Alle Artikel mit dem Tag "linux"

OpenDNS-Server auch bei Verwendung von DHCP erzwingen

22.08.2008 | Linux | 0 Kommentare
Wenn man seine IP per DHCP im lokalen Netz zugewiesen bekommt, wird auch der DNS-Server verwendet, den der DHCP-Server ausliefert. Manchmal gibt es aber nicht die Möglichkeit, die DNS-Einstellungen im DHCP-Server zu ändern. Bei mir zu Hause kommt eine recht alte Fritz.Box als Router zum Einsatz, die diese Option z.B. nicht bietet. Dennoch möchte ich gern die DNS-Server von OpenDNS verwenden.

Wollen wir dennoch dafür sorgen, dass andere DNS-Einstellungen verwendet werden, können wir dies unter Debian/Ubuntu relativ einfach mit einem eigenen Skript lösen (es gibt auch andere Methoden, aber dieses Skript erscheint mir am universellsten).

Zuerst erstellt man eine Datei /etc/network/if-up.d/reset-dns-settings und fügt folgenden Inhalt ein:

#!/bin/bash

cp /etc/resolv.default /etc/resolv.conf

Danach muss diese Datei ausführbar gemacht werden:

sudo chmod +x /etc/network/if-up.d/reset-dns-settings

Als nächstes muss man noch die Datei /etc/resolv.default anlegen, die die DNS-Server enthält, die man verwenden will. Diese Datei kann z.B. folgenden Inhalt haben:

# OpenDNS-Server verwenden
nameserver 208.67.222.222
nameserver 208.67.220.220

Das wars. Somit wird jedes Mal, wenn das Netzwerk hochgefahren wird, das Skript ausgeführt, dass die Einstellungen für die DNS-Server mit unseren überschreibt.

Ubuntu Hardy auf dem Asus eeePC 900

17.08.2008 | Linux | 0 Kommentare
Vor einiger Zeit konnte ich zu meiner großen Freude einen Asus eeePC 900 erstehen. Der eeePC ist ein kleines, aber sehr, sehr feines Netbook. Der Einsatzgebiet liegt nicht wie beim Notebook darin, ein kompletten Desktop mit sich rumtragen zu können, sondern in erster Linie im einfachen und bequemen Zugang zum Internet.

Dabei wiegt der eeePC nicht mal 1 kg und ist äußerst handlich und kompakt. Im Inneren arbeitet ein Intel Celeron M mit 900 MHz. Der Bildschirm hat eine Größe von 8,9" bei einer Auflösung von 1024x600. 1 GB RAM runden das Ganze ab.

Und er ist trotz der geringen Größe gut zu bedienen, selbst auf der auf dem ersten Blick winzigen Tastatur kann man sehr gut tippen (das hier schreibe ich gerade auf dieser Tastatur). Die Hardware klingt nicht nach viel Leistung, aber das Arbeiten am eeePC ist sehr flüssig und angenehm. Für dieses Einsatzgebiet bekommt man nicht mehr (tragbaren) Rechner für so wenig Geld.

Leider ist mein eeePC aber nur die Version, die mit Windows XP ausgeliefert wird. Das ist natürlich ein untragbarer Zustand. Wink Zum Glück kann man problemlos Ubuntu Hardy installieren und mit zwei, drei Kniffen läuft das astrein (und schneller und wesentlich plattenschonender auch verglichen mit Windows - schon zur Langlebigkeit des Geräts ist hier eindeutig Linux vorzuziehen). Was genau zu tun ist, um das zum Laufen zu kriegen, darum geht es in diesem Artikel.


Mails per Postfix über GMails-SMTP-Server versenden (unter Debian oder Ubuntu)

08.08.2008 | Linux | 0 Kommentare
Um Mails von einem Rechner, der mit Debian oder Ubuntu läuft, zu verschicken, kann man Postfix mit folgender Konfiguration einrichten:

Ich gehe davon aus, dass Postfix schon installiert ist. Die Server von GMail setzen für eine erfolgreiche Verbindung TLS-Verschlüsselung voraus. Das ist schon in Debians Postfix reinkompiliert, also müssen wir uns nur darum kümmern, gültige Zertifikate zu haben, damit die Verbindung zu Stande kommen kann (und natürlich braucht man einen gültigen GMail-Account, aber das ist wohl selbstredend Wink ).


