Versionskontrolle nach Subversion


Bisher verwendete ich Subversion zur Versionskontrolle und war damit auch meist zufrieden, bis auf drei Dinge, die mich jedes Mal ziemlich nerven:

  • Das Umbenennen oder Verschieben von Dateien ist umständlich
  • Branches, oder besser, das Merging: Zwar ist das Erstellen von Branches nicht sonderlich kompliziert, aber das zurückmergen von größeren Änderungen kann eine Plage werden
  • Das Ignorieren bestimmter Dateien ist umständlich

Nach all dem Hype um DVCS habe ich mir nun doch mal diese Systeme angeschaut. Am Ende muss ich sagen, dass ich Git oder Bazaar schon sehr interessant finde und plane, darauf umzusteigen. Aber welches von beiden?

Mein Ziel ist, den gleichen Workflow beizubehalten: Ein zentrales Repository, das automatisch per Backup-Skript gesichert wird. Dennoch sollen auf allen Rechnern einfach lokal Änderungen zu machen sein, die dann auch sofort lokal per Commit hinzugefügt werden können. So dass ich auch weiterarbeiten kann, wenn ich mal offline bin. Und das Branchen und Mergen soll wesentlich einfacher werden, damit eben diese Arbeiten später wieder einfach zurückgeführt werden ins zentrale Repository.

Ein paar sehr interessante Links zu diesem Thema sind die folgenden:



Vorteile Git
  • sehr schnell
  • Sicherheit des Repositories wegen kryptographischer Validierung des Contents
  • unterstützt Zugriff per SSH
  • cool
Nachteile Git
  • unterstützt meinen Workflow nur bedingt (mind. 2 Schritte pro commit notwendig)
  • relativ komplizierte Befehle. Vor allem, wenn man von Subversion kommt, ist einiges doch ganz anders. Von daher ist die Einarbeitungszeit deutlich länger
  • läuft nicht nativ unter Windows (das alte Leid Sad )
  • Revisions-Bezeichner sind SHA1-Werte - das ist nicht sonderlich intuitiv, wenn auch kein großes Problem
Vorteile Bazaar
  • einfache Kommandos, meist die gleichen wie bei Subversion
  • unterstützt ziemlich viele verschiedene Workflows, unter anderem auch den von mir gewünschten
  • unterstützt Zugriff per SSH
  • Windows-Unterstützung
  • Python-Bindings
  • Es gibt viele übersichtliche grafische Frontends. Zwar sind GUIs in der täglichen Arbeit langsamer, aber zur Ansicht der Historie, vor allem von Branches, doch hilfreich als Zusatzoption
  • sehr robustes Umbenennen oder Verschieben von Dateien
Nachteile Bazaar
  • nicht so cool Wink


Zugegeben, diese Auflistung ist doch recht subjektiv und ich finde es mysteriös, dass ich nicht einen richtigen Minuspunkt für Bazaar gefunden habe, aber es scheint doch alles für Bazaar zu stimmen. Mal schauen, wie es sich im produktiven Betrieb schlägt und ob ich nicht doch ein paar Kleinigkeiten finde.

Thunderbird 3 ist erschienen


Thunderbird, der Mail-Client von Mozilla, ist in Version 3 erschienen. Die wichtigste Änderung dabei für Nutzer mit IMAP-Konten ist wohl, dass Mails lokal heruntergeladen und indiziert werden. Damit stehen diese Mails nicht nur auch offline zur Verfügung, sondern können schnell durchsucht werden. Und das klappt fantastisch, auch bei sehr großen Konten. Mein Konto hat rund ~30.000 Mails und sobald die mal indiziert waren, funktioniert das Durchsuchen in rund 2 Sekunden und wird in einer sehr übersichtlichen Ergebnisseite dargestellt:


Eine andere Sache ist die Archiv-Funktion, die Thunderbird nun voll integriert hat. Klickt man bei einer Mail auf den Archivieren-Button, wird dies in einen Unterordner von "Archives" mit dem aktuellen Jahr verschoben. Das entspricht in etwa dem Archivieren, dass man von Google's GMail kennt.
Das habe ich bisher manuell gemacht (mit dem tollen Addon Archive This), aber schön, wenn der Mailclient das direkt integriert anbietet.

Und Thunderbird kann nun auch die obligatorischen Tabs. Aber am wichtigsten erscheint mir, dass Thunderbird nun subjektiv wesentlich schneller ist. Da wirds hier oder da bestimmt die nächsten Tage Benchmarks geben. Ist vielleicht auch nur meine Einbildung.

Auf jeden Fall eine konsequente Weiterentwicklung.

Subversion: Wurzelverzeichnis eines Repositories ändern


Um das Root-Verzeichnis eines SVN-Repositories zu ändern (z.B. nach einem Server-Umzug oder Domainänderung), ohne einen neuen Checkout der Arbeitskopie machen zu müssen, reicht ein einfacher Befehl:

svn switch --relocate [alte-URL] [neue-URL]

Das Ergebnis kann mit svn info überprüft werden. Wenn dort unter "Repository Root" die neue URL steht, passt alles und man kann ganz normal weiterarbeiten.

bheil@home:~/SVN/b3$ svn info
URL: https://secure.bheil.net/b3
Basis des Projektarchivs: https://secure.bheil.net/b3
[...]

bheil@home:~/SVN/b3$ svn switch --relocate https://secure.bheil.net/b3 https://ssl.bheil.net/svn/b3

bheil@home:~/SVN/b3$ svn info
URL: https://ssl.bheil.net/svn/b3
Basis des Projektarchivs: https://ssl.bheil.net/svn/b3
[...]

Firefox-Addon-Collections


Mozilla hat ein tolles neues Feature auf ihren Addon-Seiten eingebaut: Collections. Das sind definierte Sammlungen von Addons. Da sich mit der Zeit da eine recht umfangreiche Liste anhäuft, ist es genial, diese auch an einer Stelle verwalten zu können.

Ich habe mir eine Liste erstellt unter https://addons.mozilla.org/de/firefox/collection/bheil. Es ist eine sehr umfangreiche Liste, also nicht erschrecken.

Wichtig sind vor allem die Addons, die benutzt werden können, um Daten der lokalen Firefox-Installation mit einem eigenem Server abzugleichen. Beispielsweise XMarks oder ReminderFox. (Zumindest bis Mozilla Weave irgendwann mal fertig wird.)

Das einzige, was mir noch fehlt, wäre, alle diese Addons mit einem Mausklick installieren zu können.

Eclipse 3.4 Plugin Problem: “No repository found containing…”


Mit Eclipse 3.4 passierts bei mir eigentlich immer irgendwann, egal auf welchem System: irgendwann gehen keine Updates mehr. Auch installieren lässt sich nichts mehr. Mit anderen Worten. Die Update-Funktion bringt immer nur Fehler und scheint komplett hinüber.

