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Alle Artikel mit dem Tag "ubuntu"

Spam mit Greylisting bekämpfen

24.10.2008 | Software | 1 Kommentar
Wer einen Mail-Server auf Open Source-Basis betreibt, kann sehr viel Spam-Aufkommen verhindern, indem Greylisting zum Einsatz kommt.

Greylisting ist ein ganz einfaches Prinzip: Will ein Mail-Server eine Mail anliefern, wird diese erstmal abgewiesen. Gut konfigurierte Mail-Server versuchen die Zustellung einige Zeit später nochmals. Nun wird die Mail auch angenommen und alles geht den gewohnten Gang.

Die meisten Spammer jedoch verschicken ihren Müll nur einmal - und somit kommt der Spam nicht an, da er beim ersten Zustellversuch abgewiesen wird.

Der Einsatz dieser Methode hat das Spam-Aufkommen ziemlich genau halbiert. Greylisting blockt 50% meines Spams, bevor dieser überhaupt das System erreicht. Sehr effizient. (Um den Rest kümmert sich SpamAssassin.)


OpenDNS-Server auch bei Verwendung von DHCP erzwingen

22.08.2008 | Linux | 0 Kommentare
Wenn man seine IP per DHCP im lokalen Netz zugewiesen bekommt, wird auch der DNS-Server verwendet, den der DHCP-Server ausliefert. Manchmal gibt es aber nicht die Möglichkeit, die DNS-Einstellungen im DHCP-Server zu ändern. Bei mir zu Hause kommt eine recht alte Fritz.Box als Router zum Einsatz, die diese Option z.B. nicht bietet. Dennoch möchte ich gern die DNS-Server von OpenDNS verwenden.

Wollen wir dennoch dafür sorgen, dass andere DNS-Einstellungen verwendet werden, können wir dies unter Debian/Ubuntu relativ einfach mit einem eigenen Skript lösen (es gibt auch andere Methoden, aber dieses Skript erscheint mir am universellsten).

Zuerst erstellt man eine Datei /etc/network/if-up.d/reset-dns-settings und fügt folgenden Inhalt ein:

#!/bin/bash

cp /etc/resolv.default /etc/resolv.conf

Danach muss diese Datei ausführbar gemacht werden:

sudo chmod +x /etc/network/if-up.d/reset-dns-settings

Als nächstes muss man noch die Datei /etc/resolv.default anlegen, die die DNS-Server enthält, die man verwenden will. Diese Datei kann z.B. folgenden Inhalt haben:

# OpenDNS-Server verwenden
nameserver 208.67.222.222
nameserver 208.67.220.220

Das wars. Somit wird jedes Mal, wenn das Netzwerk hochgefahren wird, das Skript ausgeführt, dass die Einstellungen für die DNS-Server mit unseren überschreibt.

Ubuntu Hardy auf dem Asus eeePC 900

17.08.2008 | Linux | 2 Kommentare
Vor einiger Zeit konnte ich zu meiner großen Freude einen Asus eeePC 900 erstehen. Der eeePC ist ein kleines, aber sehr, sehr feines Netbook. Der Einsatzgebiet liegt nicht wie beim Notebook darin, ein kompletten Desktop mit sich rumtragen zu können, sondern in erster Linie im einfachen und bequemen Zugang zum Internet.

Dabei wiegt der eeePC nicht mal 1 kg und ist äußerst handlich und kompakt. Im Inneren arbeitet ein Intel Celeron M mit 900 MHz. Der Bildschirm hat eine Größe von 8,9" bei einer Auflösung von 1024x600. 1 GB RAM runden das Ganze ab.

Und er ist trotz der geringen Größe gut zu bedienen, selbst auf der auf dem ersten Blick winzigen Tastatur kann man sehr gut tippen (das hier schreibe ich gerade auf dieser Tastatur). Die Hardware klingt nicht nach viel Leistung, aber das Arbeiten am eeePC ist sehr flüssig und angenehm. Für dieses Einsatzgebiet bekommt man nicht mehr (tragbaren) Rechner für so wenig Geld.

Leider ist mein eeePC aber nur die Version, die mit Windows XP ausgeliefert wird. Das ist natürlich ein untragbarer Zustand. Wink Zum Glück kann man problemlos Ubuntu Hardy installieren und mit zwei, drei Kniffen läuft das astrein (und schneller und wesentlich plattenschonender auch verglichen mit Windows - schon zur Langlebigkeit des Geräts ist hier eindeutig Linux vorzuziehen). Was genau zu tun ist, um das zum Laufen zu kriegen, darum geht es in diesem Artikel.


Mails per Postfix über GMails-SMTP-Server versenden (unter Debian oder Ubuntu)

08.08.2008 | Linux | 0 Kommentare
Um Mails von einem Rechner, der mit Debian oder Ubuntu läuft, zu verschicken, kann man Postfix mit folgender Konfiguration einrichten:

Ich gehe davon aus, dass Postfix schon installiert ist. Die Server von GMail setzen für eine erfolgreiche Verbindung TLS-Verschlüsselung voraus. Das ist schon in Debians Postfix reinkompiliert, also müssen wir uns nur darum kümmern, gültige Zertifikate zu haben, damit die Verbindung zu Stande kommen kann (und natürlich braucht man einen gültigen GMail-Account, aber das ist wohl selbstredend Wink ).


