Blog jetzt "HTML 5"

Kategorie Web 23.09.2009    Kategorie Web Web    Tags html, web    Kommentare 0 Kommentare

Ich habe das Blog hier mal auf HTML 5 umgestellt. Klar, die Spezifikation ist noch nicht fertig. Aber ein bischen damit rumspielen kann nicht schaden. Das Umstellen beläuft sich dabei zum Großteil auf eins: Den DocType mit <!DOCTYPE html> deklarieren. Schön einfach! Ich hatte eine width-Angabe in einem table-Tag, was nicht mehr geht (muss nun per CSS deklariert werden). Aber mehr musste eigentlich nicht gemacht werden.

Vielleicht bin ich ja einfach blind, aber wie verfährt man nun mit leeren Tags? Werden die wie in HTML 4 einfach stehen gelassen (<img src="blabla.gif">) oder wie in XHTML explizit geschlossen (<img src="blabla.gif" />). Oder ist das gar variabel? Zumindest mosert der Validator nicht, aber wo steht was zu dem Thema? Wird das wirklich so "lasch" behandelt?

Validieren tut das Ganze jedenfalls schon mal: http://validator.w3.org/check?uri=http://www.bheil.net/blog/

Nachtrag:
Ok, ich glaub, ich weiß nun, wie das gehandhabt wird. Wird das Dokument als text/html ausgeliefert, wird es im HTML-Modus gerendert. Das heißt kein explizites Schließen von Tags, sondern genauso wie HTML 4. Wird das Dokument dagegen als application/xhtml+xml ausgeliefert, wird es im XML-Modus gerendert und somit muss explizit geschlossen werden.
Aber so genau nimmt das eh keiner, also kann man es machen, wie man will anscheinend. Der XML-Modus ist eh kaum benutzbar, da der IE ja immer noch nicht mit solch einem ContentType umgehen kann.
Wohl eine sehr pragmatische Lösung seiten des W3C. Find ich aber nicht schlecht, denn das heißt schlicht, wir können beim Stil von XHTML bleiben, an den man sich so lange schon gewöhnt hat. <br> sieht auch einfach komisch aus. Cheesy

Neue Funktion: Screenshots von Webseiten


Lange ist es her, dass ich etwas neues bei Kendoo gemacht habe. Aber da ich für ein Projekt herauskriegen musste, wie sich Screenshots von Webseiten erzeugen lassen, habe ich mir gedacht, dass das doch sehr gut in die Kendoo-Toolsammlung passen würde.

Ab heute können nun also durch einfachen Aufruf einer URL Screenshots von Webseiten erzeugt werden. Dabei ist das URL-Schema wie folgt:

  • http://kendoo.net/webscreens/ADRESSE, also z.B. http://kendoo.net/webscreens/http://www.n-tv.de für einen Screenshot von n-tv.de
  • http://kendoo.net/webscreens/BREITE/HOEHE/SCHNITT/ADRESSE, also z.B. http://kendoo.net/webscreens/500/400/1/http://www.n-tv.de

Wenn Breite, Höhe und Schnitt angegeben werden, sind alle drei Daten notwendig. Dabei sind die Maße in Pixel gehalten. Schnitt ist entweder 0 oder 1: Wird eine 0 angeben, wird versucht, ein Thumbnail zu erzeugen, also eine kleine skalierte Version des Gesamtbildes. Dies funktioniert allerdings nur, wenn bei der Skalierung der gleiche Aspect Ratio erhalten bleibt - sollte dies unmöglich sein aufgrund des ursprünglichen Bildformats, wird das Bild geschnitten zurückgegeben. Das ist noch nicht perfekt, ich weiß. Das Rückgabebild ist aber auf jeden Fall in der gewünschten Größe.
Bei einer Schnittangabe von 1 wird alles, was über BREITE und HOEHE hinausgeht, schlicht abgeschnitten. Man bekommt also ein Bild der linken, oberen Ecke der Webseite sozusagen.