Aber endlich gibts dafür einen Workaround, der alles wieder ins Lot bringt. Quelle: http://jars.de/java/eclipse-34-plugin-problem-no-repository-found-containing

In Kürze funktioniert das so:

1. Zuerst in Eclipse unter Software Updates -> Manage sites -> Export die bisherigen Repositories exportieren

2. Dann Eclipse beenden und Dateien mit folgendem Muster löschen: org.eclipse.equinox.p2.*.prefs. Diese liegen meist im Eclipse-Verzeichnis unter configuration/.settings.

Diese können aber auch, je nach Installationsort etc. an verschiedenen Stellen liegen. Am besten ist ein locate org.eclipse.equinox.p2.*.prefs, um die Dateien zu finden. (Vorher mit sudo updatedb die Datenbank erstmal aktualisieren. Wink )

Bei mir lagen sie unter /home/bheil/Software/eclipse/configuration/.settings/. Man beachte den Punkt vor settings: Das ist ein verstecktes Verzeichnis! Also versteckte Dateien anzeigen lassen, falls nötig.

3. Eclipse wieder starten, die vorher exportierten Repos wieder importieren und tada, das Update klappt wieder wie gewohnt.

An dieser Stelle ein dickes Danke an Markus Junginger für diesen Workaround. Kudooos. Wink

Nachtrag: Ach ja, falls Eclipse nach einem größeren Update nicht mehr starten will, erstmal Eclipse von der Shell mit "-clean" aufrufen!

ASCII-Tabelle

Kategorie Software 08.04.2009    Kategorie Software Software    Tags ascii    Kommentare 0 Kommentare

Auch eine ASCII-Tabelle ist oft hilfreich ...



Mehrere Dateien in Subversion ignorieren?


Letzt beschrieb ich, wie in Subversion pyc-Files ignoriert werden können. Schön und gut. Aber bei einigen Verzeichnissen muss auch noch eine zweite oder dritte Datei ignoriert werden. Nichts einfacher als das, dachte ich, wird ja kumulativ sein. Also verwendete ich die gleiche Anweisung, um auch die zweite Datei zu ignorieren. Das Ergebnis war ebenso unerwartet wie ernüchternd: Die vorherige Einstellung, also der Wert von svn:ignore, wurde schlichtweg überschrieben.

Anscheinend ist der einzige Weg, Subversion da mehrere Dinge beizubringen, der, zuerst eine Datei zu erzeugen mit jedem zu ignorierenden Pattern in eine eigene Zeile, also z.B. so:

*.pyc
dev.db
.pydevproject
.project

Dann kann dies mit folgender Anweisung hinzugefügt werden:

svn ps svn:ignore -F DATEINAME trunk/

Elegant ist was anderes. Und intuitiv ist das auch nicht. Hab ich vielleicht etwas übersehen und gibts doch ne bessere Lösung dafür?

Jedenfalls sollte aber das Ergebnis überprüft werden, damit da nichts schief gegangen ist:

[12:05:51]bheil@192.168.178.3:~/SVN> svn propget svn:ignore trunk
*.pyc
dev.db
.pydevproject
.project

Sitebar - alle Lesezeichen immer und überall verfügbar


Wer an mehreren Rechnern parallel arbeitet, hat schon eh und je das Problem der Synchronisation der Lesezeichen im Browser. Natürlich gibt es die Hype-Sachen wie Social Bookmarks, oder man könnte auf Addons wie Foxmarks zurückgreifen, aber Social Bookmark-Dienste mögen für private Linksammlungen nicht der richtige Dienst sein und Foxmarks und Konsorten funktionieren natürlich nur im Firefox. Was also tun, wenn man andere Browser verwendet, vielleicht sogar an jedem Rechner einen anderen?

Sitebar ist hier die Lösung. Diese freie Software (steht unter GPL) stellt einen Server zur Verfügung, mit dem eine Online-Lesezeichen-Verwaltung aufgebaut werden kann. Dabei kann sich jeder die Software selbst herunterladen und seinen eigenen Service aufziehen. Sauber. Oder man verwendet den Dienst von den Programmierern. Oder den, den ich mir installiert habe unter

https://secure.bheil.net/bookmarks/

Wie man sieht, läuft das Ganze ausschließlich über https, d.h. jede Übertragung ist verschlüsselt. Wer Interesse hat, kann sich hier registrieren und die Installation auf diesem Server mitverwenden.

Die Integration von SiteBar in den eigenen Browser ist auf einer eigenen Seite beschrieben: Integrator-Seite. Es empfiehlt sich, das Ganze als Seitenleiste einzubinden - darauf ist auch das Format der Seite zugeschnitten.

Ein Hinweis an Opera-Nutzer (wie mich): Großteils wird SiteBar per Kontextmenü, d.h. mit der rechten Maustaste, gesteuert. Opera unterstützt das aber nicht! Es gibt zwei Methoden, sich zu behelfen: Mit Strg+Linksklick auf den Namen (nicht das Icon!) des Eintrags - oder durch Einblenden eines speziellen Icons (kann man in den Benutzereinstellungen aktivieren). Ich bevorzuge Strg+Linksklick.
Ein- und Ausblenden kann man die Seitenleiste ruck-zuck mit F4.

Hier noch ein paar Bilder, wie das dann im Browser aussieht:

Sitebar in Opera als Seitenleiste
Opera
    Sitebar in Firefox als Seitenleiste
Firefox

Automatischer Download von Dateien über SCP unter Windows (mittels WinSCP)


Gerade erst hatte ich beschrieben, wie ein Download per FTP unter Windows automatisierbar ist, zum Beispiel für Backup-Zwecke. Aber so ganz glücklich bin ich mit dieser Methode nicht: Ein Backup von wichtigen Dateien über ein unsicheres Protokoll wie FTP ist nicht gerade das, was ruhig schlafen lässt. Zwar könnte FTPS oder FTPES zum Einsatz kommen, aber das wird nicht vom Standard-FTP-Kommandozeilen-Client von Windows unterstützt. Entsprechende Drittprogramme waren entweder nicht frei oder nicht für die Kommandozeile geeignet.

Aber wenn ein Zugang per SSH zum Server besteht, kann der Download auch über SCP erfolgen und somit verschlüsselt ablaufen. Dafür bietet sich der Einsatz von WinSCP an, einem freien Open-Source-SFTP-Client für Windows.

