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Alle Artikel mit dem Tag "google"

Google Chrome?

07.09.2008 | Kommentar | 0 Kommentare
Zur Zeit ist Google Chrome der absolute Hype in der Medienlandschaft. Aber warum eine Beta-Software mit Sicherheitsmängeln und dem Zwang, mit eindeutiger ID nach Hause zu telefonieren, so einen Run auslöst, steht für mich in den Sternen. Muss wohl an Googles Aura liegen.

Chrome scheint einige technische Merkmale zu haben, die zukunftsweisend sein dürften (siehe das Google Chrome Erklärungs-Comic). Auf der anderen Seite der Medaille steht, dass jegliche Eingabe in die Adressezeile sofort an Google geschickt wird und auch jede Installation seine eigene eindeutige ID hat. Klingt nach einem Spionagetool erster Sahne.

Zwar kann man dem Browser die eindeutige ID entziehen, indem man eine eigene in die Konfiguration einträgt. Ebenso ist es möglich, das meiste der Nach-Hause-Telefoniererei abzuschalten, aber mal Hand aufs Herz: Warum sollte man einen Browser verwenden, den man erst noch umständlich konfigurieren muss? Bei all den guten Alternativen da draussen?


20 Arten, GMail-Filter zu nutzen

27.08.2008 | Fundstücke | 0 Kommentare
Guter Post über 20 Arten, GMail-Filter zu nutzen (ist aber englisch)

Mails per Postfix über GMails-SMTP-Server versenden (unter Debian oder Ubuntu)

08.08.2008 | Linux | 0 Kommentare
Um Mails von einem Rechner, der mit Debian oder Ubuntu läuft, zu verschicken, kann man Postfix mit folgender Konfiguration einrichten:

Ich gehe davon aus, dass Postfix schon installiert ist. Die Server von GMail setzen für eine erfolgreiche Verbindung TLS-Verschlüsselung voraus. Das ist schon in Debians Postfix reinkompiliert, also müssen wir uns nur darum kümmern, gültige Zertifikate zu haben, damit die Verbindung zu Stande kommen kann (und natürlich braucht man einen gültigen GMail-Account, aber das ist wohl selbstredend Wink ).


Ixquick - eine anonymisierte Meta-Suchmaschine

13.07.2008 | Fundstücke | 0 Kommentare
In Europa hat Google eine fast schon erdrückende Dominanz bei der Suche im Web. Der Marktanteil von Google beträgt hierzulande über 90%. Dabei findet Google auch nicht alles. Ebenso ist der Datenschutz bei Google ein Problem, immerhin speichert Google die Suchanfragen 18 bis 24 Monate und auch Cookies von Google haben 2 Jahre Laufzeit (allerdings dürfte sich das in naher Zukunft ändern: EU-Richtlinie gibt Suchmaschinen die Behaltedauer von Benutzerdaten vor).

Aber das ist nicht das, was mich am Benutzen von Google nervt, sondern dass die meisten Webdienste von Google mit einem Benutzeraccount verknüpft sind. Wenn man Nutzer eines der vielen anderen Dienste von Google ist, ist man bei diesem Dienst wahrscheinlich oft eingeloggt. Führt man nun in einem anderen Tab- bzw. Browserfenster eine Suche durch, kann Google diese Anfrage mit dem eigenen Benutzeraccount verknüpfen. Somit weiß Google, was man als interessant betrachtet. Verknüpft man das auch noch mit den abbonierten Feeds in Google Reader, den Mails bei Google Mail und vielleicht noch den Dokumenten bei Google Docs, weiß Google so ziemlich alles, was der Nutzer online macht. Für genaue Benutzeranalysen stehen somit alle Mittel zur Verfügung.

Dem Ganzen kann man aber einfach entgehen und dabei doch noch die Google Dienste, die man interessant findet, weiter verwenden. Immerhin gibt es viele alternative Suchmaschinen, aber leider hinken diese im Echteinsatz Google doch oft hinterher (ist zumindest mein subjektiver Eindruck). Abhilfe schafft eine Metasuchmaschine: Ixquick.com

Eine Metasuchmaschine sendet die Suchanfrage an viele andere Suchmaschinen und kombiniert die von diesen gelieferten Ergebnisse auf einer Seite. So ist es möglich, mit einer Anfrage zig Suchmaschinen abzufragen.

IXQuick sucht dabei bei vielen verschieden Suchmaschinen: All the Web, EntireWeb, Open Directory, AllesKlar, Exalead, QualiGO, Altavista, Gigablast, Wikipedia, Ask/Teoma, MSN.de sowie Yahoo sind das derzeit. Allerdings ist Google nicht darunter!

Und dabei achtet Ixquick noch auf den Datenschutz: Alle Daten werden nach maximal 48 Stunden gelöscht, verspricht der Anbieter. Dem dürfte auch so sein, denn Ixquick hat sogar ein Zertifikat dafür erhalten. IXQuick wird auch von Datenschützern empfohlen.

Es ist ziemlich einfach, Ixquick als Standardsuchmaschine in seinem Browser einzubauen. Dazu gibt es auch eine Anleitung, allerdings leider nur auf Englisch.

In Opera muss man nur folgendes machen:
Auch die (verschlüsselte) Ixquick-Startseite gehen und mit einem Rechtsklick ins Suchfeld das Kontextmenü öffnen. Dort findet man den Eintrag "Suche erstellen ...". Klickt man darauf, erscheint ein Konfigurationsdialog von Opera. Dort kann man auch festlegen, dass dies die Standardsuchmaschine werden soll. Nach dem Bestätigen des Dialogs (evtl. noch ein Kürzel eintragen, z.b. "ix") findet man Ixquick nun im Suchfeld in der Adressleiste.

Ixquick in Opera einrichten


Hat man obige Schritte direkt über die verschlüsselte Seite aufgerufen, werden in Zukunft sogar die Suchanfragen selbst über eine SSL-geschützte Verbindung abgesetzt. Besser gehts kaum! Smile

Piwik: Eine interessante Alternative zu Google Analytics

11.07.2008 | Software | 0 Kommentare
Ich möchte hier mal auf die Software Piwik aufmerksam machen. Piwik ist eine in PHP geschriebene Analytics-Software, die Seitenaufrufe von Webseiten ähnlich Google Analytics analysieren kann. Der große Unterschied ist, dass Piwik hierbei unter der GPL freigegeben und somit frei verfügbar ist. Ebenso kann man Piwik auf seinem eigenen Server installieren und muss die Daten der eigenen Besucher nicht an Google ausliefern.

Piwik ist noch in der Beta-Phase, funktioniert aber schon recht gut. Es fehlt an den meisten Ecken und Enden noch etwas der Feinschliff, aber von Version zu Version merkt man eine deutliche Besserung.

Ich setze Piwik hier auf diesem Server schon seit einigen Wochen ein und es läuft bisher absolut hervorragend. Ein Blick lohnt sich für jeden, der eine Analytics-Software einsetzen will, aber vor den kostenpflichtigen Varianten oder Google Analytics zurückschreckt.

Skalierung von großen Webseiten

12.12.2007 | Fundstücke | 0 Kommentare
Die Frage, wie YouTube oder Google es schaffen, ihre Webseiten so zu skalieren, dass diese auch mit dem Ansturm von Nutzern zurecht kommen, hat mich schon immer interessiert. Per Zufall bin ich über die Seite highscalability.com gestolpert. Diese hat hierzu zwei interessante Artikel auf Lager:

YouTube-Architektur
Google-Architektur