Zentralisierte Update-Verwaltung mit apt-dater


Mit apt-dater können mehrere Hosts über einen zentralen Rechner aktualisiert werden. Das Programm bietet dabei eine übersichtliche ncurses-Oberfläche an. Wie das aussieht, zeigen Screenshots und ein kleines Video auf der Webseite von apt-dater.

Der Kontrollrechner loggt sich per SSH in die Remote-Maschine eine und kontrolliert dort apt-get bzw. aptitude. Damit das ohne Passwort funktioniert, werden SSH-Keys verwendet.

Einrichtung Kontroll-Maschine
  • Erst das Paket apt-dater installieren. In Ubuntu ists schon drin. Bei Debian Lenny braucht man die Backports. Oder man nimmt gleich die Quellen von http://www.ibh.de/apt-dater/ und baut sich alles selbst.
  • Dann rufe erstmal apt-dater unter dem User auf, mit dem später die Remote-Maschinen kontrolliert werden sollen. Sofort wieder mit der Taste q beenden. Dann erzeugt apt-dater entsprechende Konfigurationsdateien unter ~/.config/apt-dater.
  • Erzeuge für Deinen User einen SSH-Key: ssh-keygen -t rsa. Keine Passphrase eingeben.
  • Jetzt fehlen nur noch die Eintragungen in der Datei ~/.config/apt-dater/hosts.conf. Dort können Gruppen angegeben und die einzelnen Hosts erzeugt werden. Bei Angabe eines Hosts sollte der Username vorne dran stehen, evtl. ist auch eine Port-Angabe notwendig. Beispielzeile: hosts=apt-dater@192.168.178.1:1234;apt-dater@192.168.178.2:5678;
Einrichtung einer Remote-Maschine
  • Erst muss das Paket apt-dater-host installiert werden.
  • Dann einen User für den Login erzeugen: sudo adduser apt-dater, und dort auch ein Passwort vergeben.
  • Falls in SSH die erlaubten Nutzer per AllowUsers-Direktive definiert sind, diese ergänzen und SSH neu starten.
  • Jetzt muss der öffentliche Teil des SSH-Keys vom Nutzer der Kontroll-Maschine hier rein. Das heißt, auf der Kontroll-Maschine den Inhalt der Datei ~/.ssh/id_rsa.pub in die lokale Datei /home/apt-dater/.ssh/authorized_keys einfügen. Ggf. Verzeichnis und Datei erstellen.
  • Mit sudo visudo die sudo-Konfiguration bearbeiten und folgendes hinzufügen:
    # apt-dater remote updates
    apt-dater ALL=NOPASSWD: /usr/bin/apt-get, /usr/bin/aptitude
    
  • Nun kannst Du testen, ob ein Login von der Kontrol-Maschine auf die Remote-Maschine ohne Passwort klappt (ssh apt-dater@remote-machine). Es sollte auch ein sudo aptitude update ohne Eingabe des Passworts funktionieren! (sudo top z.B. muss aber nach dem Passwort fragen!)
  • Falls noch nicht geschehen, für diese Maschine die Datei ~/.config/apt-dater/hosts.conf auf der Kontroll-Maschine ergänzen.
Quellen:

Windows 7: Automatischen Neustart nach Einspielen von Updates verhindern


Windows will nach dem Einspielen von Sicherheitsupdates sehr oft neu gestartet werden, was auch wichtig ist, da sonst die Updates nicht greifen. Bei PCs, die jedoch sowieso täglich manuell neu gestartet werden (Arbeitsrechner etc.), kann dieses Verhalten schon nerven. Mit einem Registry-Eintrag kann das ausgeschaltet werden:

  • * Registrierungseditor öffnen (Win- bzw. Super-Taste + R -> "regedit")
  • * Zu HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Polices\Microsoft\Windows navigieren
  • * Einen neuen Schlüssel anlegen mit dem Namen WindowsUpdate
  • * Darin ein 32bit-DWORD anlegen mit dem Namen NoAutoRebootWithLoggedOnUsers und diesen Wert auf 1 setzen

Eclipse 3.4 Plugin Problem: “No repository found containing…”


Mit Eclipse 3.4 passierts bei mir eigentlich immer irgendwann, egal auf welchem System: irgendwann gehen keine Updates mehr. Auch installieren lässt sich nichts mehr. Mit anderen Worten. Die Update-Funktion bringt immer nur Fehler und scheint komplett hinüber.

Aber endlich gibts dafür einen Workaround, der alles wieder ins Lot bringt. Quelle: http://jars.de/java/eclipse-34-plugin-problem-no-repository-found-containing

In Kürze funktioniert das so:

1. Zuerst in Eclipse unter Software Updates -> Manage sites -> Export die bisherigen Repositories exportieren

2. Dann Eclipse beenden und Dateien mit folgendem Muster löschen: org.eclipse.equinox.p2.*.prefs. Diese liegen meist im Eclipse-Verzeichnis unter configuration/.settings.

Diese können aber auch, je nach Installationsort etc. an verschiedenen Stellen liegen. Am besten ist ein locate org.eclipse.equinox.p2.*.prefs, um die Dateien zu finden. (Vorher mit sudo updatedb die Datenbank erstmal aktualisieren. Wink )

Bei mir lagen sie unter /home/bheil/Software/eclipse/configuration/.settings/. Man beachte den Punkt vor settings: Das ist ein verstecktes Verzeichnis! Also versteckte Dateien anzeigen lassen, falls nötig.

3. Eclipse wieder starten, die vorher exportierten Repos wieder importieren und tada, das Update klappt wieder wie gewohnt.

An dieser Stelle ein dickes Danke an Markus Junginger für diesen Workaround. Kudooos. Wink

Nachtrag: Ach ja, falls Eclipse nach einem größeren Update nicht mehr starten will, erstmal Eclipse von der Shell mit "-clean" aufrufen!