Um das ganze zu automatisieren, legen wir wieder eine Batch-Datei an, die den Download startet. Folgende Batch-Datei startet WinSCP mit den richtigen Parametern:

@echo off
C:
cd \Programme\WinSCP
winscp.exe /console /script=E:\Backups\Server\SCP_ANWEISUNGEN.txt /log=E:\Backups\Server\SCP_BACKUP.log

Auch hier werden die eigentlichen Anweisungen für WinSCP in eine extra Datei gespeichert. In obigem Beispiel ist das die Datei E:\Backups\Server\SCP_ANWEISUNGEN.txt. Diese enthält folgendes:

option batch on
option confirm off
open USER:_PASSWORD_@HOST
cd REMOTE_DIR
option transfer binary
get * LOCAL_DIR\*
close
exit

Hier müssen die Werte in Großbuchstaben angepasst werden, also USER, PASSWORD, HOST, REMOTE_DIR und LOCAL_DIR. Damit werden alle Dateien in REMOTE_DIR in das Verzeichnis LOCAL_DIR heruntergeladen.

Das Kommunikations-Log wird dabei von WinSCP in die Datei E:\Backups\Server\SCP_BACKUP.log gespeichert. Kommt es zu Fehlern, kommt man diesem meist recht schnell durch das Log auf die Schliche.

Spam mit Greylisting bekämpfen


Wer einen Mail-Server auf Open Source-Basis betreibt, kann sehr viel Spam-Aufkommen verhindern, indem Greylisting zum Einsatz kommt.

Greylisting ist ein ganz einfaches Prinzip: Will ein Mail-Server eine Mail anliefern, wird diese erstmal abgewiesen. Gut konfigurierte Mail-Server versuchen die Zustellung einige Zeit später nochmals. Nun wird die Mail auch angenommen und alles geht den gewohnten Gang.

Die meisten Spammer jedoch verschicken ihren Müll nur einmal - und somit kommt der Spam nicht an, da er beim ersten Zustellversuch abgewiesen wird.

Der Einsatz dieser Methode hat das Spam-Aufkommen ziemlich genau halbiert. Greylisting blockt 50% meines Spams, bevor dieser überhaupt das System erreicht. Sehr effizient. (Um den Rest kümmert sich SpamAssassin.)

Das Manko an dieser Methode ist, dass es - je nach Konfiguration des Senders - zu gehörigen Verzögerungen kommen kann. Ich konnte beobachten, dass Mails erst nach 20 Minuten ein zweites Mail gesendet wurden. Das heißt, auch erwünschte Mails verzögern sich bis zu 20 Minuten, anstatt sofort im Posteingang zu landen. Allerdings nur beim ersten Verbindungsaufbau: Ist die Quelle schon als "sicher" eingestuft, geht beim zweiten Mal das Einliefern ohne Verzögerung.

Unter Debian/Ubuntu ist die Installation und Konfiguration sehr einfach, wenn Postfix als MTA zum Einsatz kommt. Dann kann das Programm Postgrey eingesetzt werden, das in den Quellen verfügbar ist. (Postgrey soll auch mit Exim laufen, aber das habe ich nicht getestet.)

Nach dem Installieren mit sudo aptitude install postgrey muss Postfix darüber unterrichtet werden, Postgrey einzubinden. Dazu fügen wir in der Datei /etc/postfix/main.cf die Zeile check_policy_service inet:127.0.0.1:60000 ein im Abschnitt smtpd_recipient_restrictions. Das ganze sieht bei mir so aus:

smtpd_recipient_restrictions = 
    permit_mynetworks 
    permit_sasl_authenticated 
    reject_unauth_destination 
    reject_non_fqdn_recipient
    reject_unknown_recipient_domain
    check_policy_service inet:127.0.0.1:60000
    permit

Danach muss Postfix noch neu die Konfiguration einlesen mittels sudo /etc/init.d/postfix reload. Wenn alles klappt, sieht man nun Dinge wie folgende Zeile in den log-Files:

Oct 24 04:40:01 bheil postfix/smtpd[8878]: NOQUEUE: reject: RCPT from 227.52.218.87.dynamic.jazztel.es[87.218.52.227]: 450 4.2.0 benjamin.heil@bheil.net: Recipient address rejected: Greylisted, see http://postgrey.schweikert.ch/help/bheil.net.html; from=imetak1959@BIGSKYLAWYERS.COM to=benjamin.heil@bheil.net proto=ESMTP helo=227.52.218.87.dynamic.jazztel.es

Dieses Beispiel war eine Spam-Mail, die ich kein zweites Mal gesehen hab. Smile

Die Debian/Ubuntu-Standard-Postgrey-Konfiguration sieht eigentlich so gut aus, dass man da nichts machen muss. Falls doch, liegen die Config-Files unter /etc/postgrey bzw. /etc/default/postgrey.

MySQL: Einstellung für Maximalanzahl geöffneter Dateien wird nicht beachtet


Über die Konfigurationsoption open_files_limit kann festgelegt werden, wieviele gleichzeitig geöffnete Dateien MySQL vorhält. Unter bestimmten Umständen ist diese Zahl zu niedrig und man bekommt Fehler-Codes vom Kernel wie 23 bzw. 24. Diese bedeuten folgendes:

m@bheil.net:~> perror 23
OS error code  23:  Too many open files in system
m@bheil.net:~> perror 24
OS error code  24:  Too many open files

Es reicht meist nicht aus, nur durch open_files_limit die Maximal-Anzahl der offenen Dateien in MySQL zu erhöhen, sondern es gibt noch eine Maximalzahl pro Prozess im Kernel selbst. Diese muss ebenfalls angepasst werden. Eine einfache Methode ist, /etc/init.d/mysql zu bearbeiten und dort eine neue Maximalzahl mit ulimit anzugeben. Die Datei sieht dann im start-Abschnitt so aus:

case "${1:-''}" in
  'start')
	sanity_checks;
	# Start daemon
	log_daemon_msg "Starting MySQL database server" "mysqld"
	ulimit -n 4096

Wichtig ist der neue Eintrag ulimit -n 4096. Dies sorgt dafür, dass jeder einzelne Prozess 4096 Dateien gleichzeitig offen halten kann. Statt 4096 ist hier natürlich die gewünschte Zahl einzutragen.

Das Ganze sorgt dafür, dass die neue Maximal-Zahl immer beim Start von MySQL gesetzt wird. Da root das Skript ausführt, funktioniert das auch. Und da man eigentlich den SQL-Server nicht oft manuell neu startet, ist der Aufruf da gut aufgehoben. Aber natürlich könnte man auch ein eigenes Skript schreiben oder den Aufruf anderswo unterbringen.

Neue Funktion: Chat per Webseite

Kategorie Software 02.10.2008    Kategorie Software Software    Tags chat    Kommentare 0 Kommentare

Über chat.bheil.net ist nun ein Chat-Room zu erreichen. Dort kann man einfach und unkompliziert chatten und sich austauschen. Dabei funktioniert das ganze ähnlich wie IRC (natürlich nicht so mächtig).


