Alle Artikel mit dem Tag "windows"

Warum braucht Linux keine Defragmentierung?

11.06.2008 | Linux | 1 Kommentar
Dies ist eine freie Übersetzung des Original-Artikels von Dominic Humphries ins Deutsche:



... das ist die Frage, die regelmäßig in Linux Foren auftaucht, wenn neue Nutzer auf ihrem tollen, neuen Desktop das Defrag-Werkzeug nicht finden. Dies ist mein Versuch, eine einfache, nicht-technische Antwort auf die Frage zu geben, warum einige Dateisysteme mehr unter Fragmentierung leiden als andere.


Was tun, wenn keine Verbindung zwischen Windows-Client und NX-Server möglich ist

14.05.2008 | Software | 0 Kommentare
Beruflich (genauso wie privat auch) setze ich Ubuntu (und Debian) auf Servern ein. Auf der Arbeit bin ich allerdings gezwungen, mit Windows XP als Desktop zu arbeiten. Für die graphische Verbindung zum Server setze ich die NX Free Edition von NoMachine ein.

Heute kamen Updates für Ubuntu raus, die eine Schwachstelle im Zufallsgenerator von OpenSSH beheben. Damit diese Behebung aber auch vollständig greift, müssen alle Keys des SSH-Servers neu generiert werden. Die Folge ist, dass man bei Verbindungen per SSH Warnungen bekommt, da sich der Key des Servers geändert hat. Dies ist soweit auch kein Problem (man wird auf diesen Umstand während der Installation der Patches aufmerksam gemacht), aber wer NX zur Fernsteuerung seiner Rechner verwendet, wird sich plötzlich nicht mehr einloggen können.

Die Lösung ist allerdings recht einfach: Löschen Sie die Datei known_hosts unter C:\Dokumente und Einstellungen\USER\.ssh in Windows und schon sollte der Login wieder klappen.

Ich weiß nicht, inwiefern dies auf alle Installationen dieser Art zutrifft, aber bei mir hat dies sofort geholfen.

Vergleichslisten Windows-Linux-Software

07.05.2008 | Software | 0 Kommentare
Umsteiger oder Interessierte, die von Windows auf Linux wechseln, fragen sich oft, mit welchen Programmen sie unter Linux das gleiche wie mit den bekannten Windows-Tools machen können. Dazu gibt es zwei gute Listen, die der Interessierte sich anschauen sollte:

Wiki Linuxquestions.org
Table of Equivalents auf nawaz.org

Nero? Ein Brennprogramm?

09.04.2008 | Kommentar | 0 Kommentare
Heute musste ich auf einer Windows-Maschine Nero Burning Rom installieren. In Version 5 war das mal das beste Brennprogramm für Windows. Aber jetzt in Version 7 ist das ja mal eine totale Themaverfehlung. Was als einfaches (und daher gutes) Brennprogramm angefangen hat, ist zur "Suite" geworden. Programme für TV, Radio, Streaming, Multimedia hier und da und sonstiges ist integriert, aber um einfach mal ein paar Dateien zu brennen, gibts nichts einfaches - das ist irgendwie nicht intuitiv, sondern kompliziert. Und der Abschuss: Nero Scout! Ein Programm zur Indexierung der Festplatte? Was hat sowas bei einem Brennprogramm zu suchen? Was soll dieser ganze Multimedia-Verwaltungs-Kram? Gibts bei einem Brenner kein richtiges Brennprogramm wie k3b mehr dazu?

Ein Programm, eine Aufgabe. Das funktioniert und müllt den Rechner nicht zu. Aber was Ahead da macht, das will mir nicht in den Kopf. Ich werd versuchen, den Rechner wieder zu entmüllen und die reine Brennfunktion drauf zu lassen. Trotzdem: Das ist kein guter Weg, den solche Softwaresuiten einschlagen.

Die Probleme von Windows Vista

08.12.2007 | Microsoft | 0 Kommentare
Auf Microsoft Watch fragte Joe Wilcox, was denn mit Vista falsch läuft. Seine Schlußfolgerungen sind - hmmm - "gewöhnungsbedürftig", wie so oft. Aber in den Kommentaren dazu antwortet der User "bubu". Diese Antwort möchte ich hier mal übersetzen, da sie sehr gut die Probleme von Vista zusammenfasst und warum man - auch meiner Meinung nach - davon nur Abstand nehmen kann (die Übersetzung ist frei nach Schnauze, also nur inhaltlich, nicht wörtlich):


1. Vista ist zu teuer. Ein Betriebsystem sollte nicht soviel kosten. Warum sollte man Windows verwenden, wenn man Linux kostenlos oder Mac OSX für 100 $ haben kann? Das ist lächerlich. Vista Ultimate kostet um die 500.- €!

2. Vista ist zu besitzergreifend und braucht zu lange zum installieren. 15 GByte und eine DVD für ein Betriebssystem? Das ist verrückt. Kein OS sollte mehr als eine CD benötigen. Nur die OS-Kernkomponenten und Netzwerktreiber sollten auf eine CD... Der Benutzer kann den Rest über das Internet herunterladen. In Anbetracht der Tatsache, dass Vista zur Aktivierung eh ins Internet muss ...

