Kategorie Software

Opera: SpeedDial vergrößern

21.08.2008 | Software | 0 Kommentare
Bevor ich mir wieder einen Wolf suche obwohl die Lösung so simpel ist, hier mal kurz notiert:

Um Opera's SpeedDial in der Spalten- und Zeilengröße anzupassen, ist einfach die Datei speeddial.ini zu editieren (unter ~/.opera) und diese Anweisung einzufügen:

[Size]
Rows=4
Columns=5

Bei dieser Änderung darf Opera natürlich nicht offen sein!

Noch was: Um das Suchfeld zu entfernen, in opera:config#Speed Dial Search Type 0 eintragen!

Opera 9.52 ist da!

20.08.2008 | Software | 0 Kommentare
Opera 9.52 ist draussen. Hier das Changelog und hier der Download!

Tiny Tiny RSS - webbasierter Ajax Newsreader

14.08.2008 | Software | 0 Kommentare
Schon lange habe ich nach einer Alternative zum Google Reader gesucht, um meine abonnierten Nachrichtenfeeds von jedem Rechner aus lesen zu können. Bisher setzte ich auf SendMeRSS.com, einem Dienst, der Feeds abruft und per Mail verschickt. Allerdings ist ein "richtiger" Reader besser, und endlich habe ich einen entdeckt, der unter der GPL steht und problemlos auf dem eigenen Server installiert werden kann:
Tiny Tiny RSS

Die Software setzt auf PHP und PosgreSQL bzw. MySQL auf. Durch den Einsatz von Ajax steht Tiny Tiny RSS dem Google Reader kaum nach, im Gegenteil, ich finde Tiny Tiny RSS sogar übersichtlicher.

Falls Du eine Alternative zum Google Reader haben möchtest, aber keinen eigenen Server hast, kannst Du mir eine Mail schreiben und Deinen eigenen Zugang im Reader haben. Das ist kein Problem.

Bisher läuft der Reader anstandslos. Und der kompakte Theme ist sogar für das kleine Display eines Asus eeePC geignet.
Rundum eine sehr empfehlenswerte Software!

Nachtrag: Ich sollte hier noch anmerken, dass ich die Version unter bheil.net ein ganz klein bischen modifiziert habe und rechts das Header-Panel verkleinert habe, indem das Logo rausgeflogen ist und die Höhe um ca. 30 Pixel geschrumpft ist - das macht die Nutzfläche auf dem eeePC noch weitaus größer.

Neue Web-Funktion: Zufallspasswörter aus Merksätzen generiert

06.08.2008 | Software | 0 Kommentare
Ich brauche öfters mal vernünftige Passwörter und da will mir meist nichts Gescheites einfallen. Aus dem Grund hab ich eine kleine Funktion zur Webseite hinzugefügt, die Zufallspasswörter generiert. Damit diese einfacher zu merken sind, werden die Passwörter aus einem richtigen Satz genommen.

Die Funktion ist links im Menü unter Passwörter zu finden.

Dazu werden aus einer Anzahl Wörter Sätze gebildet und von diesen Sätzen dann jeweils die Anfangsbuchstaben aneinandergereiht. Resultat ist ein sehr gutes Passwort, das dennoch einfach zu merken ist. Solange man den Satz entsprechend visualisieren kann (was nicht immer der Fall ist Wink ).

Für ganz wichtige Dinge kann man sich aber selbst einen Satz ausdenken, z.B.
Hund Bello frisst am Tag 28 Kauknochen und bellt
daraus wird
HBfaT28Kub

Kann man gut visualisieren und ergibt ein sehr gutes Passwort. Wer das noch sicherer haben will, kann noch Sonder- bzw. Satzzeichen einstreuen.

Neue Web-Funktion: Kurze URLs

30.07.2008 | Software | 0 Kommentare
Auf der Webseite gibt es einen neuen, kleinen Dienst: Kurze URLs, aufrufbar über den Menüpunkt Kurz-URLs auf der linken Seite.

Der Dienst ist ähnlich wie tinyurl.com. Der Zweck ist, lange Adressen zu verkürzen. Wird die kurze Adresse aufgerufen, wird auf die lange Adresse weitergeleitet. Dabei wird die Weiterleitung durch den HTTP Code 301 (Moved Permanently) erwirkt. Das geht fix und ist auch suchmaschinenfreundlich (wenn z.B. diese kurze URL in einer anderen Seite verlinkt wird).