Fehler beim Bildertausch behoben


Ich habe vorhin festgestellt, dass es ein Problem bei der Bildertausch-Funktion gab. Das Problem trat nur bei Bilder größer als 2.5 MB auf. Grund waren falsch gesetzte Rechte im System, so dass das Bild zwar korrekt hochgeladen wurde, dann aber nicht vom entsprechenden Prozess gelesen werden konnte.
Die Lösung war simpel: In der Django-Dokumentation steht, mit welchem Wert man festlegen kann, welche Dateirechte an hochgeladenen Dateien vergeben werden. Nach Setzen des Parameters rennts wieder.

Browser durch temporären Cache beschleunigen


Unter Linux-Systemen ist es möglich, die Verzeichnisse für temporäre Dateien auf eine Art RAM-Disk auszulagern. Dafür gibt es den bequemen Weg über tmpfs. Interessant wird diese Option vor allem, wenn sehr viel RAM im System steckt, der meist brach liegt. Beispiel: In meinem PC sind 2 GB RAM, von denen i.d.R. nur 600 bis 700 MB verwendet werden, obwohl ich meist 7 oder noch mehr Programme offen habe (und 10+ Tabs in Opera).

Fügt man diese beiden Zeilen in seine /etc/fstab ein, kann man die temporären Dateien aller Programme komplett im RAM halten:

tmpfs     /tmp           tmpfs     defaults      0      0
tmpfs     /var/tmp       tmpfs     defaults      0      0

Vor allem Browser benötigen viel Cache für all die kleinen Bildchen, Skripte und sonstigen Dateien in Webseiten. Diese Cache-Verzeichnisse sind oft gefüllt mit 10.000 und mehr kleinen Dateien. Wenn diese Dateien komplett im RAM gehalten würden, dürfte das auf den meisten Systemen zu einer zum Teil drastischen Beschleunigung führen. Außerdem senkt es die Wahrscheinlichkeit einer Defragmentierung, auch wenn das unter Linux kein so großes Problem ist.

Wie ändert man die Cache-Verzeichnisse der Browser?

Zertifkat-Erstellung für SSL etc.


Hier mal auf die Schnelle die wichtigen Befehle, um ein Zertifikat für z.B. SSL zu machen:

openssl genrsa -out NAME.key 2048
openssl req -new -key NAME.key -out NAME.csr

Bei den Angaben ist auf den Common Name zu achten, der muss mit dem angepeilten Domainnamen übereinstimmen.

Will man ein signiertes Zertifikat kaufen, reicht man bei seinem Anbieter die Datei NAME.csr ein. Ein guter und billiger Anbieter ist z.B. www.psw.net.

Für private Seiten oder Seiten mit Besuchern, die bekannt sind und Bescheid wissen, kann man sich das Geld sparen und ein selbstsigniertes Zertifikat tuts auch. Das erstellt man so:

openssl x509 -req -days 365 -in NAME.csr -signkey NAME.key -out NAME.crt

Eventuell days erhöhen, z.b. 3650 für 10 Jahre.

Einbinden in einen VirtualHost unter Apache geht mit ein paar einfachen Zeilen in der Konfiguration:

SSLEngine on
SSLCertificateFile /PATH/TO/NAME.crt
SSLCertificateKeyFile /PATH/TO/NAME.key

Webseite: Neues Dropdown-Menü

Kategorie Software 30.08.2008    Kategorie Software Software    Tags menu    Kommentare 0 Kommentare

Um mehr Platz für den eigentlichen Inhalt frei zu machen, habe ich die Seite ein bischen umgebaut. Es wird nun zur Navigation ein Dropdown-Menü verwendet statt des Menüs in der Seitenleiste zuvor. Vor allem die Funktion Bilder tauschen profitiert davon, da nun für hochgeladene Bilder fast der komplette Platz verwendet wird.

Das Dropdown-Menü ist ein JavaScript-Menü. Hier habe ich das Rad allerdings nicht neu erfunden, sondern das fantastische Menü von Dynamic Drive verwendet.

Ein Manko hat das Ganze allerdings im Moment noch: Wenn Javascript deaktiviert ist, hat man nur Zugriff auf die obersten Punkte. Für diese Fälle werde ich allerdings noch eine Sitemap einbauen, wenn ich dazu komme.

Neue Web-Funktion: Bilder tauschen


Über den Punkt Bilder tauschen können nun einfach Bilder hochgeladen und verlinkt werden. Will man zum Beispiel ein Bild 10 Empfängern schicken, muss man nicht das Bild an eine Mail anhängen und so das 10-fache der Datenmenge rausschicken, sondern kann das Bild hier hochladen und nur den Link in die Mail setzen - der Empfänger kann dann das Bild hier anschauen bzw. speichern.

Wenn ein Bild über das Formular hochgeladen wird, wird daraus auch ein Thumbnail, also eine verkleinerte Version in der Größe 128x128 Pixel, erzeugt. Dieses kann z.B. in Foren eingefügt werden, damit die Breite der Forenseite nicht bei großen Bildern gesprengt wird. Ebenso wird beim Hochladen des Bilds entsprechender BB-Code (funktioniert in den meisten Forensystemen) oder HTML-Code sowie Links zur Seite und zum Bild ausgegeben. Diese Angaben müssen nur kopiert und an der entsprechenden Stelle eingefügt werden.

Wichtig ist zu wissen, dass diese Bilder öffentlich einsehbar sind. Private Bilder haben da nichts verloren. Ebenso soll hier noch erwähnt sein, dass natürlich keine anstössigen, gewalttätigen oder politisch radikalen Bilder erlaubt sind. Sollten solche Bilder hochgeladen werden, werden diese sofort nach Kenntnisnahme kommentarlos gelöscht!

Vorerst gibt es noch keine zeitliche Begrenzung der Lebensdauer der hier hochgeladenen Bilder. Allerdings behalte ich mir natürlich vor, so eine Funktion nachträglich noch einzubauen, wenn die Datenmenge mal überhand nehmen sollte. Auch eine Registrierung und Anmeldung hier ist nicht notwendig - aber das werde ich nachrüsten, sollte das ganze missbraucht werden. Vorerst steht aber die einfache Bedienung im Vordergrund!

Opera: SpeedDial vergrößern

Kategorie Software 21.08.2008    Kategorie Software Software    Tags opera    Kommentare 0 Kommentare

Bevor ich mir wieder einen Wolf suche obwohl die Lösung so simpel ist, hier mal kurz notiert:

Um Opera's SpeedDial in der Spalten- und Zeilengröße anzupassen, ist einfach die Datei speeddial.ini zu editieren (unter ~/.opera) und diese Anweisung einzufügen:

[Size]
Rows=4
Columns=5

Bei dieser Änderung darf Opera natürlich nicht offen sein!

Noch was: Um das Suchfeld zu entfernen, in opera:config#Speed Dial Search Type 0 eintragen!

Opera 9.52 ist da!

Kategorie Software 20.08.2008    Kategorie Software Software    Tags opera    Kommentare 0 Kommentare

Opera 9.52 ist draussen. Hier das Changelog und hier der Download!