3. Vista wurde zu früh veröffentlicht mit Tonnen von Fehlern.

4. Vista bringt nichts neues. Nur DirectX 10 ist innovativ und das kommende OpenGL 3 wird die selbe Funktionalität auch unter XP verfügbar machen. DirectX 10 nur auf Vista hilft keinem. Aero ist nur eine schlechte Kopie von Compiz oder Max OSX.
WinFS klang interessant, aber sie entschieden sich dazu, dass nicht zu bringen.

5. Vista ist ineffizient und vebraucht massig Ressourcen. Vista braucht einen großen Computer, um flüssig zu laufen. Ein Betriebssystem sollte schneller und effizienter im Laufe der Zeit werden, nicht anders herum. Ubuntu verbraucht 48 MB beim Start - und Vista fast 1 GB.

6. Vistas Kopierschutz, DRM und Aktivierung nerven. Legale Benutzer werden zu stark belangt. Das OEM Lizenzsystem ist ebenso unbrauchbar ... man ändert ein bischen was an der Hardware und braucht eine neue Lizenz.

7. UAC und das Sicherheitssystem. Ich möchte kein Popup sehen, wenn ich einen Eintrag im Startmenü verschiebe ...

8. Fehlen von Treiber und Support. Manche Treiber sind absolut unbrauchbar, für andere gibts es gar keine (mehr) ...
[Eigentlich ja ein Punkt, den man Linux "vorwirft" - komischerweise läuft da aber soweit alles, was ich bisher getestet habe]

9. Entwickler konnten nichts für Vista schreiben, solange VS2008 nicht draussen war. Die Frage ist warum man etwas exklusiv für nicht-portable Microsoft-Technologien schreiben sollte, wenn man das auch unter Einsatz von Eclipse, Netbeans, Java oder Open-Source-Bibliotheken machen kann?

10. Hört Microsoft auf die EU in Bezug auf die Monopolstellung und in sich geschlossene Technologien ... oder bezahlt 500 Mrd als Strafe? Microsoft sollte ihre Denkweise und den Code öffnen, damit User frei wählen können.

11. Es gibt zuviele verschiedene Vista-Versionen. Sie sollten Mac oder Ubuntu kopieren: Es gibt eine Desktop-Version mit allem dabei und eine Server-Version.

12. Die Ultimate-Version ist wertlos. Sie versprachen so viel und bisher gibt es kaum etwas davon...

13. Vista kam zu spät ... so wurde XP zu stark.

Nach all dem entschieden wir uns zu dem Wechsel zu Ubuntu und jetzt sind wir sehr glücklich darüber. Danke, Vista!


Soweit bubu. Ich schließe mich dem allem mal an - nur dass ich persönlich auf allen Systemen den Wechsel zu Kubuntu gemacht habe, da ich KDE vorziehe. Aber das ist mehr eine Geschmacksfrage.

Klar kann man über einige Dinge diskutieren (z.B. Punkt 8 mit den Treibern, was mehr an die Hardwarehersteller gerichtet ist oder Punkt 2: Nutzer ohne Internet oder mit Dial-Up-Verbindung hätten so das Nachsehen, dennoch sind 15 GB einfach nur grotesk), aber ändert das nichts am Gesamteindruck.

Und ca. 90% meiner Windows-Spiele laufen auch problemlos unter Wine - es gibt also wirklich keinen Grund mehr, sich das obige anzutun.

Vista-Fehlermeldung

03.12.2007 | Microsoft | 0 Kommentare
Das ist zwar nicht mir passiert, aber diese Fehlermeldung ist köstlich:


Vista Error Message
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Zu Deutsch frei nach Schnauze: "Sie haben nicht die Rechte, die derzeitigen Rechte-Einstellungen für Eigenschaften zu sehen, aber Sie können die Rechte-Einstellungen ändern." Ja, ne, is klar ... Wink

Empfehlenswerter Artikel: DRM killt Vista!

30.09.2007 | Microsoft | 0 Kommentare
Im PC Magazin kann man einen sehr interessanten Artikel über DRM in Vista lesen.

Artikel des PC Magazins

DRM bezeichnet Verfahren, mit denen die Nutzung (und Verbreitung) digitaler Medien kontrolliert werden soll. Microsoft versucht hier, ein weiteres Monopol aufzubauen, dass sich dann auf die komplette Nutzung digitaler Medien ausbreiten dürfte. Dies ist eine Gefahr, die man nicht unterschätzen sollte.

Das ist der größte Grund, ein Upgrade auf Vista absolut zu vermeiden, wo es nur möglich ist. Das und die zweifelhafte Perfomance (was jedoch miteinander zusammenhängt, wie der Artikel auch erklärt).

Interessant finde ich hierbei allerdings, dass gern von der "Verteidigung der Freiheit" gesprochen wird und gerade solche Einschränkungen der persönlichen Freiheit klaglos durchgehen. Wenn man mit seinem Rechner nicht mehr machen kann, was man gern würde bzw. was damit möglich ist, ist das eine gewaltige Einschränkung. Das ist etwas paradox, das ganze ...

Lesenswert in diesem Zusammenhang ist auch folgender (englischer) Artikel:

What's wrong with Microsoft Windows Vista?