Gartoon Redux-Icons in Ubuntu hinzufügen


Ich finde die Standard-Icons von Ubuntu ziemlich öde, daher tausche ich die immer mit den Icon-Paket Gartoon Redux von Krzysztof Kosiński aus. Diese Icons im Comic-Stil sind recht farbenfroh und öfters mal auch recht lustig anzuschauen. Das lockert die Arbeit spürbar auf.

Anstatt aber das Paket manuell runterzuladen und zu installieren, gibts auch ein PPA bei Launchpad dafür. Das ist natürlich noch viel feiner. Installation verläuft folgendermaßen:

Einbinden des PPAs (über Synaptic oder manuell in der Datei /etc/apt/sources.list):

deb http://ppa.launchpad.net/tweenk/ppa/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/tweenk/ppa/ubuntu jaunty main


Dann den Schlüssel für das PPA importieren:

sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys EAD78279


und abschließend noch das Paket gnome-icon-theme-gartoon-redux installieren:

sudo aptitude install gnome-icon-theme-gartoon-redux


Das wars. Dann kann unter "Erscheinungsbild" das neue Icon-Set gewählt werden. Passt sich ziemlich stimmig ins Human-Theme von Ubuntu ein.

ubuntu-system-panel - ein neues Menü für Ubuntu


Das Standardmenü von Gnome, das auch unter Ubuntu Verwendung findet, ist mit sein drei Einträgen "Anwendungen", "Orte" und "System" recht groß. Auf normal großen Bildschirmen natürlich kein Problem, aber auf einem Netbook mit kleinem Screen ist das was ganz anderes. Aber es gibt Abhilfe: das Projekt ubuntu-system-panel bietet eine Alternative an mit vielen Möglichkeiten, das Menü seinen Bedürfnissen anzupassen. Die Installation ist relativ simpel und im Wiki beschrieben.

Hier ein Screenshot vom Netbook. Wie man sieht, richtig viel Platz für die Fensterleiste. Sauber.

Ubuntu System Panel im Einsatz

kdelibs 3.5.10 in einem LFS kompilieren

Kategorie Linux 01.07.2009    Kategorie Linux Linux    Tags kde, lfs, linux    Kommentare 2 Kommentare

Ich baue derzeit in einer VirtualBox-VM ein Linux From Scratch auf. Zum Einen zum Lernen, zum andern möchte ich dort ein KDE 3.5.10 bauen. Solch eine VM ist leicht zu sichern. KDE 3.5 war toll, hat also irgendwo auch nostalgische Gründe. Wink

Jedenfalls kommt es beim Bau der kdelibs zu einem Error während make. Es hat mich einige Zeit gekostet, einen Fix in der Mailing Liste für das Problem zu finden, daher möchte ich das hier mal dokumentieren. Diese Lösung stammt von Petr Ovtchenkov.

Erstmal der Fehler:

/bin/sh ../../libtool --silent --tag=CXX   --mode=compile g++ -DHAVE_CONFIG_H -I. -I../.. -I../../dcop -I../../kdecore -I../../kio/kssl -I../../kjs -I../.. -I./.. -I../../kdecore/network -I./../kssl -I../kssl -I./../../interfaces -I../../dcop -I../../libltdl -I../../kdefx -I../../kdecore -I../../kdecore -I../../kdecore/network -I../../kdeui -I../../kio -I../../kio/kio -I../../kio/kfile -I../.. -I/opt/qt/include -I. -I/opt/kde-3.5.10/include -D_LARGEFILE64_SOURCE -DQT_THREAD_SUPPORT  -D_REENTRANT  -Wno-long-long -Wundef -ansi -D_XOPEN_SOURCE=500 -D_BSD_SOURCE -Wcast-align -Wchar-subscripts -Wall -W -Wpointer-arith -DNDEBUG -DNO_DEBUG -O2 -Wformat-security -Wmissing-format-attribute -Wno-non-virtual-dtor -fno-exceptions -fno-check-new -fno-common  -DQT_CLEAN_NAMESPACE -DQT_NO_ASCII_CAST -DQT_NO_STL -DQT_NO_COMPAT -DQT_NO_TRANSLATION  -c -o libksycoca_la.all_cpp.lo libksycoca_la.all_cpp.cpp
In file included from /usr/include/asm/fcntl.h:1,
                  from /usr/include/linux/fcntl.h:4,
                  from /usr/include/linux/inotify.h:11,
                  from kdirwatch.cpp:74,
                  from libksycoca_la.all_cpp.cpp:2:
/usr/include/asm-generic/fcntl.h:117: error: redefinition of 'struct flock'
/usr/include/bits/fcntl.h:145: error: previous definition of 'struct flock'
/usr/include/asm-generic/fcntl.h:140: error: redefinition of 'struct flock64'
/usr/include/bits/fcntl.h:160: error: previous definition of 'struct flock64'