Ein Beispiel:
Die URL http://developer.apple.com/documentation/UserExperience/Conceptual/AppleHIGuidelines/XHIGIntro/chapter_1_section_1.html ist sehr lang und wird wahrscheinlich in den meisten Mail-Programmen umgebrochen. Allerdings ist die kurze URL http://bheil.net/s/2/ so kurz, dass sie dagegen in einer Mail problemlos dargestellt werden kann - selbst auf kleinen Bildschirmen (wie Handys etc.).
Ruft man die kurze URL auf, gelangt man sofort auf die gewünschte Webseite. (Probieren Sie es ruhig aus, Sie werden direkt auf die Apple-Seite weitergeleitet!)

Um diesen Dienst nutzen zu können, müssen Sie sich anmelden. Des weiteren bitte ich darum, keine anstößigen, gewalttätigen oder pornographischen Inhalte zu verlinken. Sollten solche Links auftauchen, besteht die Möglichkeit, die Weiterleitung deaktivieren zu können.

Fehler in proftpd mit SQL-Authentifizierung nach dem letzten Update unter Debian Etch

29.07.2008 | Software | 0 Kommentare
Wer einen FTP-Server unter Debian (Etch) betreibt, wird nach dem letzten Update vielleicht Fehlermeldungen in seinen Logs bemerken, wenn die Authentifizierung über virtuelle Benutzer und einer SQL-Datenbank läuft. Zwar funktioniert der Login mit jedem User einwandfrei, trotzdem gibt es bei jedem Login folgende Meldung:

PAM(NAME): User not known to the underlying authentication module.



Nützliche Firefox-Addons

27.07.2008 | Software | 0 Kommentare
Eine alphabetische Liste nützlicher Firefox-Addons (für FF 3.0):

Piwik: Eine interessante Alternative zu Google Analytics

11.07.2008 | Software | 0 Kommentare
Ich möchte hier mal auf die Software Piwik aufmerksam machen. Piwik ist eine in PHP geschriebene Analytics-Software, die Seitenaufrufe von Webseiten ähnlich Google Analytics analysieren kann. Der große Unterschied ist, dass Piwik hierbei unter der GPL freigegeben und somit frei verfügbar ist. Ebenso kann man Piwik auf seinem eigenen Server installieren und muss die Daten der eigenen Besucher nicht an Google ausliefern.

Piwik ist noch in der Beta-Phase, funktioniert aber schon recht gut. Es fehlt an den meisten Ecken und Enden noch etwas der Feinschliff, aber von Version zu Version merkt man eine deutliche Besserung.

Ich setze Piwik hier auf diesem Server schon seit einigen Wochen ein und es läuft bisher absolut hervorragend. Ein Blick lohnt sich für jeden, der eine Analytics-Software einsetzen will, aber vor den kostenpflichtigen Varianten oder Google Analytics zurückschreckt.

Opera-Button zum Leeren der Transfer-Liste

04.07.2008 | Software | 0 Kommentare
Nach einer Neuinstallation von Opera ändere ich eigentlich kaum etwas an der Standardkonfiguration. Opera ist super, so wie er ist - mit einer Ausnahme: Im Transfer-Fenster fehlt mir immer ein Button, um die Liste zu leeren und das Fenster zu schließen. Dafür kann man folgenden Custom Button hinzufügen:

Leere und schließe Transfer-Liste (Custom Button für Opera)

HTML und XHTML-Verwirrungen

18.06.2008 | Software | 0 Kommentare
Durch den Artikel Why HTML? von James Benett habe ich mir nochmal Gedanken über die XHTML-Validität dieser Seite gemacht, denn ich hatte zuvor noch nie bedacht, dass das Dokument zwar durchaus valides XHTML sein kann, aber durch die Standard-Einstellung von Django generell vom Server als HTML ausgeliefert wird.

Ich habe einige sehr interessante Texte zum Sachverhalt gefunden:

http://webkit.org/blog/68/understanding-html-xml-and-xhtml/
http://www.w3.org/International/articles/serving-xhtml/
http://schneegans.de/web/xhtml/


Opera 9.5 ist fertig

12.06.2008 | Software | 1 Kommentar
Heute ist Opera 9.5 endlich fertig geworden. Da in den Ubuntu-Paketquellen allerdings nur die alte Version 9.27 verfügbar ist, muss man sich die neue Version direkt bei Opera herunterladen. Man kann das neue Paket einfach per Doppelklick installieren.

