Sitebar - alle Lesezeichen immer und überall verfügbar


Wer an mehreren Rechnern parallel arbeitet, hat schon eh und je das Problem der Synchronisation der Lesezeichen im Browser. Natürlich gibt es die Hype-Sachen wie Social Bookmarks, oder man könnte auf Addons wie Foxmarks zurückgreifen, aber Social Bookmark-Dienste mögen für private Linksammlungen nicht der richtige Dienst sein und Foxmarks und Konsorten funktionieren natürlich nur im Firefox. Was also tun, wenn man andere Browser verwendet, vielleicht sogar an jedem Rechner einen anderen?

Sitebar ist hier die Lösung. Diese freie Software (steht unter GPL) stellt einen Server zur Verfügung, mit dem eine Online-Lesezeichen-Verwaltung aufgebaut werden kann. Dabei kann sich jeder die Software selbst herunterladen und seinen eigenen Service aufziehen. Sauber. Oder man verwendet den Dienst von den Programmierern. Oder den, den ich mir installiert habe unter

https://secure.bheil.net/bookmarks/

Wie man sieht, läuft das Ganze ausschließlich über https, d.h. jede Übertragung ist verschlüsselt. Wer Interesse hat, kann sich hier registrieren und die Installation auf diesem Server mitverwenden.

Die Integration von SiteBar in den eigenen Browser ist auf einer eigenen Seite beschrieben: Integrator-Seite. Es empfiehlt sich, das Ganze als Seitenleiste einzubinden - darauf ist auch das Format der Seite zugeschnitten.

Ein Hinweis an Opera-Nutzer (wie mich): Großteils wird SiteBar per Kontextmenü, d.h. mit der rechten Maustaste, gesteuert. Opera unterstützt das aber nicht! Es gibt zwei Methoden, sich zu behelfen: Mit Strg+Linksklick auf den Namen (nicht das Icon!) des Eintrags - oder durch Einblenden eines speziellen Icons (kann man in den Benutzereinstellungen aktivieren). Ich bevorzuge Strg+Linksklick.
Ein- und Ausblenden kann man die Seitenleiste ruck-zuck mit F4.

Hier noch ein paar Bilder, wie das dann im Browser aussieht:

Sitebar in Opera als Seitenleiste
Opera
    Sitebar in Firefox als Seitenleiste
Firefox

Typischer Browser-Nutzer


Hier eine lustige Zusammenfassung der gängisten Browser-Nutzer-Typen (klicken für volle Größe):

Typische Browser-Nutzer-Typen



Welcher Typ bist Du?

(Quelle: http://my.opera.com/chooseopera/blog/2008/10/01/typical-browser-users)

Browser durch temporären Cache beschleunigen


Unter Linux-Systemen ist es möglich, die Verzeichnisse für temporäre Dateien auf eine Art RAM-Disk auszulagern. Dafür gibt es den bequemen Weg über tmpfs. Interessant wird diese Option vor allem, wenn sehr viel RAM im System steckt, der meist brach liegt. Beispiel: In meinem PC sind 2 GB RAM, von denen i.d.R. nur 600 bis 700 MB verwendet werden, obwohl ich meist 7 oder noch mehr Programme offen habe (und 10+ Tabs in Opera).

Fügt man diese beiden Zeilen in seine /etc/fstab ein, kann man die temporären Dateien aller Programme komplett im RAM halten:

tmpfs     /tmp           tmpfs     defaults      0      0
tmpfs     /var/tmp       tmpfs     defaults      0      0

Vor allem Browser benötigen viel Cache für all die kleinen Bildchen, Skripte und sonstigen Dateien in Webseiten. Diese Cache-Verzeichnisse sind oft gefüllt mit 10.000 und mehr kleinen Dateien. Wenn diese Dateien komplett im RAM gehalten würden, dürfte das auf den meisten Systemen zu einer zum Teil drastischen Beschleunigung führen. Außerdem senkt es die Wahrscheinlichkeit einer Defragmentierung, auch wenn das unter Linux kein so großes Problem ist.

Wie ändert man die Cache-Verzeichnisse der Browser?

Google Chrome?


Zur Zeit ist Google Chrome der absolute Hype in der Medienlandschaft. Aber warum eine Beta-Software mit Sicherheitsmängeln und dem Zwang, mit eindeutiger ID nach Hause zu telefonieren, so einen Run auslöst, steht für mich in den Sternen. Muss wohl an Googles Aura liegen.

Chrome scheint einige technische Merkmale zu haben, die zukunftsweisend sein dürften (siehe das Google Chrome Erklärungs-Comic). Auf der anderen Seite der Medaille steht, dass jegliche Eingabe in die Adressezeile sofort an Google geschickt wird und auch jede Installation seine eigene eindeutige ID hat. Klingt nach einem Spionagetool erster Sahne.

Zwar kann man dem Browser die eindeutige ID entziehen, indem man eine eigene in die Konfiguration einträgt. Ebenso ist es möglich, das meiste der Nach-Hause-Telefoniererei abzuschalten, aber mal Hand aufs Herz: Warum sollte man einen Browser verwenden, den man erst noch umständlich konfigurieren muss? Bei all den guten Alternativen da draussen?