Tiny Tiny RSS - webbasierter Ajax Newsreader


Schon lange habe ich nach einer Alternative zum Google Reader gesucht, um meine abonnierten Nachrichtenfeeds von jedem Rechner aus lesen zu können. Bisher setzte ich auf SendMeRSS.com, einem Dienst, der Feeds abruft und per Mail verschickt. Allerdings ist ein "richtiger" Reader besser, und endlich habe ich einen entdeckt, der unter der GPL steht und problemlos auf dem eigenen Server installiert werden kann:
Tiny Tiny RSS

Die Software setzt auf PHP und PosgreSQL bzw. MySQL auf. Durch den Einsatz von Ajax steht Tiny Tiny RSS dem Google Reader kaum nach, im Gegenteil, ich finde Tiny Tiny RSS sogar übersichtlicher.

Falls Du eine Alternative zum Google Reader haben möchtest, aber keinen eigenen Server hast, kannst Du mir eine Mail schreiben und Deinen eigenen Zugang im Reader haben. Das ist kein Problem.

Bisher läuft der Reader anstandslos. Und der kompakte Theme ist sogar für das kleine Display eines Asus eeePC geignet.
Rundum eine sehr empfehlenswerte Software!

Nachtrag: Ich sollte hier noch anmerken, dass ich die Version unter bheil.net ein ganz klein bischen modifiziert habe und rechts das Header-Panel verkleinert habe, indem das Logo rausgeflogen ist und die Höhe um ca. 30 Pixel geschrumpft ist - das macht die Nutzfläche auf dem eeePC noch weitaus größer.

Neue Web-Funktion: Zufallspasswörter aus Merksätzen generiert


Ich brauche öfters mal vernünftige Passwörter und da will mir meist nichts Gescheites einfallen. Aus dem Grund hab ich eine kleine Funktion zur Webseite hinzugefügt, die Zufallspasswörter generiert. Damit diese einfacher zu merken sind, werden die Passwörter aus einem richtigen Satz genommen.

Die Funktion ist links im Menü unter Passwörter zu finden. Jetzt unter kendoo.net zu finden!

Dazu werden aus einer Anzahl Wörter Sätze gebildet und von diesen Sätzen dann jeweils die Anfangsbuchstaben aneinandergereiht. Resultat ist ein sehr gutes Passwort, das dennoch einfach zu merken ist. Solange man den Satz entsprechend visualisieren kann (was nicht immer der Fall ist Wink ).

Für ganz wichtige Dinge kann man sich aber selbst einen Satz ausdenken, z.B.
Hund Bello frisst am Tag 28 Kauknochen und bellt
daraus wird
HBfaT28Kub

Kann man gut visualisieren und ergibt ein sehr gutes Passwort. Wer das noch sicherer haben will, kann noch Sonder- bzw. Satzzeichen einstreuen.

Neue Web-Funktion: Kurze URLs

Kategorie Software 30.07.2008    Kategorie Software Software    Tags url, web    Kommentare 0 Kommentare

Auf der Webseite gibt es einen neuen, kleinen Dienst: Kurze URLs, aufrufbar über den Menüpunkt Kurz-URLs auf der linken Seite.

Der Dienst ist ähnlich wie tinyurl.com. Der Zweck ist, lange Adressen zu verkürzen. Wird die kurze Adresse aufgerufen, wird auf die lange Adresse weitergeleitet. Dabei wird die Weiterleitung durch den HTTP Code 301 (Moved Permanently) erwirkt. Das geht fix und ist auch suchmaschinenfreundlich (wenn z.B. diese kurze URL in einer anderen Seite verlinkt wird).

Ein Beispiel:
Die URL http://developer.apple.com/documentation/UserExperience/Conceptual/AppleHIGuidelines/XHIGIntro/chapter_1_section_1.html ist sehr lang und wird wahrscheinlich in den meisten Mail-Programmen umgebrochen. Allerdings ist die kurze URL http://bheil.net/s/2/ so kurz, dass sie dagegen in einer Mail problemlos dargestellt werden kann - selbst auf kleinen Bildschirmen (wie Handys etc.).
Ruft man die kurze URL auf, gelangt man sofort auf die gewünschte Webseite. (Probieren Sie es ruhig aus, Sie werden direkt auf die Apple-Seite weitergeleitet!)

Um diesen Dienst nutzen zu können, müssen Sie sich anmelden. Des weiteren bitte ich darum, keine anstößigen, gewalttätigen oder pornographischen Inhalte zu verlinken. Sollten solche Links auftauchen, besteht die Möglichkeit, die Weiterleitung deaktivieren zu können.

Fehler in proftpd mit SQL-Authentifizierung nach dem letzten Update unter Debian Etch


Wer einen FTP-Server unter Debian (Etch) betreibt, wird nach dem letzten Update vielleicht Fehlermeldungen in seinen Logs bemerken, wenn die Authentifizierung über virtuelle Benutzer und einer SQL-Datenbank läuft. Zwar funktioniert der Login mit jedem User einwandfrei, trotzdem gibt es bei jedem Login folgende Meldung:

PAM(NAME): User not known to the underlying authentication module.


Nützliche Firefox-Addons


Eine alphabetische Liste nützlicher Firefox-Addons (für FF 3.0):

Piwik: Eine interessante Alternative zu Google Analytics


Ich möchte hier mal auf die Software Piwik aufmerksam machen. Piwik ist eine in PHP geschriebene Analytics-Software, die Seitenaufrufe von Webseiten ähnlich Google Analytics analysieren kann. Der große Unterschied ist, dass Piwik hierbei unter der GPL freigegeben und somit frei verfügbar ist. Ebenso kann man Piwik auf seinem eigenen Server installieren und muss die Daten der eigenen Besucher nicht an Google ausliefern.

Piwik ist noch in der Beta-Phase, funktioniert aber schon recht gut. Es fehlt an den meisten Ecken und Enden noch etwas der Feinschliff, aber von Version zu Version merkt man eine deutliche Besserung.

Ich setze Piwik hier auf diesem Server schon seit einigen Wochen ein und es läuft bisher absolut hervorragend. Ein Blick lohnt sich für jeden, der eine Analytics-Software einsetzen will, aber vor den kostenpflichtigen Varianten oder Google Analytics zurückschreckt.

HTML und XHTML-Verwirrungen


Durch den Artikel Why HTML? von James Benett habe ich mir nochmal Gedanken über die XHTML-Validität dieser Seite gemacht, denn ich hatte zuvor noch nie bedacht, dass das Dokument zwar durchaus valides XHTML sein kann, aber durch die Standard-Einstellung von Django generell vom Server als HTML ausgeliefert wird.