Allerdings muss man - sollte man die Beta von Opera 9.5 installiert haben - diese erst über die Paketverwaltung (System -> Systemverwaltung -> Synaptic) deinstallieren. Dabei bleiben allerdings die Einstellungen erhalten.

Ich bin schon gespannt auf Benchmarks und Vergleiche mit den Konkurrenzbrowser (vor allem Firefox 3). Diese werden bestimmt nicht lange auf sich warten lassen ...

Was tun, wenn keine Verbindung zwischen Windows-Client und NX-Server möglich ist

14.05.2008 | Software | 0 Kommentare
Beruflich (genauso wie privat auch) setze ich Ubuntu (und Debian) auf Servern ein. Auf der Arbeit bin ich allerdings gezwungen, mit Windows XP als Desktop zu arbeiten. Für die graphische Verbindung zum Server setze ich die NX Free Edition von NoMachine ein.

Heute kamen Updates für Ubuntu raus, die eine Schwachstelle im Zufallsgenerator von OpenSSH beheben. Damit diese Behebung aber auch vollständig greift, müssen alle Keys des SSH-Servers neu generiert werden. Die Folge ist, dass man bei Verbindungen per SSH Warnungen bekommt, da sich der Key des Servers geändert hat. Dies ist soweit auch kein Problem (man wird auf diesen Umstand während der Installation der Patches aufmerksam gemacht), aber wer NX zur Fernsteuerung seiner Rechner verwendet, wird sich plötzlich nicht mehr einloggen können.

Die Lösung ist allerdings recht einfach: Löschen Sie die Datei known_hosts unter C:\Dokumente und Einstellungen\USER\.ssh in Windows und schon sollte der Login wieder klappen.

Ich weiß nicht, inwiefern dies auf alle Installationen dieser Art zutrifft, aber bei mir hat dies sofort geholfen.

Vergleichslisten Windows-Linux-Software

07.05.2008 | Software | 0 Kommentare
Umsteiger oder Interessierte, die von Windows auf Linux wechseln, fragen sich oft, mit welchen Programmen sie unter Linux das gleiche wie mit den bekannten Windows-Tools machen können. Dazu gibt es zwei gute Listen, die der Interessierte sich anschauen sollte:

Wiki Linuxquestions.org
Table of Equivalents auf nawaz.org

Außenministerium will kein OOXML

09.04.2008 | Software | 0 Kommentare
Bei so einer Meldung kommt richtig Freude auf: Das Außenministerium verzichtet auch weiterhin auf OOXML, berichtet Golem. Gott sei Dank gibts dort Leute, die sich wirklich mit dem Thema befassen. Im Artikel sind die zwei wichtigsten Kritikpunkte wunderbar aufgezählt:

"Das Auswärtige Amt werde OOXML so lange nicht einsetzen, bis es unabhängig von der Plattform verfügbar sei [...]"

"Auch müsse sich der ISO-Standard einheitlich umsetzen lassen, es könne nicht sein, dass nur Teilmengen oder aber mehr als im Standard beschrieben, von einer Software unterstützt wird."

Was vielleicht fehlt, ist das zwangsläufige "Vendor-Lock-In"-Problem durch die Bindung an MS Office und Windows - aber das ist eigentlich ja nur eine Folge der beiden obigen Punkte.

Opera: Wie installiert man UserJS?

30.01.2008 | Software | 0 Kommentare
Im vorherigen Post habe ich über nützliche UserJS für Opera berichtet. Aber wie installiert man sowas nun genau?

Das ist sehr einfach. Lade Dir die entsprechende Datei z.b. von userjs.org herunter (dazu den entsprechenden Link im rechten Kästchen rechtsklicken und "Ziel speichern ..." wählen) und speichere sie an einer Stelle Deiner Wahl. Danach öffnest Du in Opera die Einstellungen (im Menü auf "Extras"->"Einstellungen"). Dort gehst Du auf Erweitert -> Inhalte -> "JavaScript-Optionen...".


