überlegen).
Leider unterstützt Twitter als Platzhirsch unter allen Plattformen diese "über-die-Grenzen-hinweg"-Abonnements natürlich nicht, sondern ist (wie die meisten proprietären Systeme) in sich geschlossen. Yakiyo hat aber eine integrierte Twitter-Brücke. Das heißt, Du kannst Deinen Account bei Yakiyo mit einem Account bei Twitter verknüpfen (siehe ganz unten). Dann werden Tweets (=Nachrichten auf Twitter) in Yakiyo importiert. Und Nachrichten, die Du in Yakiyo absendest, werden auch bei Twitter veröffentlicht. Ähnlich funktioniert das auch mit Facebook. So können auch Freunde, die bei Twitter oder Facebook sind, mit Dir in Kontakt bleiben.
Desktop-Integration über spezielle Programme
Um den Zugriff noch komfortabler zu gestalten, kann man Programme (Clients) einsetzen. Dann braucht man nicht die Webseite zu verwenden, sondern kann diese Nachrichten sehr schön im eigenen Desktop integrieren. Ubuntu hat dies beinahe perfektioniert: Hier ist das Programm "Gwibber" vollständig integriert. Für Windows bietet sich z.B. Spaz an (komischer Name).
Hier ein Beispiel, wie ein Yakiyo-Account in Ubuntu integriert werden kann:
Zuerst öffnest Du das Fenster "Nachrichtenkonten".

Dort legst Du einen neuen Account für "StatusNet" an und trägst dort Deine Yakiyo-Daten ein. Das sieht dann z.B. so aus:
In das Feld Domain kommt "https://yakiyo.net", wie auf dem Screenshot. Um in Zukunft Hinweisfenster zu bekommen, musst Du in noch in den Nachrichteneinstellungen (aufrufen über System -> Einstellungen -> Nachrichteneinstellungen) das Häckchen bei "Nur Nachrichten mit Erwähnungen anzeigen" weg machen:
So sehen dann die Hinweise aus:
sudo update-ca-certificates im Terminal.Unter Windows dagegen bietet sich wie gesagt das Programm Spaz an. Das sieht so aus:
Spaz zeigt auch Hinweise an:
Die Einrichtung ist auch relativ simpel. Spaz benötigt Adobe Air, also musst Du das zuerst installieren. Du kannst es bei Adobe herunterladen. Wenn Adobe Air installiert ist, kann Du auf der Spaz-Webseite das Programm über den Button "Install Now" installieren.
In Spaz musst Du Deinen Account so eintragen:
Achte auf die richtigen Adressen.
Ein anderes Programm wäre noch twhirl. Dort muss beim Erstellen lacon.ia gewählt werden und als Name NAME@yakiyo.net angegeben werden. Das scheint aber keine verschlüsselte Verbindung zu unterstützen (deswegen verwende ich Spaz).
Nachrichten per Mail und Jabber posten
Yakiyo untersützt auch das Einschicken von Nachrichten über Mail und XMPP (Jabber). Beides musst Du in Deinem Profil aktivieren, wenn Du diese Funktionen nutzen willst.
Bei Aktivierung der Mail-Option wird Dir eine komische Mail-Adresse in der Form JDHFUFHDJKDHS@yakiyo.net angezeigt. Wenn Du von Deiner bei Yakiyo registrierten Adresse eine Mail an diese Adresse schickst, wird diese Nachricht umgehend veröffentlicht. Dabei ist der Betreff egal und die Nachricht wird nach 140 Zeichen abgeschnitten.
Das Posten über Jabber (ein Chat-Protokoll, z.B. GTalk von Google verwendet das) wird in der Yakiyo-Hilfe zu Instant Messaging beschrieben.
Nutzer auf Yakiyo abonnieren
Das ist sehr einfach: Rufe das Profil der Person auf. Dort ist ein Button "Abonnieren".
Das Profil findest Du z.B. über die Suchen-Funktion.
Mein Profil ist unter http://yakiyo.net/skomli. So kannst Du mich z.B. einfach abonnieren.
Das Abonnieren von Nutzern anderer Dienste
Um Nutzer anderer StatusNet-Seiten zu abonnieren, gehts Du so vor. Du suchst Dir das Profil der anderen Person. Genau diese Adresse, die nun in der Adressleiste des Browsers stehst, brauchst Du. Also diese kopieren und dann Dein Profil auf Yakiyo aurufen. Dort findest Du in der rechten Seitenleiste unter "Abonnements" den Button "Remote". Dort trägst Du diese Adresse ein und bestätigst das noch. Das wars.
Andere, interessante StatusNet-Seiten sind beispielsweise folgende (es lohnt sich, dort nach interessanten Leute zu suchen):
- identi.ca (sehr viele Nutzer)
- bleeper.de (deutsche Community)
- Liste anderer Server
Bei Twitter ists etwas anders: Dort folgst Du einfach in Twitter den gewünschten Leuten. Diese Nachrichten werden in Yakiyo importiert, sofern Du Deinen Yakiyo-Account mit Deinem Twitter-Account verknüpft hast. Um das zu tun, klickst Du in Yakiyo auf "Verbinden" und dann auf "Twitter".