Ich habe einige sehr interessante Texte zum Sachverhalt gefunden:

http://webkit.org/blog/68/understanding-html-xml-and-xhtml/ http://www.w3.org/International/articles/serving-xhtml/ http://schneegans.de/web/xhtml/

Opera 9.5 ist fertig

Kategorie Software 12.06.2008    Kategorie Software Software    Tags opera    Kommentare 1 Kommentar

Heute ist Opera 9.5 endlich fertig geworden. Da in den Ubuntu-Paketquellen allerdings nur die alte Version 9.27 verfügbar ist, muss man sich die neue Version direkt bei Opera herunterladen. Man kann das neue Paket einfach per Doppelklick installieren.

Allerdings muss man - sollte man die Beta von Opera 9.5 installiert haben - diese erst über die Paketverwaltung (System -> Systemverwaltung -> Synaptic) deinstallieren. Dabei bleiben allerdings die Einstellungen erhalten.

Ich bin schon gespannt auf Benchmarks und Vergleiche mit den Konkurrenzbrowser (vor allem Firefox 3). Diese werden bestimmt nicht lange auf sich warten lassen ...

Was tun, wenn keine Verbindung zwischen Windows-Client und NX-Server möglich ist


Beruflich (genauso wie privat auch) setze ich Ubuntu (und Debian) auf Servern ein. Auf der Arbeit bin ich allerdings gezwungen, mit Windows XP als Desktop zu arbeiten. Für die graphische Verbindung zum Server setze ich die NX Free Edition von NoMachine ein.

Heute kamen Updates für Ubuntu raus, die eine Schwachstelle im Zufallsgenerator von OpenSSH beheben. Damit diese Behebung aber auch vollständig greift, müssen alle Keys des SSH-Servers neu generiert werden. Die Folge ist, dass man bei Verbindungen per SSH Warnungen bekommt, da sich der Key des Servers geändert hat. Dies ist soweit auch kein Problem (man wird auf diesen Umstand während der Installation der Patches aufmerksam gemacht), aber wer NX zur Fernsteuerung seiner Rechner verwendet, wird sich plötzlich nicht mehr einloggen können.

Die Lösung ist allerdings recht einfach: Löschen Sie die Datei known_hosts unter C:\Dokumente und Einstellungen\USER\.ssh in Windows und schon sollte der Login wieder klappen.

Ich weiß nicht, inwiefern dies auf alle Installationen dieser Art zutrifft, aber bei mir hat dies sofort geholfen.

Vergleichslisten Windows-Linux-Software


Umsteiger oder Interessierte, die von Windows auf Linux wechseln, fragen sich oft, mit welchen Programmen sie unter Linux das gleiche wie mit den bekannten Windows-Tools machen können. Dazu gibt es zwei gute Listen, die der Interessierte sich anschauen sollte:

Wiki Linuxquestions.org Table of Equivalents auf nawaz.org

Außenministerium will kein OOXML


Bei so einer Meldung kommt richtig Freude auf: Das Außenministerium verzichtet auch weiterhin auf OOXML, berichtet Golem. Gott sei Dank gibts dort Leute, die sich wirklich mit dem Thema befassen. Im Artikel sind die zwei wichtigsten Kritikpunkte wunderbar aufgezählt:

"Das Auswärtige Amt werde OOXML so lange nicht einsetzen, bis es unabhängig von der Plattform verfügbar sei [...]" "Auch müsse sich der ISO-Standard einheitlich umsetzen lassen, es könne nicht sein, dass nur Teilmengen oder aber mehr als im Standard beschrieben, von einer Software unterstützt wird."

Was vielleicht fehlt, ist das zwangsläufige "Vendor-Lock-In"-Problem durch die Bindung an MS Office und Windows - aber das ist eigentlich ja nur eine Folge der beiden obigen Punkte.

Opera: Wie installiert man UserJS?


Im vorherigen Post habe ich über nützliche UserJS für Opera berichtet. Aber wie installiert man sowas nun genau?

Das ist sehr einfach. Lade Dir die entsprechende Datei z.b. von userjs.org herunter (dazu den entsprechenden Link im rechten Kästchen rechtsklicken und "Ziel speichern ..." wählen) und speichere sie an einer Stelle Deiner Wahl. Danach öffnest Du in Opera die Einstellungen (im Menü auf "Extras"->"Einstellungen"). Dort gehst Du auf Erweitert -> Inhalte -> "JavaScript-Optionen...".

Opera-Einstellungen
JavaScript-Optionen von Opera


Im folgenden Fenster wählst Du einfach den Ordner aus, in dem Du Deine heruntergeladenen UserJS-Dateien abgelegt hast und startest Opera neu. Das wars!

Opera-UserJS: Flash verstecken, außer es wird manuell geklickt


Mit UserJS hat Opera ein sehr interessantes Feature. UserJS ist eine Datei mit JavaScript, das bei jeder Seite, die man in Opera lädt, immer ausgeführt werden. Das ermöglicht tolle Erweiterungen. Eine möchte ich ganz speziell hier mal vorstellen, da ich diese äußerst praktisch finde:

Hide objects

Diese Erweiterung sorgt dafür, dass Flash-Filmchen auf Webseiten nicht mehr sofort angezeigt und abgespielt werden. Stattdessen wird nur ein Platzhalter gezeigt - klickt man dann auf diesen Platzhalter, wird das Flash-Filmchen geladen, als wäre nichts gewesen. Macht man einen Doppelklick auf die Seite, wird alles geladen, was vorher geblockt wurde.

Wo liegt nun der Nutzen?
Seiten laden wesentlich schneller. Auf vielen Seiten bewegt sich überall irgendwas (z.B. die Seite von World of Warcraft), was somit auch unterbunden wird. Will man dennoch etwas sehen, reicht ein einfacher Klick.

Weitere nützliche Erweiterungen:

Wie man genau UserJS für Opera installiert, gibts gleich im nächsten Post! Wink

Auf die Standards!


Ein bischen Feinarbeit war schon nötig, aber diese Webseite hier folgt nun dem Standard "XHTML 1.0 Transitional" und verwendet ebenso gültiges CSS! Damit hat sich die Seite die beiden "Abzeichen" verdient:

Valid XHTML 1.0 Transitional Valid CSS!



Die Webstandards sollte man unbedingt einhalten, dafür sind sie da. Durch Standards wird gewährleistet, dass keine Nutzer ausgeschlossen werden und die Technik überall so funktioniert, wie vom Entwickler/Designer/was auch immer gedacht und erwünscht. Wenn solche Standards nicht eingehalten werden und nicht greifen, artet so etwas wie das Web in lauter Insellösungen aus. Nur durch Standards konnte so etwas wie das Internet überhaupt erst entstehen. Durch offene, freie Standards wohlgemerkt! Für das Web sind das im Großen und Ganzen die, die das W3C festlegt.