Opera-Einstellungen


JavaScript-Optionen von Opera


Im folgenden Fenster wählst Du einfach den Ordner aus, in dem Du Deine heruntergeladenen UserJS-Dateien abgelegt hast und startest Opera neu. Das wars!

Opera-UserJS: Flash verstecken, außer es wird manuell geklickt

30.01.2008 | Software | 0 Kommentare
Mit UserJS hat Opera ein sehr interessantes Feature. UserJS ist eine Datei mit JavaScript, das bei jeder Seite, die man in Opera lädt, immer ausgeführt werden. Das ermöglicht tolle Erweiterungen. Eine möchte ich ganz speziell hier mal vorstellen, da ich diese äußerst praktisch finde:

Hide objects

Diese Erweiterung sorgt dafür, dass Flash-Filmchen auf Webseiten nicht mehr sofort angezeigt und abgespielt werden. Stattdessen wird nur ein Platzhalter gezeigt - klickt man dann auf diesen Platzhalter, wird das Flash-Filmchen geladen, als wäre nichts gewesen. Macht man einen Doppelklick auf die Seite, wird alles geladen, was vorher geblockt wurde.

Wo liegt nun der Nutzen?
Seiten laden wesentlich schneller. Auf vielen Seiten bewegt sich überall irgendwas (z.B. die Seite von World of Warcraft), was somit auch unterbunden wird. Will man dennoch etwas sehen, reicht ein einfacher Klick.

Weitere nützliche Erweiterungen:

Wie man genau UserJS für Opera installiert, gibts gleich im nächsten Post! Wink

Auf die Standards!

30.01.2008 | Software | 0 Kommentare
Ein bischen Feinarbeit war schon nötig, aber diese Webseite hier folgt nun dem Standard "XHTML 1.0 Transitional" und verwendet ebenso gültiges CSS! Damit hat sich die Seite die beiden "Abzeichen" verdient:


Valid XHTML 1.0 Transitional Valid CSS!



Die Webstandards sollte man unbedingt einhalten, dafür sind sie da. Durch Standards wird gewährleistet, dass keine Nutzer ausgeschlossen werden und die Technik überall so funktioniert, wie vom Entwickler/Designer/was auch immer gedacht und erwünscht. Wenn solche Standards nicht eingehalten werden und nicht greifen, artet so etwas wie das Web in lauter Insellösungen aus. Nur durch Standards konnte so etwas wie das Internet überhaupt erst entstehen. Durch offene, freie Standards wohlgemerkt! Für das Web sind das im Großen und Ganzen die, die das W3C festlegt.

Nachtrag: Nach der Umstellung dieser Seite auf Django hält sich diese Seite an XHTML 1.0 Strict!

Grub manuell neu installieren - Teil 2

16.01.2008 | Software | 0 Kommentare
Wie das Leben so spielt: Ich habe gestern den Artikel verfasst, ein paar Stunden später jedoch habe ich was an meinem Rechner umgebaut und dabei auch eine Platte entfernt - und schwupps, das war auch doch gerade die, auf der Grub installiert war. Folglich konnte ich nicht mehr starten und sah mich der Situation ausgesetzt, jetzt auch "in echt" Grub neu installieren zu müssen.


Grub manuell neu installieren

15.01.2008 | Software | 0 Kommentare
Falls man z.B. Windows neu installieren muss, überschreibt Windows den MBR immer einfach so ohne Nachfrage (sehr arrogantes Verhalten btw). Um Grub und damit den Bootloader für verschiedene Systeme dann neu in den MBR schreiben zu lassen, kann man folgendermaßen vorgehen:


KDE 4.0.0 ist da!

11.01.2008 | Software | 0 Kommentare
Juhuuu, KDE 4.0.0 ist da! Ich freu mich schon auf Tests mit diesem Desktop. Wie die Pakete unter Kubuntu zu installieren sind, ist auf kubuntu.org zu lesen.

Was man sich aber gerade wegen der ganzen Euphorie immer ins Gedächtnis rufen sollte: Dies ist das erste Release einer ganzen Serie und ich persönlich gehe mal davon aus, dass es so richtig noch nicht funktionieren wird. Auf meinen Desktops werde ich wahrscheinlich erst 4.1 einsetzen (was aber auch dieses Jahr noch kommen soll). Nach meinen bisherigen Informationen sind viele Anwenderprogramme (z.B. Kontact) noch nicht endgültig portiert, sondern hauptsächlich der Kern ist fertig. Dennoch sind die Features sowas von vielversprechend, dass ich mich richtig drauf freue. Und gut Ding will Weile haben! Jedenfalls wird erstmal VirtualBox damit gefüttert.