Standardeditor beim Bearbeiten der Crontab ändern

26.06.2008 | Linux | 0 Kommentare
In Ubuntu wird nano als Editor für Änderungen an der Crontab verwendet. Wenn man einen anderen Editor gewohnt ist, ist das recht nervig. Man kann dies aber einfach ändern:

Entweder man ändert diese Einstellung für jeden Nutzer extra durch einen Eintrag
export EDITOR=vim

in die Datei /home/USER/.bashrc des entsprechenden Nutzers oder man ändert das ganze gleich systemweit mit folgendem Befehl:
sudo update-alternatives --config editor

Warum braucht Linux keine Defragmentierung?

11.06.2008 | Linux | 1 Kommentar
Dies ist eine freie Übersetzung des Original-Artikels von Dominic Humphries ins Deutsche:



... das ist die Frage, die regelmäßig in Linux Foren auftaucht, wenn neue Nutzer auf ihrem tollen, neuen Desktop das Defrag-Werkzeug nicht finden. Dies ist mein Versuch, eine einfache, nicht-technische Antwort auf die Frage zu geben, warum einige Dateisysteme mehr unter Fragmentierung leiden als andere.


Vergleichslisten Windows-Linux-Software

07.05.2008 | Software | 0 Kommentare
Umsteiger oder Interessierte, die von Windows auf Linux wechseln, fragen sich oft, mit welchen Programmen sie unter Linux das gleiche wie mit den bekannten Windows-Tools machen können. Dazu gibt es zwei gute Listen, die der Interessierte sich anschauen sollte:

Wiki Linuxquestions.org
Table of Equivalents auf nawaz.org

wowmatrix - Addons für WoW auch unter Linux einfach aktualisieren

25.04.2008 | World of Warcraft | 12 Kommentare
World of Warcraft läuft fantastisch unter Linux, mit Wine oder mit dem recht neuen Crossover Games.

Wer aber viele Addons für WoW installiert hat, wird diese nicht manuell updaten wollen. Das kann schnell zu stundenlangem Gewusel ausarten. Genau deshalb gibt es Programme, die diese Arbeit automatisch übernehmen.

Unter Windows habe ich damals meine Addons mit dem Programm WoWAceUpdater aktualisiert. Aber da dies ein .NET 2.0-Programm ist, funktioniert dieser Updater nicht unter Linux.

Allerdings habe ich nun wowmatrix gefunden. Dieser Updater läuft auch nativ unter Linux und funktioniert einwandfrei. Folglich eine klare Empfehlung für alle WoW-spielenden Linuxer! Cheesy

Unterschriftenaktion WoW nativ unter Linux

08.03.2008 | World of Warcraft | 0 Kommentare
Es läuft eine Unterschriftenaktion, um Blizzard dazu zu bewegen, evtl. World of Warcraft nativ unter Linux lauffähig zu machen. Leider gibt es bisher noch kaum Unterschriften, was vor allem daran liegen dürfte, dass diese Aktion kaum bekannt ist. Das ganze ist zwar doch ziemlich unwahrscheinlich, da WoW unter Wine nahezu perfekt läuft, aber trotzdem kann man die Aktion durchaus unterstützen. Man darf ja noch träumen ... Wink
Unterschriftenaktion WoW nativ unter Linux

Offener Brief an Nvidia zur besseren Zusammenarbeit mit der Open-Source-Community

06.03.2008 | Fundstücke | 0 Kommentare
Intel und AMD/ATI haben Spezifikationen veröffentlicht, mit denen Open-Source-Entwickler bessere Treiber für die Grafikkarten der Hersteller schreiben können. Leider ist bisher Nvidia nicht nachgezogen - zwar funktioniert der Nvidia-Treiber ziemlich gut, dennoch führen proprietäre Treiber gern mal zu Problemen, bei denen nur der Hersteller was machen kann (und das dauert manchmal verdammt lange, wie die Situation derzeit mit Adobe Flash und Opera aufzeigt Sad ).

Es wurde nun eine Unterschriftensammlung gestartet, um Nvidia vielleicht dazu zu bewegen, ihre Strategie nochmal zu überdenken. Da zählt jede Unterschrift, also mach mit! Wink
http://www.opentheblob.com/nvidia/