[i]Nachtrag: Nach der Umstellung dieser Seite auf Django hält sich diese Seite an XHTML 1.0 Strict![/i]

Grub manuell neu installieren - Teil 2


Wie das Leben so spielt: Ich habe gestern den Artikel verfasst, ein paar Stunden später jedoch habe ich was an meinem Rechner umgebaut und dabei auch eine Platte entfernt - und schwupps, das war auch doch gerade die, auf der Grub installiert war. Folglich konnte ich nicht mehr starten und sah mich der Situation ausgesetzt, jetzt auch "in echt" Grub neu installieren zu müssen.

Grub manuell neu installieren


Falls man z.B. Windows neu installieren muss, überschreibt Windows den MBR immer einfach so ohne Nachfrage (sehr arrogantes Verhalten btw). Um Grub und damit den Bootloader für verschiedene Systeme dann neu in den MBR schreiben zu lassen, kann man folgendermaßen vorgehen:

KDE 4.0.0 ist da!

Kategorie Software 11.01.2008    Kategorie Software Software    Tags kde    Kommentare 0 Kommentare

Juhuuu, KDE 4.0.0 ist da! Ich freu mich schon auf Tests mit diesem Desktop. Wie die Pakete unter Kubuntu zu installieren sind, ist auf kubuntu.org zu lesen.

Was man sich aber gerade wegen der ganzen Euphorie immer ins Gedächtnis rufen sollte: Dies ist das erste Release einer ganzen Serie und ich persönlich gehe mal davon aus, dass es so richtig noch nicht funktionieren wird. Auf meinen Desktops werde ich wahrscheinlich erst 4.1 einsetzen (was aber auch dieses Jahr noch kommen soll). Nach meinen bisherigen Informationen sind viele Anwenderprogramme (z.B. Kontact) noch nicht endgültig portiert, sondern hauptsächlich der Kern ist fertig. Dennoch sind die Features sowas von vielversprechend, dass ich mich richtig drauf freue. Und gut Ding will Weile haben! Jedenfalls wird erstmal VirtualBox damit gefüttert.

Hier gibts auch noch einige Screenshots:
http://jarzebski.pl/read/kde-4-rev-758000.so http://picasaweb.google.com/mmauder/KDE400

[Update]
Und hier haben wir auch schon die offizielle Ankündigung!

Festplatten automatisiert überwachen


Moderne Festplatten verfügen mit S.M.A.R.T. über eine Schnittstelle, mit der wichtige Daten der Platte permanent überwacht werden können. So kann man früh erkennen, ob seine Platten wohl bald den Geist aufgeben werden und ggf. die betroffene Platte tauschen.

Aber wie richtet man eine permanente Überwachung dafür unter Kubuntu (oder anderen Linux-Systemen) ein?
Zuerst installiert man das Paket smartmontools mit

sudo aptitude install smartmontools

Aptitude verrät folgendes über dieses Paket:

Das Paket smartmontools enthält zwei Werkzeuge (smartctl und smartd) zur Kontrolle und Überwachung von Speichersystemen mittels dem »Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology System« (S.M.A.R.T.), das in die meisten modernen ATA- und SCSI-Festplatten eingebaut ist. Es wurde vom Paket smartsuite abgeleitet und beinhaltet Unterstützung für ATA/ATAPI-5-Platten. Es sollte auf jedem modernen Linux-System funktionieren.


Interessant ist nun smartd für uns, ein Daemon, der permanent im Hintergrund die Platten überwachen kann. Um ihn zu konfigurieren, müssen wir die Datei /etc/smartd.conf bearbeiten:

sudo mcedit /etc/smartd.conf

In der Datei sind sehr viele Konstellationen und Möglichkeiten zur Überwachung aufgeführt, allerdings alle auskommentiert. Dennoch ist ganz oben eine Zeile, die mit "DEVICESCAN ..." beginnt, nicht auskommentiert - dies sollten wir aber tun. Diese Zeile sorgt dafür, dass alle Laufwerke gescannt werden (auch CD-Roms z.B., die kein S.M.A.R.T. haben - was unschöne Meldungen bringt). Wir sollten lieber die Platten direkt angeben, die wir gescannt haben wollen.

Um bei all den Einstellungen die richtige zu finden, kann man etwas Zeit aufwenden. Ich habe z.B. bei linuxjournal.com einen guten Artikel gefunden. Auch im Gentoo Wiki wird man fündig. Ich bin dazu gekommen, folgendes in diese Datei einzufügen (das ist eine Zeile in der Datei):

/dev/hda -a -I 194 -W 4,45,55 -S on -o on -s (S/../.././06|L/../../1/08) -m benjamin.heil@bheil.net -M daily

Dies bewirkt folgendes:
  • * Es wird alles geprüft, was mit S.M.A.R.T. möglich ist
  • * Festgehalten werden Temperaturschwankungen um mehr als 4 Grad
  • * Gemeldet werden Temperaturen über 45 Grad
  • * Eine Mail wird gesendet bei SMART-Fehlern oder wenn die Temperatur über 55 Grad steigt (Warnmeldungen werden täglich neu versendet, wenn nötig; der Mail-Versand benötigt einen installierten MTA, das wird aber in einem extra Post beschrieben)
  • * Mache einen Kurztest immer frühs zwischen 6 und 7 sowie einen Langtest jeden Montag morgen zwischen 8 und 9 (das lohnt natürlich nur für Systeme, die permanent laufen)

Analog dazu habe ich das auch mit den beiden anderen Platten gemacht - dies sind SATA-Platten:

/dev/sda -a -d sat -I 194 -W 4,45,55 -S on -o on -s (S/../.././06|L/../../1/08) -m benjamin.heil@bheil.net -M daily
/dev/sdb -a -d sat -I 194 -W 4,45,55 -S on -o on -s (S/../.././06|L/../../1/08) -m benjamin.heil@bheil.net -M daily

Einziger Unterscheid ist hierbei die Angabe von -d sat. Man kann das erstmal ohne dieser Anweisung reinschreiben - beim Testlauf (siehe unten) wird gemeckert, falls diese Anweisung nötig ist. Genaueres steht in der Man page (man smartd).

Nun können wir einen Testlauf starten, um zu schauen, ob das auch richtig funktioniert:

sudo smartd -q onecheck

An der Ausgabe kann man erkennen, ob alles glatt geht (nach Zeile "Started with '-q onecheck' option. All devices sucessfully checked once." schauen).

Nun müssen wir dem System nur noch beibringen, dass es den Daemon automatisch und immer starten soll. Dazu editieren wir die Datei /etc/defaults/smartmontools:

sudo mcedit /etc/default/smartmontools

und ändern die Zeile

start_smartd=no

in

start_smartd=yes

Nun den Dienst mit

/etc/init.d/smartmontools restart

neu starten und smartd sollte im Hintergrund laufen und unsere Platten bewachen. Dies kann man mit

ps ax | grep smartd

nachprüfen, es sollte eine Zeile angezeigt werden, die folgendes enthält:

/usr/sbin/smartd --pidfile /var/run/smartd.pid
Nachtrag:
Es ist auch sinnvoll, das Paket hddtemp zu installieren (sudo aptitude install hddtemp). Damit kann man sehr einfach die Festplattentemperatur auslesen und dies sogar mittels Programmen anzeigen lassen (z.B. mit ksensors oder kima für KDE).
Wie das geht, wird genauer in einem Artikel im Ubuntu Wiki beschrieben.