Dabei sollte noch beachtet werden, dass ADRESSE immer ganz hinten anzugeben ist und immer mit beginnendem http:// bzw. https://, d.h. es muss eine vollständige URL sein.

Sollte schon ein Screenshot der entsprechenden Seite vorliegen, wird dieser zurückgeliefert. Der Screenshot kann somit schon älter sein. Brauchst Du allerdings ein aktuelles Bild und willst eine Erzeugung eines neuen Screenshots erzwingen, gebe force in der Adresse an, z.B. http://kendoo.net/webscreens/force/http://www.n-tv.de. Dies funktioniert natürlich auch bei zusätzlicher Angabe von Höhe und Breite. Allerdings sollte dies mit Umsicht verwendet werden.

Die Performance der Anwendung sollte recht positiv ausfallen. Da nur dann ein Screenshot erzeugt wird, wenn dieser noch nicht existiert, dauert nur der erste Aufruf relativ lange (bis 20 Sekunden sind keine Seltenheit, je nach der Ladegeschwindigkeit und Komplexität der zu fotographierenden Seite). Weitere Aufrufe gehen dann fix, da sofort das gewünschte Bild geliefert werden kann.

Damit keine "schmutzigen" Dinge fotographiert werden, wird bei Erzeugung eines Screenshots die IP des "Fotografen", sprich des die URL aufrufenden Rechners, mit den Meta-Daten des Bildes gespeichert.

Soweit werden die Screenshots auf unbestimmte Zeit vorliegen, also nicht gelöscht werden. Erst wenn so fleissig fotografiert werden sollte und das Screenshot-Verzeichnis irgendwann mal überquillt, mache ich mir da nochmal Gedanken. Aber bis dahin ist lang hin - ist noch genug Platz da. Wink

Google Chrome?


Zur Zeit ist Google Chrome der absolute Hype in der Medienlandschaft. Aber warum eine Beta-Software mit Sicherheitsmängeln und dem Zwang, mit eindeutiger ID nach Hause zu telefonieren, so einen Run auslöst, steht für mich in den Sternen. Muss wohl an Googles Aura liegen.

Chrome scheint einige technische Merkmale zu haben, die zukunftsweisend sein dürften (siehe das Google Chrome Erklärungs-Comic). Auf der anderen Seite der Medaille steht, dass jegliche Eingabe in die Adressezeile sofort an Google geschickt wird und auch jede Installation seine eigene eindeutige ID hat. Klingt nach einem Spionagetool erster Sahne.

Zwar kann man dem Browser die eindeutige ID entziehen, indem man eine eigene in die Konfiguration einträgt. Ebenso ist es möglich, das meiste der Nach-Hause-Telefoniererei abzuschalten, aber mal Hand aufs Herz: Warum sollte man einen Browser verwenden, den man erst noch umständlich konfigurieren muss? Bei all den guten Alternativen da draussen?


Neue Web-Funktion: Bilder tauschen


Über den Punkt Bilder tauschen können nun einfach Bilder hochgeladen und verlinkt werden. Will man zum Beispiel ein Bild 10 Empfängern schicken, muss man nicht das Bild an eine Mail anhängen und so das 10-fache der Datenmenge rausschicken, sondern kann das Bild hier hochladen und nur den Link in die Mail setzen - der Empfänger kann dann das Bild hier anschauen bzw. speichern.

Wenn ein Bild über das Formular hochgeladen wird, wird daraus auch ein Thumbnail, also eine verkleinerte Version in der Größe 128x128 Pixel, erzeugt. Dieses kann z.B. in Foren eingefügt werden, damit die Breite der Forenseite nicht bei großen Bildern gesprengt wird. Ebenso wird beim Hochladen des Bilds entsprechender BB-Code (funktioniert in den meisten Forensystemen) oder HTML-Code sowie Links zur Seite und zum Bild ausgegeben. Diese Angaben müssen nur kopiert und an der entsprechenden Stelle eingefügt werden.