Die Lösung ist folgende: Nach dem configure führt man folgendes sed-Kommando aus:

sed -i -e 's|linux/inotify|sys/inotify|' \
       -e '/^static inline int inotify_init/,/^}/d' \
       -e '/^static inline int inotify_add_watch/,/^}/d' \
       -e '/^static inline int inotify_rm_watch/,/^}/d' kio/kio/kdirwatch.cpp

Danach gehts wie gewohnt mit make weiter.

Beim Paket kdepim siehts genauso aus. Auch hier wird nach dem configure folgendes ausgeführt:

sed -i "s@ \*/@&\n#define HAVE_FOPENCOOKIE@" libkdenetwork/libgpgme-copy/{assuan,gpgme}/funopen.c
sed -i -e 's|linux/inotify|sys/inotify|' \
       -e '/^static inline int inotify_init/,/^}/d' \
       -e '/^static inline int inotify_add_watch/,/^}/d' \
       -e '/^static inline int inotify_rm_watch/,/^}/d' kmail/editorwatcher.cpp

Danach sollte das Kompilieren funktionieren.

Automatisiertes Backup von GMail-Konten mittels getmail


Wie man ein lokales Backup von GMail-Konten unter Linux einrichtet, dass auch noch automatisch funktioniert, ist in diesem (englischen) Artikel beschrieben:

How to back up your Gmail on Linux in four easy steps

Am besten verwendet man die Backup-Methode für ein mbox-File, da das nur eine Datei ist und somit nicht die verfügbaren inodes für das Backup verbraten werden. Anschauen und navigieren im Backup-File kann man z.B. mit dem Kommandozeilen-Programm mutt (mutt -f BACKUPFILE).

OpenDNS-Server auch bei Verwendung von DHCP erzwingen


Wenn man seine IP per DHCP im lokalen Netz zugewiesen bekommt, wird auch der DNS-Server verwendet, den der DHCP-Server ausliefert. Manchmal gibt es aber nicht die Möglichkeit, die DNS-Einstellungen im DHCP-Server zu ändern. Bei mir zu Hause kommt eine recht alte Fritz.Box als Router zum Einsatz, die diese Option z.B. nicht bietet. Dennoch möchte ich gern die DNS-Server von OpenDNS verwenden.

Wollen wir dennoch dafür sorgen, dass andere DNS-Einstellungen verwendet werden, können wir dies unter Debian/Ubuntu relativ einfach mit einem eigenen Skript lösen (es gibt auch andere Methoden, aber dieses Skript erscheint mir am universellsten).

Zuerst erstellt man eine Datei /etc/network/if-up.d/reset-dns-settings und fügt folgenden Inhalt ein:

#!/bin/bash

cp /etc/resolv.default /etc/resolv.conf

Danach muss diese Datei ausführbar gemacht werden:

sudo chmod +x /etc/network/if-up.d/reset-dns-settings

Als nächstes muss man noch die Datei /etc/resolv.default anlegen, die die DNS-Server enthält, die man verwenden will. Diese Datei kann z.B. folgenden Inhalt haben:

# OpenDNS-Server verwenden
nameserver 208.67.222.222
nameserver 208.67.220.220

Das wars. Somit wird jedes Mal, wenn das Netzwerk hochgefahren wird, das Skript ausgeführt, dass die Einstellungen für die DNS-Server mit unseren überschreibt.