Multimedia-Tasten unter KDE zum Laufen bringen


Ich habe eine Tastatur, die Extra-Tasten hat. Vor allem die Tasten, um die Lautstärke zu erhöhen bzw. zu verringern, habe ich seit meinem Umstieg auf Kubuntu vermisst. Heute habe ich mich mal daran gemacht, diese wieder zum Funktionieren zu bringen. Das folgende bezieht sich hierbei ausschließlich auf KDE!

Den Tasten müssen entsprechende Symbole zugeordnet sein. Dies kann man mit dem Programm xev überprüfen (genaueres steht im Gentoo Wiki). Da das bei mir schon gepasst hat, überspringe ich diesen Teil mal. (Wer hier ein Problem hat, sollte dem Gentoo Wiki folgen.)

Zwar waren also die richtigen Symbole XF86AudioRaiseVolume und XF86AudioLowerVolume verknüpft, dennoch passierte nichts, wenn man die Tasten drückte. Zuerst probiere ich in KMix, den Hauptkanal globale Tastenkombinationen zuzuordnen (rechte Maustaste auf den Kanal direkt). Allerdings brachte das auch keinen Erfolg.

kdeaddons

Kategorie Software 21.11.2007    Kategorie Software Software    Tags chm, kde    Kommentare 0 Kommentare

Wie immer sinds die Kleinigkeiten, die einen manchmal erfreuen können.

Durch das Installieren des Pakets kdeaddons werden einige Extras für KDE geladen, wie z.B. ein kleiner Systemmonitor für die Taskleiste. Sind nur Kleinigkeiten, aber trotzdem sehr hilfreich, finde ich.

sudo aptitude install kdeaddons

Noch ein Nachtrag: Das Paket kchmviewer lohnt sich auch zu installieren. Gelegentlich muss man doch mal eine komplierte HTML-Hilfe ansehen (Endung .chm). Das kommt mehr aus der Windows-Welt und ist deshalb unter Linux unüblich. Aber falls man es doch braucht, ist kchmviewer das KDE-Programm dazu.

Ich habe hier nach einer Möglichkeit gesucht, da das "Buch" Cool Shell Skripts von http://freebooks.homelinux.org/ in diesem ungewöhnlichen Format vorliegt.

TV-Browser

Kategorie Software 18.11.2007    Kategorie Software Software    Tags tv    Kommentare 0 Kommentare

Ab heute unterstütze ich das Projekt TV-Browser. Der Server hier wird nun als Mirror für TV-Daten verwendet.

TV-Browser ist eine kostenlose TV-Zeitschrift für den PC mit folgenden Features:
  • * Elektronische TV-Zeitschrift
  • * Open Source
  • * mehr als 170 TV-Sender (inkl. Premiere)
  • * mehr als 60 Radio-Sender
  • * Windows, Linux, MacOS, OS/2
  • * Plugins, Skins, Icons
  • * Kostenlos, keine Werbebanner

TV-Browser basiert auf Java und läuft deshalb auf allen gängigen Betriebssystemen.

Mich persönlich interessiert natürlich die Verwendung unter Linux:
Leider gibt es (noch?) kein Paket für Ubuntu, aber es reicht aus, TV-Browser herunterzuladen und in ein beliebiges Verzeichnis zu entpacken. Dort führt man einfach die Datei tvbrowser.sh aus. Eventuell muss man diese zuvor ausführbar machen:

chmod +x tvbrowser.sh

Natürlich sollte man sich vorher vergewissern, dass Java auf dem System installiert ist und einsatzbereit ist:

java -version

TV-Browser benötigt mindestens Version 5.0!

Wie man Java unter (K)Ubuntu ganz einfach und schnell installieren kann, wird in einem anderen Artikel erklärt!

Nachtrag:
Im Wiki ist eine Möglichkeit angegeben, TV-Browser ganz normal über ein Paket unter Ubuntu zu installieren. Dann entfällt das manuelle Entpacken.

Alte Software


In früheren Zeiten habe ich einige Software entwickelt (alle für Microsoft Windows [Vista ist nicht getestet]). Einiges davon war sehr erfolgreich, z.B. der DX-Browser. Anderes weniger. Die Software gibts weiterhin hier zum Download, wird allerdings nicht mehr aktiv weiterentwickelt.


Menüleiste in Opera ausblenden

Kategorie Software 05.10.2007    Kategorie Software Software    Tags opera    Kommentare 2 Kommentare

Von hier habe ich den sehr praktischen Tipp, wie man in Opera die Menüleiste ausblenden kann. Zugriff aufs Menü braucht man selten und so kann man diesen Platz sinnvoller verwenden. Um den Button einzufügen, einfach hier klicken.

Mehr eigene Buttons findet man im Opera Wiki.

Opera ohne Menübar

Tor-Netzwerk-Status


Unter dem Link http://torstatus.bheil.net/ kannst Du nun eine Statusseite des Tor-Netzwerkes abrufen. Allerdings ist das eine relativ große Tabelle, deshalb wird das Laden einige Zeit beanspruchen.

Nachtrag: Dies ist nicht mehr verfügbar! Siehe diesen Post!

Opera 9.5 Kestrel Alpha ist draussen


Ich bin ja ein ziemlicher Opera-Fan, da Opera der mit Abstand stabilste und schnellste Browser ist. Bei Firefox braucht man zig Addons (bei mir waren es 14!), um die gleiche Funktionalität zu erreichen. Der Internet Explorer ist jedem anderen unterlegen und unsicherer (selbst der 7er). Und Safari will nicht wirklich auf Windows oder gar Linux laufen.

Jedenfalls freue ich mich schon wie ein Schneekönig auf die nächste Opera-Version 9.5, Codename Kestrel. Das einzige Problem von Opera soweit ist nämlich, dass Ajax-Seiten bzw. Seiten, die sehr viel JavaScript einsetzen, langsamer und träger laufen als bei der Konkurrenz. Das hat Opera anscheinend erkannt und den JS-Teil komplett überarbeitet.

Gestern kam die erste Alpha raus. Hier kann man einen unabhängigen Test der Perfomance dieser Alpha-Version (Opera Kestrel) und anderen Browsern sehen (Opera Merlin ist der derzeitig aktuelle Opera 9.23):

Browser-Perfomance-Tests

Das sieht doch alles schon mal sehr vielversprechend aus! Smile