Hier gibts auch noch einige Screenshots:
http://jarzebski.pl/read/kde-4-rev-758000.so
http://picasaweb.google.com/mmauder/KDE400

[Update]
Und hier haben wir auch schon die offizielle Ankündigung!

Festplatten automatisiert überwachen

28.11.2007 | Software | 0 Kommentare
Moderne Festplatten verfügen mit S.M.A.R.T. über eine Schnittstelle, mit der wichtige Daten der Platte permanent überwacht werden können. So kann man früh erkennen, ob seine Platten wohl bald den Geist aufgeben werden und ggf. die betroffene Platte tauschen.

Aber wie richtet man eine permanente Überwachung dafür unter Kubuntu (oder anderen Linux-Systemen) ein?
Zuerst installiert man das Paket smartmontools mit

sudo aptitude install smartmontools

Aptitude verrät folgendes über dieses Paket:

Das Paket smartmontools enthält zwei Werkzeuge (smartctl und smartd) zur Kontrolle und Überwachung von Speichersystemen mittels dem »Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology System« (S.M.A.R.T.), das in die meisten modernen ATA- und SCSI-Festplatten eingebaut ist. Es wurde vom Paket smartsuite abgeleitet und beinhaltet Unterstützung für ATA/ATAPI-5-Platten. Es sollte auf jedem modernen Linux-System funktionieren.


Interessant ist nun smartd für uns, ein Daemon, der permanent im Hintergrund die Platten überwachen kann. Um ihn zu konfigurieren, müssen wir die Datei /etc/smartd.conf bearbeiten:

sudo mcedit /etc/smartd.conf

In der Datei sind sehr viele Konstellationen und Möglichkeiten zur Überwachung aufgeführt, allerdings alle auskommentiert. Dennoch ist ganz oben eine Zeile, die mit "DEVICESCAN ..." beginnt, nicht auskommentiert - dies sollten wir aber tun. Diese Zeile sorgt dafür, dass alle Laufwerke gescannt werden (auch CD-Roms z.B., die kein S.M.A.R.T. haben - was unschöne Meldungen bringt). Wir sollten lieber die Platten direkt angeben, die wir gescannt haben wollen.

Um bei all den Einstellungen die richtige zu finden, kann man etwas Zeit aufwenden. Ich habe z.B. bei linuxjournal.com einen guten Artikel gefunden. Auch im Gentoo Wiki wird man fündig. Ich bin dazu gekommen, folgendes in diese Datei einzufügen (das ist eine Zeile in der Datei):

/dev/hda -a -I 194 -W 4,45,55 -S on -o on -s (S/../.././06|L/../../1/08) -m benjamin.heil@bheil.net -M daily

Dies bewirkt folgendes:
  • * Es wird alles geprüft, was mit S.M.A.R.T. möglich ist
  • * Festgehalten werden Temperaturschwankungen um mehr als 4 Grad
  • * Gemeldet werden Temperaturen über 45 Grad
  • * Eine Mail wird gesendet bei SMART-Fehlern oder wenn die Temperatur über 55 Grad steigt (Warnmeldungen werden täglich neu versendet, wenn nötig; der Mail-Versand benötigt einen installierten MTA, das wird aber in einem extra Post beschrieben)
  • * Mache einen Kurztest immer frühs zwischen 6 und 7 sowie einen Langtest jeden Montag morgen zwischen 8 und 9 (das lohnt natürlich nur für Systeme, die permanent laufen)

Analog dazu habe ich das auch mit den beiden anderen Platten gemacht - dies sind SATA-Platten:

/dev/sda -a -d sat -I 194 -W 4,45,55 -S on -o on -s (S/../.././06|L/../../1/08) -m benjamin.heil@bheil.net -M daily
/dev/sdb -a -d sat -I 194 -W 4,45,55 -S on -o on -s (S/../.././06|L/../../1/08) -m benjamin.heil@bheil.net -M daily

Einziger Unterscheid ist hierbei die Angabe von -d sat. Man kann das erstmal ohne dieser Anweisung reinschreiben - beim Testlauf (siehe unten) wird gemeckert, falls diese Anweisung nötig ist. Genaueres steht in der Man page (man smartd).