Wichtig ist zu wissen, dass diese Bilder öffentlich einsehbar sind. Private Bilder haben da nichts verloren. Ebenso soll hier noch erwähnt sein, dass natürlich keine anstössigen, gewalttätigen oder politisch radikalen Bilder erlaubt sind. Sollten solche Bilder hochgeladen werden, werden diese sofort nach Kenntnisnahme kommentarlos gelöscht!

Vorerst gibt es noch keine zeitliche Begrenzung der Lebensdauer der hier hochgeladenen Bilder. Allerdings behalte ich mir natürlich vor, so eine Funktion nachträglich noch einzubauen, wenn die Datenmenge mal überhand nehmen sollte. Auch eine Registrierung und Anmeldung hier ist nicht notwendig - aber das werde ich nachrüsten, sollte das ganze missbraucht werden. Vorerst steht aber die einfache Bedienung im Vordergrund!

Neue Web-Funktion: Kurze URLs

Kategorie Software 30.07.2008    Kategorie Software Software    Tags url, web    Kommentare 0 Kommentare

Auf der Webseite gibt es einen neuen, kleinen Dienst: Kurze URLs, aufrufbar über den Menüpunkt Kurz-URLs auf der linken Seite.

Der Dienst ist ähnlich wie tinyurl.com. Der Zweck ist, lange Adressen zu verkürzen. Wird die kurze Adresse aufgerufen, wird auf die lange Adresse weitergeleitet. Dabei wird die Weiterleitung durch den HTTP Code 301 (Moved Permanently) erwirkt. Das geht fix und ist auch suchmaschinenfreundlich (wenn z.B. diese kurze URL in einer anderen Seite verlinkt wird).

Ein Beispiel:
Die URL http://developer.apple.com/documentation/UserExperience/Conceptual/AppleHIGuidelines/XHIGIntro/chapter_1_section_1.html ist sehr lang und wird wahrscheinlich in den meisten Mail-Programmen umgebrochen. Allerdings ist die kurze URL http://bheil.net/s/2/ so kurz, dass sie dagegen in einer Mail problemlos dargestellt werden kann - selbst auf kleinen Bildschirmen (wie Handys etc.).
Ruft man die kurze URL auf, gelangt man sofort auf die gewünschte Webseite. (Probieren Sie es ruhig aus, Sie werden direkt auf die Apple-Seite weitergeleitet!)

Um diesen Dienst nutzen zu können, müssen Sie sich anmelden. Des weiteren bitte ich darum, keine anstößigen, gewalttätigen oder pornographischen Inhalte zu verlinken. Sollten solche Links auftauchen, besteht die Möglichkeit, die Weiterleitung deaktivieren zu können.

HTML und XHTML-Verwirrungen


Durch den Artikel Why HTML? von James Benett habe ich mir nochmal Gedanken über die XHTML-Validität dieser Seite gemacht, denn ich hatte zuvor noch nie bedacht, dass das Dokument zwar durchaus valides XHTML sein kann, aber durch die Standard-Einstellung von Django generell vom Server als HTML ausgeliefert wird.

Ich habe einige sehr interessante Texte zum Sachverhalt gefunden:

http://webkit.org/blog/68/understanding-html-xml-and-xhtml/ http://www.w3.org/International/articles/serving-xhtml/ http://schneegans.de/web/xhtml/

Umfangreiche hosts-Datei verhindert Werbungs- und Trackinganfragen


Im Internet wird vielerlei aufgezeichnet und beim Surfen hinterlässt man immer seine Spuren. Aber vieles davon kann man mit einfachen Mitteln unterbinden.

Viele Webseite binden Werbung von Dritten ein, die dann von anderen Servern als die Ursprungsseite nachgeladen wird. Ebenso werden oft Statistiken bei Drittdiensten geführt. Oder - wie im Falle des Internet Explorers - Schreibfehler in der URL werden sofort an den Hersteller übermittelt, der dann damit eine Suchanfrage durchführt (und somit weiß, wohin wir wollten bzw. wo wir uns verschrieben haben).