Ubuntu Hardy auf dem Asus eeePC 900


Vor einiger Zeit konnte ich zu meiner großen Freude einen Asus eeePC 900 erstehen. Der eeePC ist ein kleines, aber sehr, sehr feines Netbook. Der Einsatzgebiet liegt nicht wie beim Notebook darin, ein kompletten Desktop mit sich rumtragen zu können, sondern in erster Linie im einfachen und bequemen Zugang zum Internet.

Dabei wiegt der eeePC nicht mal 1 kg und ist äußerst handlich und kompakt. Im Inneren arbeitet ein Intel Celeron M mit 900 MHz. Der Bildschirm hat eine Größe von 8,9" bei einer Auflösung von 1024x600. 1 GB RAM runden das Ganze ab.

Und er ist trotz der geringen Größe gut zu bedienen, selbst auf der auf dem ersten Blick winzigen Tastatur kann man sehr gut tippen (das hier schreibe ich gerade auf dieser Tastatur). Die Hardware klingt nicht nach viel Leistung, aber das Arbeiten am eeePC ist sehr flüssig und angenehm. Für dieses Einsatzgebiet bekommt man nicht mehr (tragbaren) Rechner für so wenig Geld.

Leider ist mein eeePC aber nur die Version, die mit Windows XP ausgeliefert wird. Das ist natürlich ein untragbarer Zustand. Wink Zum Glück kann man problemlos Ubuntu Hardy installieren und mit zwei, drei Kniffen läuft das astrein (und schneller und wesentlich plattenschonender auch verglichen mit Windows - schon zur Langlebigkeit des Geräts ist hier eindeutig Linux vorzuziehen). Was genau zu tun ist, um das zum Laufen zu kriegen, darum geht es in diesem Artikel.

Mails per Postfix über GMails-SMTP-Server versenden (unter Debian oder Ubuntu)


Um Mails von einem Rechner, der mit Debian oder Ubuntu läuft, zu verschicken, kann man Postfix mit folgender Konfiguration einrichten:

Ich gehe davon aus, dass Postfix schon installiert ist. Die Server von GMail setzen für eine erfolgreiche Verbindung TLS-Verschlüsselung voraus. Das ist schon in Debians Postfix reinkompiliert, also müssen wir uns nur darum kümmern, gültige Zertifikate zu haben, damit die Verbindung zu Stande kommen kann (und natürlich braucht man einen gültigen GMail-Account, aber das ist wohl selbstredend Wink ).

Standardeditor beim Bearbeiten der Crontab ändern


In Ubuntu wird nano als Editor für Änderungen an der Crontab verwendet. Wenn man einen anderen Editor gewohnt ist, ist das recht nervig. Man kann dies aber einfach ändern:

Entweder man ändert diese Einstellung für jeden Nutzer extra durch einen Eintrag

export EDITOR=vim

in die Datei /home/USER/.bashrc des entsprechenden Nutzers oder man ändert das ganze gleich systemweit mit folgendem Befehl:

sudo update-alternatives --config editor

Warum braucht Linux keine Defragmentierung?


Dies ist eine freie Übersetzung des Original-Artikels von Dominic Humphries ins Deutsche:



... das ist die Frage, die regelmäßig in Linux Foren auftaucht, wenn neue Nutzer auf ihrem tollen, neuen Desktop das Defrag-Werkzeug nicht finden. Dies ist mein Versuch, eine einfache, nicht-technische Antwort auf die Frage zu geben, warum einige Dateisysteme mehr unter Fragmentierung leiden als andere.

Vergleichslisten Windows-Linux-Software


Umsteiger oder Interessierte, die von Windows auf Linux wechseln, fragen sich oft, mit welchen Programmen sie unter Linux das gleiche wie mit den bekannten Windows-Tools machen können. Dazu gibt es zwei gute Listen, die der Interessierte sich anschauen sollte:

Wiki Linuxquestions.org Table of Equivalents auf nawaz.org
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