Nun können wir einen Testlauf starten, um zu schauen, ob das auch richtig funktioniert:

sudo smartd -q onecheck

An der Ausgabe kann man erkennen, ob alles glatt geht (nach Zeile "Started with '-q onecheck' option. All devices sucessfully checked once." schauen).

Nun müssen wir dem System nur noch beibringen, dass es den Daemon automatisch und immer starten soll. Dazu editieren wir die Datei /etc/defaults/smartmontools:

sudo mcedit /etc/default/smartmontools

und ändern die Zeile

start_smartd=no

in

start_smartd=yes

Nun den Dienst mit

/etc/init.d/smartmontools restart

neu starten und smartd sollte im Hintergrund laufen und unsere Platten bewachen. Dies kann man mit

ps ax | grep smartd

nachprüfen, es sollte eine Zeile angezeigt werden, die folgendes enthält:

/usr/sbin/smartd --pidfile /var/run/smartd.pid

Nachtrag:
Es ist auch sinnvoll, das Paket hddtemp zu installieren (sudo aptitude install hddtemp). Damit kann man sehr einfach die Festplattentemperatur auslesen und dies sogar mittels Programmen anzeigen lassen (z.B. mit ksensors oder kima für KDE).
Wie das geht, wird genauer in einem Artikel im Ubuntu Wiki beschrieben.

Multimedia-Tasten unter KDE zum Laufen bringen

22.11.2007 | Software | 0 Kommentare
Ich habe eine Tastatur, die Extra-Tasten hat. Vor allem die Tasten, um die Lautstärke zu erhöhen bzw. zu verringern, habe ich seit meinem Umstieg auf Kubuntu vermisst. Heute habe ich mich mal daran gemacht, diese wieder zum Funktionieren zu bringen. Das folgende bezieht sich hierbei ausschließlich auf KDE!

Den Tasten müssen entsprechende Symbole zugeordnet sein. Dies kann man mit dem Programm xev überprüfen (genaueres steht im Gentoo Wiki). Da das bei mir schon gepasst hat, überspringe ich diesen Teil mal. (Wer hier ein Problem hat, sollte dem Gentoo Wiki folgen.)

Zwar waren also die richtigen Symbole XF86AudioRaiseVolume und XF86AudioLowerVolume verknüpft, dennoch passierte nichts, wenn man die Tasten drückte. Zuerst probiere ich in KMix, den Hauptkanal globale Tastenkombinationen zuzuordnen (rechte Maustaste auf den Kanal direkt). Allerdings brachte das auch keinen Erfolg.


kdeaddons

21.11.2007 | Software | 0 Kommentare
Wie immer sinds die Kleinigkeiten, die einen manchmal erfreuen können.

Durch das Installieren des Pakets kdeaddons werden einige Extras für KDE geladen, wie z.B. ein kleiner Systemmonitor für die Taskleiste. Sind nur Kleinigkeiten, aber trotzdem sehr hilfreich, finde ich.

sudo aptitude install kdeaddons

Noch ein Nachtrag:
Das Paket kchmviewer lohnt sich auch zu installieren. Gelegentlich muss man doch mal eine komplierte HTML-Hilfe ansehen (Endung .chm). Das kommt mehr aus der Windows-Welt und ist deshalb unter Linux unüblich. Aber falls man es doch braucht, ist kchmviewer das KDE-Programm dazu.

Ich habe hier nach einer Möglichkeit gesucht, da das "Buch" Cool Shell Skripts von http://freebooks.homelinux.org/ in diesem ungewöhnlichen Format vorliegt.

TV-Browser

18.11.2007 | Software | 0 Kommentare
Ab heute unterstütze ich das Projekt TV-Browser. Der Server hier wird nun als Mirror für TV-Daten verwendet.

TV-Browser ist eine kostenlose TV-Zeitschrift für den PC mit folgenden Features:
  • * Elektronische TV-Zeitschrift
  • * Open Source
  • * mehr als 170 TV-Sender (inkl. Premiere)
  • * mehr als 60 Radio-Sender
  • * Windows, Linux, MacOS, OS/2
  • * Plugins, Skins, Icons
  • * Kostenlos, keine Werbebanner

TV-Browser basiert auf Java und läuft deshalb auf allen gängigen Betriebssystemen.