Programme im Quellcode trotzdem als Paket installieren

10.07.2008 | Linux | 0 Kommentare
Gelegentlich muss unter Ubuntu/Debian doch mal etwas installieren, was nicht in den Paketquellen vorhanden ist oder dort nur in einer veralteten Version vorliegt. Also lädt man sich den Quellcode des gewünschten Programms und installiert diesen mit dem bekannten Dreisatz (configure, make, make install). Der Nachteil dieser Vorgehensweise: Man umgeht damit komplett den Paketmanager, was in der Regel zu enormen Nachteilen bei einem späteren Upgrade oder beim Deinstallieren der Software führt.

Um diesen Nachteil zu umgehen, lohnt sich der Einsatz von checkinstall. checkinstall wird als letzter Schritt im Dreisatz ausgeführt und erzeugt ein deb-File, das man dann ganz normal über den Paketmanager installieren (und natürlich auch deinstallieren) kann.

Aus "make install" wird folglich "checkinstall make install", aus "./install.sh" wird "checkinstall ./install.sh". Ein sehr hilfreiches Programm! Weitere Informationen dazu gibt in der Wikipedia oder im Ubuntu-Wiki.

Standardeditor beim Bearbeiten der Crontab ändern

26.06.2008 | Linux | 0 Kommentare
In Ubuntu wird nano als Editor für Änderungen an der Crontab verwendet. Wenn man einen anderen Editor gewohnt ist, ist das recht nervig. Man kann dies aber einfach ändern:

Entweder man ändert diese Einstellung für jeden Nutzer extra durch einen Eintrag
export EDITOR=vim

in die Datei /home/USER/.bashrc des entsprechenden Nutzers oder man ändert das ganze gleich systemweit mit folgendem Befehl:
sudo update-alternatives --config editor

Den schnellsten lokalen Ubuntu-Mirror herausfinden

16.05.2008 | Linux | 1 Kommentar
Wie in diesem Artikel beschrieben, bietet Ubuntu eine Funktion, die automatisch den schnellsten Mirror für Updates etc. raussucht. Damit beschleunigt man seine Downloads von Patches, Updates und Programmen und entlastet auch die Hauptserver.

Die Funktion selbst ist etwas versteckt: Starten Sie über System -> Systemverwaltung das Programm Synaptic. Klicken Sie dort auf im Menü auf Einstellungen -> Paketquellen. Im folgenden Fenster wählen Sie "Andere..." in der ComboBox "Herunterladen von ...". Es öffnet sich dann ein weiteres Fenster, das oben rechts den Button "Besten Server auswählen" anbietet.

Im obigen Titel sind auch (englischsprachige) Screenshots zu sehen, die den Weg beschreiben.

Was tun, wenn keine Verbindung zwischen Windows-Client und NX-Server möglich ist

14.05.2008 | Software | 0 Kommentare
Beruflich (genauso wie privat auch) setze ich Ubuntu (und Debian) auf Servern ein. Auf der Arbeit bin ich allerdings gezwungen, mit Windows XP als Desktop zu arbeiten. Für die graphische Verbindung zum Server setze ich die NX Free Edition von NoMachine ein.

Heute kamen Updates für Ubuntu raus, die eine Schwachstelle im Zufallsgenerator von OpenSSH beheben. Damit diese Behebung aber auch vollständig greift, müssen alle Keys des SSH-Servers neu generiert werden. Die Folge ist, dass man bei Verbindungen per SSH Warnungen bekommt, da sich der Key des Servers geändert hat. Dies ist soweit auch kein Problem (man wird auf diesen Umstand während der Installation der Patches aufmerksam gemacht), aber wer NX zur Fernsteuerung seiner Rechner verwendet, wird sich plötzlich nicht mehr einloggen können.

Die Lösung ist allerdings recht einfach: Löschen Sie die Datei known_hosts unter C:\Dokumente und Einstellungen\USER\.ssh in Windows und schon sollte der Login wieder klappen.

Ich weiß nicht, inwiefern dies auf alle Installationen dieser Art zutrifft, aber bei mir hat dies sofort geholfen.

Vergleichslisten Windows-Linux-Software

07.05.2008 | Software | 0 Kommentare
Umsteiger oder Interessierte, die von Windows auf Linux wechseln, fragen sich oft, mit welchen Programmen sie unter Linux das gleiche wie mit den bekannten Windows-Tools machen können. Dazu gibt es zwei gute Listen, die der Interessierte sich anschauen sollte:

Wiki Linuxquestions.org
Table of Equivalents auf nawaz.org

Gnome mit OSX-Outfit

02.05.2008 | Linux | 1 Kommentar
Wer diesen Blog öfters liest, wird von meiner Vorliebe für KDE wissen, dennoch bin ich vor kurzem auf GNOME umgestiegen. Dies hatte zwei Gründe: Zum einen, um GNOME besser kennenzulernen, zum anderen, da zumindest mein HomeServer den 3-Jahres-Zeitraum von Ubuntu 8.04 LTS ausnützen wird und somit dort GNOME verwendet werden muss.

Bisher hat mich immer die Philosophie von GNOME abgehalten. GNOME erschien mir immer sehr eingeschränkt konfigurierbar. Aber nachdem ich einige Zeit mit Ubuntu auf dem HomeServer gearbeitet habe, bin ich sehr positiv überrascht. Zwar muss man einige Kniffe anwenden (zum Beispiel durch den Einsatz von DevilsPie), aber dennoch kommt man immer zum Ziel.