Wie gesagt, vieles davon kann man einfach unterbinden, indem man Zugriffe auf diese Drittserver blockt. In der Regel funktionieren alle Webseiten dennoch wie gewohnt, aber man spart einiges an Traffic ein (und auch an Zeit, da z.B. Werbungsserver gerne mal überlastet und laaaaaangsam sind).

Eine wunderbare Vorlage für solch eine Hosts-Datei findet man bei someonewhocares.org. Diese Datei kann man fast 1:1 übernehmen, allerdings sollte man sie (zumindest das obere Drittel) mal überfliegen und evtl. anpassen.
Installiert wird sowas, indem man z.B. in Linux diese Datei unter dem Namen /etc/hosts speichert (dazu braucht man root-Rechte). Vorher sollte man aber seine Original-Datei für alle Fälle sichern:

sudo cp /etc/hosts /etc/hosts.original
sudo cp HERUNTERGELADENEDATEI /etc/hosts

Wo bei anderen Betriebssystem die entsprechenden Dateien zu finden sind, steht in Kurzform auf der Webseite. Die Text-Datei selbst kann man gleich von hier mit rechter Maustaste und "Ziel speichern" (o.ä., je nach Browser) herunterladen.

Opera beschwert sich bei der EU über Microsofts "Web-Praktiken"


Wer hat schon mal eine Webseite geschrieben, die in allen Browsern anstandslos lief - bis auf den Internet Explorer? Die Unterstützung der offiziellen Webstandards im Internet Explorer ist bestensfalls durchwachsen. Ich will gar nicht wissen, wieviele Webentwickler Extra-Schichten für IE-Anpassungen einlegen mussten. Ich habe dafür auch schon etliche Stunden verschwenden müssen.

Opera (Hersteller des gleichnamigen Browsers) hat sich nun bei der EU beschwert: Zum einen wegen der Verknüpfung von IE und Windows, zum anderen, da Microsoft durch die Nicht-Einhaltung der Standards das Vorankommen des Webs erschwert und mit Eigenentwicklungen das Netz proprietär machen will (siehe der offene Brief vom Opera CEO). Mal schauen, wie das läuft. Recht haben sie in allen Fällen - und Microsofts Antwort, der Nutzer hätte die freie Wahl, welchen Browser er nehme, ist heuchlerisch. MS weiß genauso gut wie wir alle, dass der normale Durchschnitts-PC-Nutzer das nimmt, was vorinstalliert ist und mit den "Feinheiten" nichts anfangen kann ...

Allerdings muss man auch erwähnen, dass so ein Schritt für Opera nicht uneigennützig ist. Bringt er doch Publicity für das eigene Produkt. Aber recht haben sie in allen Punkten - und auch das Produkt dürfte ruhig etwas mehr Nutzer bekommen. Opera ist einer der besten, wenn nicht sogar der beste Browser ...

IE soll laut Microsoft sicherer sein als Firefox


Der "Security-Strategy Director" bei der "Microsofts Trustworthy Computing Group" (was eine tolle Bezeichnung Wink ) hat in seinem Blog herausgefunden, dass der IE von Microsoft sicherer sein soll als Firefox. Das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Ein typisches Beispiel davon, wie sich manche zum Narren machen, wenn sie nur ausreichend gefüttert werden. Ob den Jungs bei MS überhaupt klar ist, was die da von sich geben?

Jedenfalls kann man sich genaueres zu dieser Sache hier durchlesen. Und wers genau wissen will, wie es um die Sicherheit dieser beiden bestellt ist, sollte mal bei Secunia nachschauen (Details zu IE 7 und Firefox 2).

Ich persönlich bevorzuge Opera (Secunia-Info zu Opera), das ist der mit Abstand sicherste (siehe dieses Widget, das Infos von Secunia grafisch darstellt). Derzeit haben wir also 7 offene Lücken im IE, 4 im Firefox, 3 im Safari und 2 im Konqueror - und keine im Opera. Das ist doch mal aussagekräftig ... Smile