Opera: SpeedDial vergrößern

Kategorie Software 21.08.2008    Kategorie Software Software    Tags opera    Kommentare 0 Kommentare

Bevor ich mir wieder einen Wolf suche obwohl die Lösung so simpel ist, hier mal kurz notiert:

Um Opera's SpeedDial in der Spalten- und Zeilengröße anzupassen, ist einfach die Datei speeddial.ini zu editieren (unter ~/.opera) und diese Anweisung einzufügen:

[Size]
Rows=4
Columns=5

Bei dieser Änderung darf Opera natürlich nicht offen sein!

Noch was: Um das Suchfeld zu entfernen, in opera:config#Speed Dial Search Type 0 eintragen!

Opera 9.52 ist da!

Kategorie Software 20.08.2008    Kategorie Software Software    Tags opera    Kommentare 0 Kommentare

Opera 9.52 ist draussen. Hier das Changelog und hier der Download!

Opera 9.5 ist fertig

Kategorie Software 12.06.2008    Kategorie Software Software    Tags opera    Kommentare 1 Kommentar

Heute ist Opera 9.5 endlich fertig geworden. Da in den Ubuntu-Paketquellen allerdings nur die alte Version 9.27 verfügbar ist, muss man sich die neue Version direkt bei Opera herunterladen. Man kann das neue Paket einfach per Doppelklick installieren.

Allerdings muss man - sollte man die Beta von Opera 9.5 installiert haben - diese erst über die Paketverwaltung (System -> Systemverwaltung -> Synaptic) deinstallieren. Dabei bleiben allerdings die Einstellungen erhalten.

Ich bin schon gespannt auf Benchmarks und Vergleiche mit den Konkurrenzbrowser (vor allem Firefox 3). Diese werden bestimmt nicht lange auf sich warten lassen ...

Opera: Wie installiert man UserJS?


Im vorherigen Post habe ich über nützliche UserJS für Opera berichtet. Aber wie installiert man sowas nun genau?

Das ist sehr einfach. Lade Dir die entsprechende Datei z.b. von userjs.org herunter (dazu den entsprechenden Link im rechten Kästchen rechtsklicken und "Ziel speichern ..." wählen) und speichere sie an einer Stelle Deiner Wahl. Danach öffnest Du in Opera die Einstellungen (im Menü auf "Extras"->"Einstellungen"). Dort gehst Du auf Erweitert -> Inhalte -> "JavaScript-Optionen...".

Opera-Einstellungen
JavaScript-Optionen von Opera


Im folgenden Fenster wählst Du einfach den Ordner aus, in dem Du Deine heruntergeladenen UserJS-Dateien abgelegt hast und startest Opera neu. Das wars!

Opera-UserJS: Flash verstecken, außer es wird manuell geklickt


Mit UserJS hat Opera ein sehr interessantes Feature. UserJS ist eine Datei mit JavaScript, das bei jeder Seite, die man in Opera lädt, immer ausgeführt werden. Das ermöglicht tolle Erweiterungen. Eine möchte ich ganz speziell hier mal vorstellen, da ich diese äußerst praktisch finde:

Hide objects

Diese Erweiterung sorgt dafür, dass Flash-Filmchen auf Webseiten nicht mehr sofort angezeigt und abgespielt werden. Stattdessen wird nur ein Platzhalter gezeigt - klickt man dann auf diesen Platzhalter, wird das Flash-Filmchen geladen, als wäre nichts gewesen. Macht man einen Doppelklick auf die Seite, wird alles geladen, was vorher geblockt wurde.

Wo liegt nun der Nutzen?
Seiten laden wesentlich schneller. Auf vielen Seiten bewegt sich überall irgendwas (z.B. die Seite von World of Warcraft), was somit auch unterbunden wird. Will man dennoch etwas sehen, reicht ein einfacher Klick.

Weitere nützliche Erweiterungen:

Wie man genau UserJS für Opera installiert, gibts gleich im nächsten Post! Wink

Opera beschwert sich bei der EU über Microsofts "Web-Praktiken"


Wer hat schon mal eine Webseite geschrieben, die in allen Browsern anstandslos lief - bis auf den Internet Explorer? Die Unterstützung der offiziellen Webstandards im Internet Explorer ist bestensfalls durchwachsen. Ich will gar nicht wissen, wieviele Webentwickler Extra-Schichten für IE-Anpassungen einlegen mussten. Ich habe dafür auch schon etliche Stunden verschwenden müssen.

Opera (Hersteller des gleichnamigen Browsers) hat sich nun bei der EU beschwert: Zum einen wegen der Verknüpfung von IE und Windows, zum anderen, da Microsoft durch die Nicht-Einhaltung der Standards das Vorankommen des Webs erschwert und mit Eigenentwicklungen das Netz proprietär machen will (siehe der offene Brief vom Opera CEO). Mal schauen, wie das läuft. Recht haben sie in allen Fällen - und Microsofts Antwort, der Nutzer hätte die freie Wahl, welchen Browser er nehme, ist heuchlerisch. MS weiß genauso gut wie wir alle, dass der normale Durchschnitts-PC-Nutzer das nimmt, was vorinstalliert ist und mit den "Feinheiten" nichts anfangen kann ...

Allerdings muss man auch erwähnen, dass so ein Schritt für Opera nicht uneigennützig ist. Bringt er doch Publicity für das eigene Produkt. Aber recht haben sie in allen Punkten - und auch das Produkt dürfte ruhig etwas mehr Nutzer bekommen. Opera ist einer der besten, wenn nicht sogar der beste Browser ...
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