Mich persönlich interessiert natürlich die Verwendung unter Linux:
Leider gibt es (noch?) kein Paket für Ubuntu, aber es reicht aus, TV-Browser herunterzuladen und in ein beliebiges Verzeichnis zu entpacken. Dort führt man einfach die Datei tvbrowser.sh aus. Eventuell muss man diese zuvor ausführbar machen:

chmod +x tvbrowser.sh

Natürlich sollte man sich vorher vergewissern, dass Java auf dem System installiert ist und einsatzbereit ist:

java -version

TV-Browser benötigt mindestens Version 5.0!

Wie man Java unter (K)Ubuntu ganz einfach und schnell installieren kann, wird in einem anderen Artikel erklärt!

Nachtrag:
Im Wiki ist eine Möglichkeit angegeben, TV-Browser ganz normal über ein Paket unter Ubuntu zu installieren. Dann entfällt das manuelle Entpacken.

Alte Software

25.10.2007 | Software | 0 Kommentare
In früheren Zeiten habe ich einige Software entwickelt (alle für Microsoft Windows [Vista ist nicht getestet]). Einiges davon war sehr erfolgreich, z.B. der DX-Browser. Anderes weniger. Die Software gibts weiterhin hier zum Download, wird allerdings nicht mehr aktiv weiterentwickelt.


Freier Jabber/XMPP-Server

25.10.2007 | Software | 0 Kommentare
Auf bheil.net wird ein freier Jabber-Server angeboten. Mit Transports für MSN, AIM und ICQ kannst Du auch auf Kontakte, die diese Protokolle verwenden, zugreifen.

Da es einige Probleme mit dem AIM-Transport gab und dieser eh kaum verwendet wurde, habe ich diesen deaktiviert. Das heißt, derzeit werden nur MSN und ICQ-Transports angeboten.

ACHTUNG: Auf den Screenshots steht noch die alte Domain wankoo.org, dafür muss man nun aber bheil.net einsetzen!


Was ist Jabber?

Jabber ist ein Prokoll für Instant Messaging, also zum chatten. Dabei ist Jabber im Gegensatz zu proprietären Formaten wie MSN oder ICQ frei und offen. Eine Registrierung ist kostenlos, es wird dazu nur ein offener Server benötigt - wie z.B. diesen hier auf bheil.net!


Menüleiste in Opera ausblenden

05.10.2007 | Software | 0 Kommentare
Von hier habe ich den sehr praktischen Tipp, wie man in Opera die Menüleiste ausblenden kann. Zugriff aufs Menü braucht man selten und so kann man diesen Platz sinnvoller verwenden. Um den Button einzufügen, einfach hier klicken.

Mehr eigene Buttons findet man im Opera Wiki.

Opera ohne Menübar


Opera 9.5 Kestrel Alpha ist draussen

05.09.2007 | Software | 0 Kommentare
Ich bin ja ein ziemlicher Opera-Fan, da Opera der mit Abstand stabilste und schnellste Browser ist. Bei Firefox braucht man zig Addons (bei mir waren es 14!), um die gleiche Funktionalität zu erreichen. Der Internet Explorer ist jedem anderen unterlegen und unsicherer (selbst der 7er). Und Safari will nicht wirklich auf Windows oder gar Linux laufen.

Jedenfalls freue ich mich schon wie ein Schneekönig auf die nächste Opera-Version 9.5, Codename Kestrel. Das einzige Problem von Opera soweit ist nämlich, dass Ajax-Seiten bzw. Seiten, die sehr viel JavaScript einsetzen, langsamer und träger laufen als bei der Konkurrenz. Das hat Opera anscheinend erkannt und den JS-Teil komplett überarbeitet.

Gestern kam die erste Alpha raus. Hier kann man einen unabhängigen Test der Perfomance dieser Alpha-Version (Opera Kestrel) und anderen Browsern sehen (Opera Merlin ist der derzeitig aktuelle Opera 9.23):

Browser-Perfomance-Tests

Das sieht doch alles schon mal sehr vielversprechend aus! Smile